Neuschnee und Triebschnee erhöhen Lawinengefahr in Graubünden und im Wallis
In der Nacht fiel mehr Schnee als erwartet. Im Wallis und in Graubünden herrscht in vielen Gebieten große oder sogar sehr große Lawinengefahr.
Viel Neuschnee und Triebschnee wird im Wallis gemeldet. Lawinen können leicht ausgelöst werden oder spontan abgehen, vermeldet das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.
Lawinen können auch tiefere Schichten der Schneedecke mitreißen. Die Gefährdung bezieht sich vor allem auf alpines Schneesportgelände.
Es sind zahlreiche spontane mittlere und große Lawinen zu erwarten.
Vereinzelt sind aber auch sehr große Lawinen möglich, die exponierte Teile von Verkehrswegen gefährden können. Für Touren und Variantenabfahrten abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse kritisch.
Mit viel Glück überlebt: Schneesportler verschüttet in Davos-Wolfgang:
(pd, rm)
(Bild: SLF)