Tätowierungen: Nicht immer bleiben sie fürs Leben lieb
Tätowierungen sind Entscheidungen, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen.
Doch Menschen entwickeln sich und Geschmäcker ändern sich.
Und so manche Tätowierung, die man sich aus einer Laune heraus im jugendlichen Leichtsinn stechen ließ, gefällt später nicht mehr.
Oder bei gut sichtbaren Tätowierungen, die man mit Kleidung nicht verdecken kann, zum Beispiel im Gesicht oder am Hals oder der Hand, da stört dann eine Jugendtätowierung im Beruf und auch privat.
Oder auch Lebenssituationen ändern sich. Es gibt massenhaft Trennungen in westlichen Ländern.
Doch im Feuer der Verliebtheit denkt natürlich niemand an Trennung und so landet ein Bildnis der Angebeten leicht einmal als Tätowierung auf dem Körper des Anbeters.
Doch wenn die Angebete zur Verflossenen wird, was dann?
Tattoo von der Ex oder dem Ex?
Was macht also man mit einer Tätowierung, wenn es sich um die geliebte Freundin oder Frau handelt, die jetzt aber nicht mehr die geliebte Frau oder Freundin ist?
Und der neue Mann oder die neue Frau oder der neue Partner immer beim Anblick des eintätowierten Bildes und / oder Namens an den Verflossenen oder die Verflossene erinnert wird.
Vor dieser Frage stehen – wie das Leben so spielt – immer wieder Menschen, die sich ein super Tattoo haben stechen lassen.
Im Gegensatz dazu was man denkt, ist es aber nicht so einfach, dieses wieder zu entfernen. Denn Tattoos sind eigentlich für die Ewigkeit gemacht, sollen halten und entsprechend uneinfach ist es auch sie zu entfernen.

Tattoo entfernen?
Man kann auch nicht einfach in ein Tattoostudio in Bern, Zürich oder St. Gallen gehen und sagen, bitte Tätowierung wegmachen.
Denn beim Tätowieren werden Farbstoffe tief unter die Haut gespritzt. Doch auch wenn die heutigen Techniken es zulassen, daß man Tätowierungen wieder entfernt, kann man nicht einfach wieder ins Tätowierstudio gehen wo man sich einstmals das Tattoo stechen ließ.
Dafür gibt es nicht nur fachliche Gründe.
Die meisten Tätowierstudios könnten das sehr wohl, aber hier handelt es sich gemäß Gesetzgeber um einen medizinischen Eingriff, der einer besonderten Lizenz bedarf.
Sprich: Es darf nicht jeder tun aufgrund der Reglementation.
Wegmachen ist weniger einfach als machen lassen
Oder anders: Tattoo stechen lassen geht schneller und einfacher als Tätowierung wieder entfernen lassen.
Und die Tattoo-Entfernung geht bei weitem nicht so schnell wie das Anbringen, das Stechen der Tätowierung, sondern ist ein vergleichsweise langwieriger Prozeß.
Man muß also mehrere Termine wahrnehmen.
Doch immerhin:
Mit modernen Pigmentlasern ist es dennoch möglich, sich wieder von eine Tattoo später zu trennen wie zum Beispiel vom Ex-Freund oder der Ex-Freundin oder der Ex-Frau oder dem Ex-Mann.
Allerdings ist dies eine eher lange Prozedur und eine, die nicht ganz billig ist.
Wie auch bei Zahnarztbehandlungen ist es im Ausland gegebenenfalls günstiger.
So sind zum Beispiel nicht nur viele deutsche Nagelstudios oder Zahnarztpraxen von schweizer Kunden gut frequentiert, sondern auch bei der Tattooentfernung bietet sich der Blick ins kostengünstigere Ausland an, zum Beispiel Deutschland. Der Vorteil ist, daß die gleiche Sprache gesprochen wird und die Standards medizinisch ebenso hoch sind.
Man kann das ganze mit einer Reise verbinden. Und hat unterm Strich dennoch gespart, auch wenn man einen Teil für die Reisekosten ausgegeben hat.
Mit Flixbus etwa kommt man sehr günstig von Zürich, Chur oder Bern direkt in alle großen deutschen Städte. Und zahlt nicht extrem teure Preise wie die der Schweizerischen Bundesbahn SBB, die laufend vom Konsumentenschutz in der Kritik stehen.
