BLV: „Verhindern Sie die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die Schweiz“

BLV: „Verhindern Sie die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest in die Schweiz“

Von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind gegenwärtig Osteuropa und Rußland betroffen, und sie breitet sich bis nach Polen unweit der deutschen Grenze aus. Schweine und Wildschweine leiden schwer unter dieser Tierseuche.

Aufgrund der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen nehmen die Reisen wieder zu. Das Risiko, daß die Krankheit in die Schweiz eingeschleppt wird, ist hoch.

Reisenden aus den von der ASP betroffenen Ländern wird daher dringend davon abgeraten, Schweinefleischprodukte mitzubringen.

Die ASP ist für Menschen ungefährlich, für Haus- und Wildschweine endet die Viren-Infektion fast immer tödlich. Eine Schutzimpfung gibt es nicht. Tritt die Krankheit auf, müssen drastische Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen werden und die gesamten betroffenen Bestände ausgemerzt werden.

Besonders schwierig wird die Bekämpfung, wenn die Wildschweinpopulation betroffen ist. Denn das Virus ist ausgesprochen resistent und verbleibt lange im Tierkadaver und in der Umgebung.

Das Virus der Afrikanischen Schweinepest kommt auch im Fleisch und in Wurstwaren von infizierten Tieren vor. Am häufigsten wird es über draußen in der Natur weggeworfene Lebensmittel mit verseuchtem Fleisch übertragen. Wenn Wild- oder Hausschweine solche Abfälle fressen, kann ein neuer Infektionsherd entstehen. Auch beim Besuch eines infizierten Schweinebetriebs kann es durch Schuhe, Fahrzeuge und Material zu einer Ansteckung kommen. Das Virus wird dabei über lange Distanzen transportiert.

Daher spielen Reisende eine entscheidende Rolle bei der Prävention der Einschleppung der ASP in die Schweiz.

„Mit dem Verzicht, Lebensmittel mit Schweine- oder Wildschweinefleisch aus von ASP betroffenen ändern mitzubringen, oder mit der sicheren Entsorgung solcher Produkte tragen Sie dazu bei, die Schweinebetriebe in der Schweiz zu schützen“, so das BLV.

admin

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