| Die Schweizer Zeitung
Friday November 24th 2017

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Vertrauensstelle für das Bundespersonal erhält Grundlage im Personalrecht

Mit einer Änderung der Bundespersonalverordnung (BPV) hat der Bundesrat heute die Vertrauensstelle für das Bundespersonal auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt. Gleichzeitig wurden die Aufgaben der Stelle fokussiert und die Schnittstellen zur Personal- und Sozialberatung der Bundesverwaltung (PSB) bereinigt.

Die Vertrauensstelle für das Bundespersonal unterstützt Mitarbeitende der Bundesverwaltung seit Ende 2002 bei der Lösung von Arbeitsplatzkonflikten, wenn diese aufgrund eines gestörten Verhältnisses zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten oder anderer Umstände intern nicht gelöst werden können.

Der Bundesrat hat heute eine Anpassung der BPV beschlossen, die auf 1. Januar 2014 in Kraft tritt. Mit dieser erhält die Vertrauensstelle für das Bundespersonal nun eine Grundlage im Personalrecht der Bundesverwaltung. Gleichzeitig wurden die Aufgaben der Vertrauensstelle im Schnittbereich mit der PSB analysiert und bereinigt. Während die Vertrauensstelle den Mitarbeitenden als Ansprechstelle außerhalb der Verwaltungshierarchie zur Verfügung steht, ist die PSB die soziale Anlaufstelle der Arbeitgeberin Bundesverwaltung für alle Arbeitnehmenden und ihre Familienmitglieder wie auch für die Rentenbeziehenden der Bundesverwaltung. Fälle, die weniger Arbeitsplatzkonflikte und stärker soziale Probleme betreffen, werden zukünftig vollumfänglich von der Personal- und Sozialberatung betreut.