Corona-Verbote in EU-Ländern, Corona-Einschränkungen in der Schweiz: Vereinsamung
Nicht nur Eltern von Kindern sprachen das Thema Vereinsamung an, auch Pflege- und Altersheime bekamen mit dem Thema zu tun.
Daß beides, Corona-Vereinsamung bei Kindern und Corona-Vereinsamung von älteren Personen, Themen sind, zeigt schon Google.

Google Schweiz auto-vervollständigt bzw. schlägt via Autovervollständigen-Funktion beide Themen vor, wenn man Vereinsamung eingibt und dann anfängt das Wort Corona einzutippen im Suchfeld von Google:
Viele Jugendliche konnten nicht in die Schule und gleichzeitig gab es keine Freizeitangebote mehr wie Schwimmbäder etc.
Das Deutsche Jugendinstitut in München hat Vereinsamung von Kindern in einer Studie zu den umstrittenen Corona-Zwangsmaßnahmen untersucht.
Die Studie „Kind sein in Zeiten von Corona“ des DJI ergab, daß jedes 2. Kinde zwischen 3 und 15 massive Schwierigkeiten hat mit den Kontaktbeschränkungen wegen den Corona-Maßnahmen.
Über 1/4tel der befragten Eltern (27 Prozent) stimmten der Aussage zu, ihr Kind fühle sich einsam.
Besonders betroffen seien Kindergarten-Kinder und Einzelkinder.
Es betrifft also nicht nur Kinder und Betagte.
Es wird inzwischen sogar angenommen, daß gerade bei den Senioren mehr „Corona-Tote“ zu verzeichnen sind durch die Corona-Maßnahmen als durch das Coronavirus selbst.
Das Schweizer Staatsfernsehen SRF berichtet:
„Die Maßnahmen des BAG sollten alte und ältere Menschen schützen – doch sie haben ihnen auch geschadet.“

Aber nicht nur Kinder oder Senioren trifft es, auch Eltern sind gestreßt durch die Situation. Oder Erwachsene, die ältere Leute betreuen und Pflegefälle in der Familie haben.
Gemäß Studien ist erwiesen, daß bei Arbeitslosigkeit oftmals auch Beziehungen in die Brüche gehen. Weil man den ganzen Tag zuhause zusammenhockt. Und nicht sich morgends verabschiedet und arbeiten geht und am Abend erst wiedersieht. Die Situation streßt viele Paare.
Nun ist Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit ausgeprägt da, vor allen Dingen in Nachbarländern wie Deutschland mit viel härteren Corona-Zwangsmaßnahmen als in der Schweiz.
Und selbst Leute, die nicht arbeitslos wurden oder kurzarbeiten müssen sondern zuhause arbeiten, finden sich in der gleichen Situation wieder: Man kann sich nicht ausweichen, ist gemeinsam den ganzen Tag in der Wohnung. Das ist für viele Beziehungen nicht gut. Denn nur Nähe ist wichtig, auch das richtige Maß an Abstand.
Selbst Leute, die glauben, Trost mit käuflicher Liebe finden zu können um Vereinsamung entgegenwirken zu können, können das in EU-Ländern nicht. Dort sind alle Etablissements geschlossen. Einzig noch Escort-Dienste, also Begleitdienste hat der Gesetzgeber offenbar nicht wegen Corona verboten.
Ob solcherlei Glück bringt, steht zudem noch auf einem anderen Blatt…
