Hermann Lei zum Fall Hildebrand: Spekuliert hat nicht seine Frau Kashya, sondern er selbst auf seinem Konto
Neue brisante Details aus der Hildebrand-Affäre erfährt, wer folgendes Gespräch zwischen Hermann Lei und Daniel Stricker von Stricker.tv anschaut.
Hildebrand hatte just vor der Anbindung des Schweizerfrankens an den Euo Dollar gekauft. Im vollen Bewußtsein, daß andere Währungen gegenüber dem Schweizerfranken bei einer Anbindung an den schwächeren Euro (logischerweise) aufwerten würden.
Schließlich gab er die Anbindung an den Euro bekannt und strich 75.000 Franken Gewinn ein.
Selbst gestandene Journalisten übernehmen PR-Märchen
Was immer wieder – sogar von guten Journalisten wie Lukas Hässig – falsch übernommen wurde, war die anschließende Darstellung, daß angeblich seine Frau spekuliert hätte. Zitat Hässig: „…/… daß Hildebrands Frau Mitte 2011 im großen Stil mit Devisen spekulierte“.
Dies war die Darstellung, welche er, Philipp Hildebrand zusammen mit einer – von Steuergeldern bezahlten – PR-Agentur verbreitet hatte (die PR-Agentur wurde von der SNB bezahlt).
Dieses Märchen hält sich bis heute.
Bankberater stellte sich quer und warnte: Hildebrand blieb stur und wollte unbedingt spekulieren
Interessant auch am Video die Schilderungen wie sehr der langjährige Bankberater, welcher Hildebrand schon von den Cayman Islands bekannt war, sich sträubte und vor der Devisentransaktion warnte. Und sie erst nicht durchführen wollte.
Bankberater schrieb Hildebrand, er müsse Transaktion melden.
Auch hochinteressant, wie der Bankberater nach der Transaktion am nächsten Tag melden wollte. Und Hildebrand am nächsten Morgen ein Mail machte, er müsse die Transaktion der Nationalbank melden.