Weltraum-Fragen: Teilnahme der Schweiz am Weltraumrat

Die Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation Martina Hirayama hat heute in Brüssel am «Weltraumrat» teilgenommen, in welchem die Mitgliedstaaten der ESA und der EU vertreten sind.

Grenzen des Wissens verschieben

Diese haben eine gemeinsame Entschließung «Space as an Enabler» angenommen, welche die sozioökonomische Bedeutung der Raumfahrt, deren Bedeutung für die Verschiebung der Grenzen des Wissens sowie deren Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung verschiedener Sektoralpolitiken hervorhebt.

Schweizer Regierung von Bedeutung der Weltraumforschung überzeugt

Die öffentlichen Investitionen in die Weltraumforschung und -technologie tragen zur Verbesserung des täglichen Lebens bei.

Die Meteorologie, die Sicherheit des Luftverkehrs, das Katastrophenmanagement oder die Beschreibung des Klimawandels sind nur einige Anwendungsgebiete in der Schweiz.

Die von den Weltraumministern angenommene Entschließung «Space as an Enabler» behandelt unter anderem die Empfehlung einer effizienten und ausgewogenen Steuerung der Raumfahrttätigkeiten, die Wichtigkeit der Förderung der Wissenschaft und der Entwicklung der Raumfahrttechnologien, sowie die positiven Auswirkungen für das Wirtschaftswachstum und die Innovation.

Martina Hirayama (Foto WBF)

Martina Hirayama (Foto WBF)

Staatssekretärin Martina Hirayama erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, daß sich die europäische Raumfahrt dank den vereinten Bestrebungen und einer gemeinsamen langfristigen Vision der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der Europäischen Union und ihrer entsprechenden Mitgliedstaaten entwickelt hat.

Die effiziente Zusammenlegung der unterschiedlichen Fähigkeiten verhilft Europa zu Erfolgen wie den Systemen Galileo und EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) für die Satellitennavigation und Copernicus (Europäisches Erdbeobachtungsprogramm, früher GMES) für die Erdbeobachtung.

Was ist der Weltraumrat?

Der Weltraumrat wurde 2004 durch das Rahmenabkommen zwischen der ESA und der EU etabliert und hat hauptsächlich zum Ziel, den Austausch und den offenen Dialog über die europäische Zusammenarbeit im Weltraumbereich zu gewährleisten.

Damit soll eine kohärente Politik sowie eine starke und international wettbewerbsfähige europäische Raumfahrt gefördert werden.

Der Weltraumrat 2019 fand auf Einladung von Spanien und Rumänien statt, die aktuell den Vorsitz des ESA-Ministerrats respektive des EU-Rats innehaben.

Staatssekretärin Hirayama bekräftigte, wie wichtig es sei, einen offenen, konstruktiven und regelmäßigen Dialog auf hoher Ebene weiterzuführen, die Beständigkeit der Erfolge der europäischen Raumfahrt zu sichern und die Schlüsselrolle der ESA als zwischenstaatlicher Organisation beizubehalten.

Hohe Geldmittel aus der Schweiz

Die Schweiz ist dank ihrer Mitgliedschaft bei der ESA seit deren Gründung, sowie ihrer Beteiligung an den EU-Programmen ein vollwertiges Mitglied der europäischen Weltraumgemeinschaft.

Sie leistet einen entscheidenden Beitrag zu Europas Raumfahrt und ist in diesem Sektor weiterhin weltweit wettbewerbsfähig.

Weltraumfragen

Während die heutige Wissenschaftsmeinung die ist, daß die Planeten sich linear anordnen und still-stehen, sind einige russische Forscher der Auffassung, daß im Universum (wie in der Natur auf der Erde im übrigen auch) alles spiralförmig angeordnet ist.

Und daß die Planeten durch das All schweben und keinesfalls sich an der Stelle um die Sonne drehen.

Dreht sich die Erde nicht um die Sonne?