Schleichender EU-Beitritt: Wo sind die Grenzen? Was würde ein Rahmenabkommen für die Schweiz bedeuten?
Der schleichende EU-Beitritt, der gegen den erklärten bzw. in Volksabstimmungen sogar mehrfach erklärten Willen des Volkes voranschreitet, gibt immer wieder zu reden.
Es fragt sich wo die Grenzen sind.
Die Schweiz hat zum Beispiel das umstrittene Glühbirnenverbot der EU übernommen (damals noch unter Bundesrat Moritz Leuenberger). Dabei hätte es gar keine Regulierung, gar keinen Zwang gebraucht, denn die LED-Leuchtmittel, die viel länger halten hätten sich irgendwann und vermutlich kaum langsamer von selbst durchgesetzt.
Auch irrsinnige EU-Normen wie Bananen- oder Gurkenkrümmungsgrade geben immer wieder zu reden.
Die Bananen-EU-Verordnung läßt sich zum Beispiel hier nachlesen, unter dem Aktenzeichen der Norm, Nr. 31994R2257, der „Verordnung (EG) Nr. 2257/94 der Kommission vom 16. September 1994 zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Bananen.“
Oder Verordnungen, die festlegen, wie genau eine Pizza Napoli gemacht werden muß (ja, auch das ist geregelt in der zunehmend kommunistisch anmutenden EU).
Natürlich kommt in der EU auch die Pizza Napoletana nicht ungenormt davon. Laut EU-Verordnung muß sie nicht bloß rund sein (wer hätte das angenommen!), sondern auch einen Durchmesser von maximal 35 Zentimetern aufweisen. In der Mitte darf sie außerdem höchstens 0,4 cm hoch sein, der Teigrand überdies darf eine Dicke von 1-2 cm nicht überschreiten, denn sonst darf solch eine Pizza im EU-Raum – und das ist leider kein Scherz – nicht in den Verkehr gebracht werden.

Zeitumstellung: Überall wird sie abgeschafft, die Schweiz klammert noch an der EU, obwohl selbst diese sie ab-zu-schaffen überlegt
Auch bei der (energie-einsparungsmäßig völlig sinnfreien) Zeitumstellung wurde die EU-Norm übernommen.
Hier ebenfalls gegen den erklärten Willen des Volkes. Denn in einer Volksabstimmung wurde die Zeitumstellung für Sommer- und Winterzeit abgelehnt und zwar deutlich. Aber es hieß damals, man könne nicht es anders machen als die EU. Ein irres Argument, denn z. B. in den USA gibt es viele einzelne Bundesstaaten (immer mehr werden es), welche die sinnlose und kostspielige sowie gesundheitsschädliche Zeitumstellung abschaffen.
Und auch diese Bundesstaaten sind dann Inseln in den anderen Zeitzonen der USA.
Sogar die Türkei ist hier weiter als die Schweiz (und natürlich die EU) und hat die Sommerzeit abgeschafft. Auch Australien hat in weiten Teilen des Landes die Sommerzeit abgeschafft und das Land ist nicht zusammengebrochen.
Es ist also nicht immer sinnvoll alles nach-zu-äffen und automatisch zu übernehmen. Die EU überlegt inzwischen selbst, die sinnlose Sommerzeit wieder abzuschaffen, aber bis in der EU ein Beschluß durch-ist, dauert es natürlich halbe Ewigkeiten. Die bürokratischen Mühlen der EU mahlen eben sehr langsam.
Hier eine Karte der Länder oder Bundesstaaten von Ländern (USA, Australien z. B.), welche die Sommerzeit nicht mehr benutzen. Sie sind orange markiert. Und machen bei Weitem die Mehrheit der Fläche und der Anzahl der Länder und Teilen von Ländern aus:

Weiterers Beispiel: Waagen

EU will Vereinheitlichung wie im Kommunismus