Schweiz und UK vertiefen Zusammenarbeit im Finanzsekor
Die gleiche deutsche Kanzlerin Merkel, die noch 2015 öffentlich bekundete, die deutschen Grenzen ließen sich für Einreisende nicht kontrollieren fordert heute Grenzschließungen für Ausreisende bzw. Ausreise-Erschwernisse (DDR 2.0 quasi).
Dies in bezug auf die angebliche Corona-„Pandemie“.
Nachdem infolge der (rechtswidrigen) Grenzöffnungen der Merkel-Regierung im Jahr 2015 das Vereinigte Königreich im Anschluß darauf als zweitgrößter Nettozahler aus der EU ausgetreten ist, spannen die beiden größten Finanzplätze Europas, beide nicht in der EU, noch enger zusammen:
Am 27. Januar 2021 haben die Finanzminister der Schweiz und des Vereinigten Königreichs (UK) an einem virtuellen Treffen die weiteren Schritte für Verhandlungen zu einem Abkommen über die gegenseitige Anerkennung im Finanzbereich vereinbart.
Zudem einigten sich Bundesrat Ueli Maurer und Schatzkanzler Rishi Sunak auf eine Normalisierung im Bereich der Börsenäquivalenz ab 3. Februar 2021.
Im Juni 2020 hatten die beiden Finanzminister Ueli Maurer und Rishi Sunak in einer gemeinsamen Erklärung (Joint Statement) bereits die Absicht zu einem Finanzdienstleistungsabkommen zwischen den beiden Staaten bekundet.
Damit soll der grenzüberschreitende Marktzugang für eine breite Palette an Finanzdienstleistungen im Versicherungs-, Banken-, Asset-Management- sowie Kapitalmarktinfrastrukturbereich ermöglicht werden.
Am virtuellen Treffen per Videokonferenz vom 27. Januar 2021 zogen die beiden Minister eine positive Zwischenbilanz der bisherigen exploratorischen Gespräche.
Sie vereinbarten weitere Schritte für konkrete Verhandlungen zu den einzelnen Themen in den nächsten Monaten. Das von der Schweiz und UK angestrebte Abkommen soll auf dem Prinzip der gegenseitigen Anerkennung der entsprechenden Finanzmarktregulierung sowie des jeweiligen Aufsichtsrahmens basieren.
Die EU drohte mit Ende der Anerkennung der Schweizer Börse und versuchte, ein Rahmenabkommen zu erpressen (SZ berichtete 2018 hier und 2019 hier). Nun schließen sich die beiden größten Börsen Europa enger zusammen
Zudem tauschten sich Ueli Maurer und Rishi Sunak über die Anerkennung der Schweizer Börsen durch das UK und die noch bestehende entsprechende Maßnahme zum Schutz der Schweizer Börseninfrastruktur aus.
Beide Minister bekräftigten, daß im Börsenbereich Fortschritte bei der Normalisierung der schweizerisch-britischen Beziehungen gemacht wurden. Die entsprechende Regulierung, die den Schweizer Börsen Gleichwertigkeit attestiert, wird derzeit vom britischen Parlament geprüft und es wird erwartet, daß diese angenommen wird und am 3. Februar 2021 in Kraft treten kann.
Unmittelbar danach werden die von der Schweiz ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Schweizer Börseninfrastruktur nicht mehr auf das UK anwendbar sein.
Mit einem Finanzdienstleistungsabkommen wollen die Schweiz und das UK ihr Bekenntnis zur Bedeutung offener Finanzmärkte und zur internationalen Finanzstabilität bekräftigen sowie ihre Stellung als weltweit führende internationale Finanzzentren in Europa festigen.
Beide Seiten sind dabei dem Schutz von Investoren und Konsumenten sowie integren Märkten und Finanzstabilität unter Einhaltung höchster Regulierungsstandards verpflichtet.