Alpenkonvention: Velo-Exkursionen von Kindern und Jugendlichen am Inn (Engadin)

Alpenkonvention: Velo-Exkursionen von Kindern und Jugendlichen am Inn (Engadin)

In Samedan bei St.Moritz erfolgte der Startschuß für das grenzüberschreitende Projekt Inn. Insgesamt achtzig Kinder und Jugendliche aus dem Engadin, Tirol und aus Bayern fahren vom 29. Juli bis am 12. August 2021 mit dem Velo dem Inn entlang.

Das Projekt – organisiert vom Schweizer Vorsitz der Alpenkonvention – dient dazu, den Teilnehmern die ökologische Bedeutung dieses Alpenflusses näherzubringen.

Über vierzig Kinder und Jugendliche schwingen sich noch bis 14 August in den Sattel, um an einer Velotour entlang des Inns teilzunehmen. Sie sind mit ihren Begleiterinnen und Begleitern drei Tage lang unterwegs. In San Niclà im Unterengadin, nahe der schweizerisch-österreichischen Grenze, löst sie eine Gruppe aus dem Tirol ab. Dies erfolgt symbolisch mit der Übergabe eines Staffelstabs.

Die Kinder und Jugendlichen nehmen im Rahmen der Velotour unter anderem an einer Biber-Exkursion sowie an einem Ausflug zum Seitenfluß Beverin teil, der mit dem Label «Gewässerperle PLUS» ausgezeichnet wurde. Ausserdem steht ein Besuch der Mühle in Ftan auf dem Programm.

Mit der Velo-Exkursion möchte der Schweizer Vorsitz der Alpenkonvention Kinder und Jugendliche für alpine Ökosysteme und eine klimafreundliche Mobilität in den Alpen sensibilisieren. Mitorganisiert wird das Projekt von der Stiftung Engadiner Erde, rhätoromanisch Fundaziun Pro Terra Engiadina, dem WWF Österreich und den Jugend- und Sportorganisationen aus dem Unterengadin.

Da die Auswirkungen des Klimawandels und der Verlust der Artenvielfalt nicht an Grenzen Halt machen, ist eine enge Zusammenarbeit beim Schutz von Alpenflüssen sinnvoll. „Inn“ möchte dies anhand der Velo-Staffel aufzeigen und den Austausch zwischen den Anrainerstaaten des Inns (Schweiz, Österreich und Deutschland) fördern.

Bei einer Tagesetappe mit dabei ist auch Ulrich Seewer, Vizedirektor des Bundesamts für Raumentwicklung ARE: «Das Projekt kombiniert Umweltbildung mit nachhaltiger Mobilität, einem Kernthema unseres Amtes. Ich freue mich auf spannende Erlebnisse mit der Gruppe».

In San Niclà übergeben die Velofahrerinnen und -fahrer aus dem Engadin den Staffelstab an die Tiroler Gruppe, die die Reise bis nach Innsbruck fortsetzt. Die dritte Etappe führt eine bayerische Gruppe von Altötting nach Passau. Das Projekt am Inn soll nächstes Jahr auf weitere Alpenflüsse in allen Alpenstaaten ausgeweitet werden.

Medienmitteilung (Rhätoromanisch):

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/67648.pdf

admin

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