Deutscher Politiker (SPD) zweifelt öffentlich Zahlen von Spanien an – und erntet Kritik

Deutscher Politiker (SPD) zweifelt öffentlich Zahlen von Spanien an – und erntet Kritik

Was nicht darf, kann nicht sein, zumindest wenn es nach dem den deutschen Politiker Karl Lauterbach geht, um dessen angeblichen oder tatsächlichen Professor-Titel sich zunehmend Fragen ranken.

Lauterbach gibt abermals den Corona-Hardliner und greift Spanien an.

Er äußert öffentlich Zweifel an Corona-Zahlen von Mallorca:

„Ich glaube denen kein Wort. Und ich glaube auch den Fallzahlen nicht […] Denn das kann ich niemandem erklären, dass auf Mallorca gefeiert wird mit einer möglicherweise nicht zutreffenden Inzidenz, und dort gelten die Regeln nicht. Und hier (in Deutschland) können die Leute nicht weg.“

Antoni Oliver, Chefbiologe des Landeskrankenhauses Son Espases, in welchem die Virenproben auf den Balearen analysiert werden, erklärte dazu:

„Fakten sind Fakten, das ist schon empörend, wenn sie anders dargestellt werden.“

Auch der spanische Gesundheitsexperte Joan Carles March ist empört über Karl Lauterbach:

„Wir sind hier schließlich nicht in einer Bananenrepublik, sondern in einem ernsthaft und professionell geführten Land.“

Wie es sein kann, daß Leute in Mallorca an der frischen Luft und ohne Maßnahmen weniger Fälle haben, hätte Lauterbach herausfinden können.

Wenn er das deutsche Staatsfernsehen ZDF schauen würde.

Oder allenfalls auch diese Sendung hier, wo einem ein Professor erklärt, wie gut sich Sonnenschein auf das Immunsystem auswirkt.

Der russische Staatssender RT Deutsch greift die Angelegenheit auf und berichtet genüßlich, wie zahlreiche Grünen-Politiker aus Deutschland eine Entschuldigung von Lauterbach fordern.

Bild: Webseite von Karl Lauterbach

 

 

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