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Friday November 24th 2017

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Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Russland: 25 neue gemeinsame Forschungsprojekte genehmigt

Für die Finanzierungsperiode 2013-2016 konnten 25 Projekte genehmigt werden. (Symbolbild)

Für die Finanzierungsperiode 2013-2016 konnten 25 Projekte genehmigt werden. (Symbolbild)

Am 26. Oktober 2015 fand in Moskau das zweite Treffen des schweizerisch-russischen Gemischten Ausschusses im Sinne des Abkommens vom Dezember 2012 zur wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Russischen Föderation statt. Die Schweizer Delegation bestand aus Vertretern des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Hochschulen und wurde von Botschafter Mauro Moruzzi, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, angeführt.

An diesem zweiten Treffen des schweizerisch-russischen Gemischten Ausschusses konnten für die Finanzierungsperiode 2013-2016 insgesamt 25 gemeinsame Forschungsprojekte genehmigt werden. Diese decken so unterschiedliche Bereiche ab wie Robotik, Bioinformatik, Politikwissenschaften und Literaturwissenschaften. Die Ausschreibung für gemeinsame Forschungsprojekte mit der Russischen Föderation erfolgte im Februar 2015 in einem gemeinsamen Verfahren zwischen dem SNF und zwei russischen Förderorganen (Russian Foundation of Basic Research, Russian Foundation for Humanities) sowie dem russischen Ministerium für Bildung und Wissenschaft.

Während der vorausgehenden Periode 2008-2012 waren im Rahmen eines ersten schweizerisch-russischen Zusammenarbeitsprogramms 24 bilaterale Forschungsprojekte und 150 wissenschaftliche Austausche zwischen Hochschulen beider Länder gefördert worden.

Im Rahmen der internationalen Forschungszusammenarbeit pflegt die Schweiz mit derzeit sieben aussereuropäischen Partnerländern vertiefte wissenschaftspolitische Beziehungen, nämlich Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika (einschliesslich der Forschungsinstitute an der Elfenbeinküste und in Tansania) sowie Japan und Südkorea.