Felix Feistel zur Gegenwart und zur Zukunft der Technokratisierung im Zuge von Corona

Felix Feistel zur Gegenwart und zur Zukunft der Technokratisierung im Zuge von Corona

Eine tolle Analyse und einen beeindruckenden Ausblick liefert Autor Felix Feistel in einem Beitrag auf dem Portal Apolut.net. Er ist auch Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“ (kursiv):

…/… Hier bestimmen von „Experten“ interpretierte Inzidenzen, Impfquoten, Hospitalisierungs- und Infektionswerte das Handeln der Regierenden. Dabei ist auf die einmal als maßgebend benannten Zahlen und Werte kein Verlaß, sondern sie ändern sich regelmäßig. Wir müssen den R-Wert senken und die Intensivbettenauslastung, die Infektionsketten zurückverfolgen und unterbrechen, die Impfquote steigern!

Feistel dazu weiter:

– War es zuerst wichtig, den sogenannten R-Wert auf unter 1 zu drücken, verlor er seine Bedeutung, sobald dieses Ziel erreicht war.
– Plötzlich waren die Inzidenzen von herausragender Wichtigkeit und wurden Monate später als „nicht aussagekräftig“ erklärt.
– Dann war die Impfquote das entscheidende Kriterium.
– Zuerst mußte sie 60 Prozent betragen.
– Dann 75.
– Dann 80 Prozent.
– Wie hoch sie aktuell sein muß, wird schon gar nicht mehr ausgegeben. Am besten lassen sich einfach alle impfen.
F

Also kann und soll diese totalitäre Dynamik kein Ende erreichen. Die Maßstäbe werden stets in dem Moment geändert, da das Ziel erreicht ist. Dann werden neue Faktoren eingeführt, andere Maßstäbe gesetzt, und weiter geht der Maßnahmenmarathon. Der Einzelne wird dem höheren Ziel, „die Pandemie zu bekämpfen“, untergeordnet, muss Opfer in Kauf nehmen in seinen Freiheiten, seiner Gesundheit, um das über alles gestellte Ziel zu erreichen, das freilich nie erreicht werden kann und auch gar nicht erreicht werden soll. Mit technokratischen Mitteln wird hier eine totalitäre Ideologie aufrechterhalten, deren Narrativ durch den Wechsel der Parameter stetig neues Futter erhält.

Eine Fixierung auf einzelne Zahlen, die beliebig gesenkt oder erhöht werden, rechtfertigt jede noch so absurde Zwangsmaßnahme. Wenn der R-Wert gesenkt werden muss, dann ist es folgerichtig, Kontakte zu beschränken, Ausgangssperren zu verhängen und jeden Raum der Begegnung zu schließen. Wenn die Impfquote erhöht werden soll, rechtfertigt das die Einführung von Pflichten, den Ausschluss der Nicht-Gespritzten aus der Öffentlichkeit, und schließlich auch jeden Zwang zur Erreichung des Ziels.“

Interessanter und nachdenklich stimmender noch als die Ist-Analyse ist die Zukunftsbetrachtung:

https://apolut.net/die-technokratur-von-felix-feistel/

(Bild: Rubikon-Magazin)

 

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