Kantonsregierung Graubündens entzieht extrem kurzfristig Bewilligung für Spengler Cup 2021
Wenige Stunden vor Beginn wird zwangs-abgesagt. Der Kanton entzieht dem HC Davos die gesundheitspolizeiliche Bewilligung für die Durchführung des diesjährigen Spengler-Cups.
Obwohl PCR-Tests nicht zu diagnostischen Zwecken geeignet sind, wird bei jedem positivem Test von einem „Fall“ gesprochen.
Wegen „Fall“-Häufungen im Umfeld des HC Davos sind die epidemiologischen Voraussetzungen zur Durchführung des Großanlasses nicht mehr gegeben, so die Bündner Regierung.
Derzeit wird eine Corona-Fallhäufung im Umfeld des HCD-Teams aufgedeckt. Bisher wurden 17 Teammitglieder und Funktionäre positiv auf das Coronavirus getestet. Die Fallhäufungen im Umfeld des HC Davos wurden entdeckt, weil der Club seine Mannschaft vorbeugend täglich testet.
Aufgrund der aktuellen Situation ist die Kantonale Behörde übereingekommen, daß die epidemiologischen Voraussetzungen für die Durchführung des Großanlasses nicht mehr gegeben sind. Mit dem Entscheid soll ein möglicher Omikron-Ausbruch verhindert und der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus Rechnung getragen werden, so die Bündner Regierung, die offenbar noch nicht mitbekommen hat, daß Omikron sich laut sämtlichen Experten und Fachleuten so oder so verbreiten wird. So äußerte sich etwa die Epidemiologin Isaballe Eckerle oder auch Drosten. (1,2)
Der Spengler Cup Davos steht unter dem Schutzschirm für Publikumsanlässe. Durch den Entzug der kantonalen Bewilligung tritt der Schutzschirm in Kraft. In welchem Umfang die ungedeckten Kosten von Bund und Kanton übernommen werden können, wird aktuell geklärt.
Neubeurteilung in den kommenden Tagen
Die kantonalen Behörden verfolgen die Entwicklung der epidemiologischen Lage im ganzen Kanton sowie die Auslastung der Spitäler und mit grosser Sorge.
Sie beurteilen die Lage laufend und werden zum Beginn der kommenden Woche über mögliche, weitere umstrittene Maßnahmen beraten, um die Gesundheitsversorgung, den Schutz der Bevölkerung und die Verhinderung von negativen Folgen auf die Wirtschaft zu gewährleisten.
Umstrittene Schutzmaßnahmen
Das Gesundheitsamt empfiehlt dringend, die geltenden Schutzmaßnahmen einzuhalten. Dies, obwohl Länder wie Schweden ohne Schutzmaßnahmen viel besser fahren und auch die Hälfte der US-Bundesstaaten oder China keine solchen Zwangsmaßnahmen mehr haben ohne daß diese Länder zusammengebrochen wären.
Abstandhalten, Maskentragen, gründliches Händewaschen, regelmäßiges Lüften von Innenräumen gehören genauso dazu wie die Vermeidung von nicht notwendigen Kontakten und ein rücksichtsvolles Verhalten bei Freizeitaktivitäten und im Familien- oder Freundeskreis.
Nur unter der Mithilfe aller gelingt es, die Pandemie zu bewältigen, so das Gesundheitsamt Graubünden.
Fließen Steuergelder?
Gaudenz Domenig ein Anwalt vom Spengler Cup glaubt, daß viele Gelder von den Steuerzahlern fließen werden. Auf MSN äußert er: „Wir fallen mit dem Spengler , – , Cup unter den Schutzschirm des Kantons Graubünden, und dieser wird uns helfen, einen Teil der Auslagen zu ersetzen.“ Weiter: „Natürlich werden wir – soweit möglich – auch Bund und Gemeinde angehen wegen Unterstützung.“ (3)
Weiterführendes, Quellen
(1,2) www.msn.com/de-de/video/other/corona-wird-endemisch-das-bedeutet-die-drosten-prognose-f%C3%BCr-die-zeit-nach-der-pandemie/vi-BB1gPu4k
www.blick.ch/schweiz/virologin-eckerle-zu-omikron-welle-frueher-oder-spaeter-werde-wohl-jeder-infiziert-wer-noch-nicht-geimpft-ist-der-sollte-spaetestens-ab-jetzt-sehr-sehr-vorsichtig-sein-id17081367.html
(3)
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/c2-abohne-die-c3-b6ffentliche-hand-h-c3-a4tten-wir-keine-chance-zu-c3-bcberleben-c2-bb/ar-AAS8RQs