Antje Vollmer kritisiert, daß Grüne von Friedenspartei zu Kriegspartei mutierten
Der Wandel fand bereits unter Joschka Fischer statt. Die Grünen setzten sich für den Jugoslawien-Krieg und auch für den Irak-Krieg ein.
Grünen-Urgestein Antje Vollmer, 79 und schwer krank, kritisiert diese Verwandlung ihrer Partei in einem Beitrag in der Berliner Zeitung scharf.
Sie war Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und hat als Erstunterzeichnerin das Friedensmanifest von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer unterschrieben.
„Gerade die Grünen, meine Partei, hatte einmal alle Schlüssel in der Hand zu einer wirklich neuen Ordnung einer gerechteren Welt“, bedauerte die 79jährige. Diese persönliche Niederlage werde sie durch ihre letzten Lebenstage begleiten.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sei die „schrillste Trompete“ der neuen Nato-Strategie gegen Rußland, die ihre Positionen mit „argumentativer Schlichtheit“ verteidige.
„Der so selbstgewisse Westen muß einfach lernen, daß die übrige Welt unser Selbstbild nicht teilt und uns nicht beistehen wird“, so Vollmer.
Hier der Artikel im Wortlaut. Er ist so zugeballert mit Werbung und Links zu andersmeinenden Artikeln, daß er kaum lesbar ist:
(rm)