Ernst & Young im Maskengate Deutschland

Ernst & Young im Maskengate Deutschland

„Dank“ Ernst & Young-Beratungen: Eine Milliarde Steuergelder für Schutzmasken (die nicht einmal vor Viren schützen) wurden im großen Nachbarland Deutschland während der Corona-Panik bereits allein bis Stand August 2020 ausgegeben.

Dies in einem vom damaligen Bundesgesungheitsminister Jens Spahn eingeführten Offenes-Haus-Verfahren („Open-House-Verfahren“) garantierte dieser allen potenziellen Lieferanten im März 2020 die Abnahme von FFP2-Masken zu einem Fixpreis von 4,50 Euro pro Stück und 60 Cent für eine OP-Maske bei Offerten zu beliebigen Stückzahlen.

Jens Spahn ließ sich hier offenbar von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young beraten als er das Verfahren einführte.

„Nach Angaben des BMG wird der Bund aus dem Open-House-Verfahren insgesamt 233 Millionen FFP-2- und 63 Millionen OP-Masken erhalten. Bei den festgesetzten Preisen geht es also um einen Auftragswert von insgesamt rund 1,09 Milliarden EUR“ schreibt Dr. Anja Hall in der LTO, einer Juristen-Zeitschrift im August 2020 bereits. (a) Mit Stand heute geht es bereits um rund 2,5 Milliarden Euro. (d)

Also allein bis August 2020 ging es schon um über eine Milliarde für hinsichtlich ihres Nutzens fragwürdige Masken.

Bis heute gibt es Rechtsstreitigkeiten mit Lieferanten, welche zu den Preisen die von Spahn / EY geboten wurden, liefern wollen und Abnahme und Bezahlung der Ware zu den vom Bund ausgeschriebenen Preisen fordern.

Die deutsche Boulevard-Zeitung „Bild“ schreibt in einem Artikel nun, daß Ernst & Young mit den fragwürdigen Beratungen die bis heute zu Rechtsstreitigkeiten führen, gut verdient hat. Der Bild-Zeitung erklärte das Bundesgesunheitsministerium des Nachbarlandes: „Mitgeteilt werden kann, daß sich die Zahlungen des Bundesministeriums für Gesundheit an die Ernst & Young Law GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft für das Jahr 2020 auf 10.522.927,12 EUR, für das Jahr 2021 auf 16.977.213,59 EUR sowie für das Jahr 2022 auf 14.984.731,14 EUR (Stand Ende November 2022) belaufen.“

Doch das ist keineswegs alles gewesen

Es gibt außerdem Informationen aus einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken vom August 2020 zu Beratungen Ernst & Youngs bei der Maskenbeschaffung.

Hier heißt es, daß „für Unterstützung bei der Maskenbeschaffung 36,8 Millionen EUR für die EY GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft anfielen“. (c)

Ernst & Young kassierte also für die Beratungen die noch heute Rechtsstreitigkeiten mit Maskenlieferanten nach sich ziehen mindestens 80 Millionen Euro. Den Beratervertrag bekam EY zudem ohne Ausschreibung zugeschanzt (a).

Wie die Bild-Zeitung berichtet sind bisher 50 Vergleiche mit Maskenlieferanten geschlossen worden: „Bisher sind rund 50 Vergleiche geschlossen worden. Zu den Vertragsdetails gibt das Bundesministerium für Gesundheit keine Auskunft.“  (b)

Die Beratungsfirma EY ist in zahlreiche Prüf-Skandale und fragwürdige Beratungen verwickelt gewesen, unter anderem Wirecard, Praktiker-Baumärkte, Lehmann Brothers, NMC Health und bei der Bundeswehr.

Inzwischen werden die Masken verbrannt die abgelaufen sind.

Quellen, Weiterführendes

a) www.lto.de/recht/kanzleien-unternehmen/k/schutzmasken-beschaffung-beratervertrag-ernst-young-gesundheitsministerium-nachpruefungsantrag-vergabekammer-bund/

Sicherung: https://archive.ph/wip/vo1uA

b) bild.de/politik/inland/politik-inland/masken-deals-ministerium-zahlt-42-millionen-euro-fuer-anwaelte-82604298.bild.html

Sicherung: https://archive.ph/wip/8stfk

c) https://dserver.bundestag.de/btd/19/211/1921168.pdf

Sicherung: https://archive.ph/wip/2cvba

d)

www.wiwo.de/politik/deutschland/coronakrise-wie-das-teure-ffp2-masken-desaster-haette-vermieden-werden-koennen/27028752.html

Sicherung: https://archive.ph/wip/6OMRf

Remo Maßat

admin

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