Bevölkerungsschutzkonferenz 2021 in Davos mit Titel „Klimawandel: Albtraum für den Alpenraum?“
Wird Klimapanik geschürt wegen etwas Erwärmung während es im Mittelalter viel wärmer war in Europa und der Meeresspiegel viel höher (2 Meter höher) lag?
Ein weiterer Klimanlaß findet nun in Davos statt. Er sieht Grund für große Sorgen:
Welchen Herausforderungen muß sich der Bevölkerungsschutz im Zusammenhang mit dem Klimawandel im Alpenraum stellen? Diese Frage stand im Zentrum der nationalen Bevölkerungsschutzkonferenz 2021 (BSK21), welche am 3. und 4. November in Davos stattfand.
Der Alpenraum erwärmt sich aufgrund des Klimawandels etwa doppelt so stark wie im globalen Mittel, wird auf der Konferenz behauptet, und: Insbesondere für die Berggebiete in der Schweiz wird diese Entwicklung weitreichende Auswirkungen haben. In den Referaten von führenden Fachleuten von Bund, Kantonen und Wissenschaft ging es an den beiden Konferenztagen der BSK21 deshalb um die Frage, welchen Herausforderungen sich der Bevölkerungsschutz im Alpenraum künftig stellen muß und wie er sich darauf vorbereiten kann.
300 Klima-Diskutanten in Davos
Während am ersten Tag die Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz sowie die Bewältigung von Naturgefahrenereignissen im Alpenraum im Fokus standen, beschäftigten sich die insgesamt über 300 Teilnehmer von Bund und Kantonen sowie weiteren Partnerorganisationen des Verbundsystems Bevölkerungsschutz am zweiten Tag mit dem Thema Prävention und Vorsorgemassnahmen im Alpenraum.
Für Einblicke im Umgang mit dem Klimawandel in den grenznahen Berggebieten sorgten die Referate von Fachleuten aus Italien (Südtirol) und Österreich sowie eine Plenumsdiskussion am zweiten Konferenztag. Neben der Hauptkonferenz fanden in diesem Jahr zudem wieder drei parallel geführte Fachkonferenzen zu folgenden Themen statt:
«10 Jahre Fukushima», unter der Leitung des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorates (ENSI)
«Naturgefahren», unter der Leitung des Lenkungsausschusses Intervention Naturgefahren (LAINAT)
«Corona-Pandemie», in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Jahrestreffen des Bevölkerungsschutzes
Um die Koordination und den Informationsaustausch im Bevölkerungsschutz sicherzustellen, hat das BABS 2004 die Bevölkerungsschutzkonferenz – kurz BSK – ins Leben gerufen. An der Veranstaltung treffen sich jedes Jahr Verantwortliche und Fachleute aus den zuständigen kantonalen Amtsstellen und Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes.
Mit der BSK verfolgt das BABS das Ziel, aktuelle bevölkerungsschutzrelevante Themen interdisziplinär in einer gemeinsamen Veranstaltung zu bündeln und die Vernetzung unter den Akteuren zu fördern. Die Bevölkerungsschutzkonferenz wird vom BABS organisiert; dieses Jahr wurde sie zusammen mit dem Gastkanton Graubünden veranstaltet.