A15 / Uster: 20jähriger baut Selbstunfall +++ Lenker (18) schleudert Unfallhelferin meterweit auf Gegenfahrbahn
„Horrorunfall“ auf der A15 bei Uster: Waren die jungen Leute im Ausgang?
Gegen 4.30 Uhr fuhr ein 20-jähriger Autolenker auf der A15, der sogenannten Oberlandautobahn, Richtung Zürich. Aus zurzeit ungeklärten Gründen kam das Fahrzeug ins Schleudern und verunfallte, so die Kantonspolizei Zürich in den Polizeimeldungen.
Ein weiteres Fahrzeug hielt in der Folge an und die beiden Insassen, ein 38-jähriger Mann sowie eine 37-jährige Frau, leisteten dem verunfallten Fahrer Hilfe. Während die beiden Personen dem verunfallten Lenker halfen, kam ein drittes Fahrzeug heran gefahren. Der 18-jährige Lenker dieses Fahrzeuges fuhr in die beiden stehenden Autos und die Personen. Dadurch wurde die Frau mehrere Meter auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Sie wurde schwer, die drei Männer leicht verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in Spitäler transportiert.
Für die Spurensicherung stand neben der Kantonspolizei das Forensische Institut Zürich im Einsatz. Die Unfallursache für den anfänglichen Selbstunfall sowie die Folgekollision wird durch die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft See/Oberland abgeklärt.
Aufgrund des Verkehrsunfalls musste die Autobahn zwischen Volketswil und Uster West über mehrere Stunden in beide Richtungen durch die Feuerwehr gesperrt werden. Eine Umleitung wurde eingerichtet, so die Kapo Zürich weiter, die Zeugen sucht:
Wer hat den „Horrorunfall“ beobachtet?
Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrsstützpunkt Hinwil, Tel. 044 938 85 00, in Verbindung zu setzen.
(Polizeifotos Unfall Uster / A15: Kapo Zürich)
