Umstrittene Corona-Maßnahmen verursachen historischen Rückgang: Doch Schweiz profitiert
Die Schweiz gehört offenbar zu den Corona-Gewinnern.
Damit wird die Theorie bestärkt, daß Arme noch ärmer werden durch Corona, Reiche noch reicher.
Bzw. arme Länder noch ärmer und reiche Länder noch reicher.
Die Corona-Maßnahmen führen zu einer Umverteilung von unten nach oben.
Der schweizerische Außenhandel 2020 stand ganz im Zeichen der COVID-19-Maßahmen, der sogenannten Corona-Maßnahmen.
„In historischem Ausmaß“, so die EZV (Eidg. Zollverwaltung) schrumpften die Exporte und die Importe.
Dabei gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied:
Zwar schrumpften die Exporte (- 7,1 Prozent auf 225,1 Milliarden Franken).
Aber die Importe (- 11,2 Prozent auf 182,1 Milliarden Franken) gingen stärker zurück.
Das heißt, die Schweiz bzw. die Schweizer Wirtschaft konnte trotz oder wegen Corona mehr verkaufen im Export als sie im Import kaufen mußte.
Schweiz steht besser da als andere
Trotz dem Rückgang von Im- und Exporten profitiert also unterm Strich die Schweiz bzw. steht noch weit besser da als viele andere Länder. Denn die Exporte brachen weit weniger ein als die Schweiz importieren mußte.
Sie konnte unterm Strich mehr Produkte nach außen verkaufen als je zuvor.
Dies drückt sich in Zahlen bzw. in einem historischem „Rekordüberschuß“ (EZV) aus.
„Dank Corona“: Rekordüberschuß
Es ergab sich in der Handelsbilanz ein neuer Rekordüberschuß von 43,0 Milliarden Franken.
Ein Handelsbilanzüberschuß (oder auch Außenhandelsbilanzüberschuß genannt) liegt vor, wenn die Ausfuhren (Exporte) eines Landes größer sind als die Einfuhren (Importe).