Mächtige neue politische Kraft: Schon 16.000 Firmen bei „Allianz Kompaß Europa“
Mit Allianz Kompaß Europa um den erfolgreichen Unternehmer Fredy Gantner tritt eine mächtige neue politische Kraft auf.
Es geht um das umstrittene EU-Rahmenabkommen für das viele Politiker trommeln aber auch EconomieSuisse und Avenir Suisse.
Viele KMU aber auch große Schweizer Firmen lehnen jedoch das Rahmenabkommen ab.
Sie nehmen EconomieSuisse schon lange (zu recht) mehr als eine Vertretung der globalen Konzerne und nicht eine Interessenvertretung der Schweizer Wirtschaft wahr. Und werden bei der Frage um das Rahmenabkommen nicht von dem Wirtschaftsverband EconomieSuisse vertreten.
Allianz Kompaß Schweiz füllt Lücke
Doch Firmen, die sich von EconomieSuisse und Avenir Suisse nicht vertreten fühlen, würden trotzdem nicht den das EU-Rahmenabkommen ablehndenden Organisationen Auns oder Eu-No unterstützen allein wegen derer Nähe zur SVP.
Auch von der FDP, die eigentlich für sich beansprucht, Wirtschaftspartei zu sein, fühlen sie sich offenbar nicht vertreten. Die FDP verliert seit Jahren bei den KMU politische Einfluß, weil sie genauso wie EconomieSuisse und Avenir Suisse sich in der Politik mehr auf die Interessen der (internationalen) Großkonzerne ausrichtet anstatt auf die KMU.
Genausowenig fühlen sie viele Unternehmer in der Schweiz von Parteien wie SP, Grünen, Grünliberalen, EVP und CVP vertreten, welche ja alle wie die FDP auch mehr oder weniger offen EU-Turbos sind und gerne so schnell wie möglich die wirtschaftliche und politische Eigenständigkeit der Schweiz durch Abschluß des umstrittenen EU-Rahmenvertrages beschneiden lassen wollen.
Diese politische Lücke füllt Allianz Kompaß Europa und rennt offenbar offene Türen ein.
Schon 16.000 Mitglieder
Die massiv steigenden Beitrittszahlen zeigen, daß viele Unternehmer offenbar geradezu erleichtert sind, mit Allianz Kompaß Europa eine Organisation zu finden, welche ihre Interessen vertritt.

Was will Allianz Kompaß Europa?
„Die Schweiz ist als international ausgerichtete Volkswirtschaft auf produktive Beziehungen mit anderen Staaten angewiesen. Wir treten für eine weltoffene Außenwirtschaftspolitik mit all unseren Handelspartnern ein. Angesichts unserer Lage im Zentrum von Europa gilt dies insbesondere für die Mitglieder der Europäischen Union.
Gleichzeitig verfügt die Schweiz über ein einzigartiges politisches System, das sich durch direktdemokratische Entscheide und hohe Stabilität auszeichnet. Dieses System hat wesentlich zu unserem großen gesellschaftlichen Konsens und zum heutigen Wohlstand beigetragen. Darum wollen wir dieses System erhalten und schützen.“
Im Manifest fordert die Organisation:
„Wir lehnen ein Rahmenabkommen mit der Europäischen Union in vorliegender Form ab und fordern stattdessen eine respektvolle Beziehung auf Augenhöhe. Dafür setzen wir uns mit Kompaß/ Europa aktiv ein und fördern zu diesem Zweck u.a. die Suche nach einer besseren Lösung.“
Ein sehenswertes Gespräch des Journalisten Lukas Hässig mit Fredy Gantner gibt es auf Inside Paradeplatz (nur auf dem gegenwärtig extrem zensierenden Kanal Youtube verfügbar, welcher zurzeit zahlreiche Kanäle löscht, welche sich kritisch zu den Coronamaßnahmen äußerten):
Redaktionen wenig begeistert
Viele Redaktionen sind von der neuen politischen Kraft wenig begeistert sitzen doch in den meisten großen Schweizer Redaktionen Journalisten, welche das Rahmenabkommen mit der EU super finden und am liebsten gestern abschließen wollten, würden sie es entscheiden dürfen.

Remo Maßat
Weiterführendes:
Webpräsenz der Organisation „Allianz Kompaß Europa“: https://kompasseuropa.ch/“