Es ist so eine Sache mit der Armutsstatistik Schweiz

Aktuell kommt das Bundesamt für Statistik in Neuenburg wieder mit dramatischsten Zahlen.

6,9% der Schweizer Bevölkerung sind arm!

So die aktuelle Meldung des Amtes.

Armut Schweiz ist relativ

Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Armut ist relvativ: Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Wobei sich die „Armut“ in der Schweiz immer in Relation zum Durchschnitt berechnet.

Wer einen gewissen Prozentsatz weniger als der Durchschnittseinkommen hat, gilt als arm.

Nach dieser Art der „Armutsstatistik“ wird es also in der Schweiz immer Arme geben. Selbst wenn jeder Arme vermögend ist und im Vergleich zu anderen Ländern ein gutes Einkommen und eine gute soziale Sicherung hat.

Denn: Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört nach wie vor zu den höchsten Europas.

Remo Maßat

1. Mai in Zwickau: Zur (Un)-Glaubwürdigkeit von Heiko Maas

Der deutsche Justizminster Heiko Maas wurde in Zwickau vom Publikum ausgebuht und verließ schließlich fluchtartig den Ort.

In seiner Rede beschimpfte er sein Publikum und beklagte, daß ihm die Meinungsfreiheit nicht gewährt würde.

Weil er ausgepfiffen und ausgebuht wurde.

Ob komisches Demokratieverständnis oder ob er recht liegt, daß man nicht bei Reden demonstrieren darf in der Form, daß man buht und pfeift: Die Aussage aus seinem Munde ist unglaubwürdig.

Wenn dem deutsche Justizminister etwas an der Meinungsfreiheit liegt:

Wo waren seine Worte und wo war seine Empörung an den viel häufiger in letzter Zeit aufgetretenen und vielen teils von Staats wegen bezahlten Störer von AfD-Reden auftraten?

Insofern vielleicht einmal für das Demokratieverständnis und heilsam für Heiko Maas´Rechtsbewußtsein, wenn er selbst einmal am eigenen Leibe erfährt, wie es ist, wenn man nicht reden kann.

Komisch, daß er als Linker (SPD) erst jetzt sich empört, wenn es ihn persönlich betrifft. Aber nicht als Justizminister und angeblicher Demokrat, wenn es Rechte (AfD, Pediga) betrifft, die eine Rede halten wollen.

Wenn er es so empörend findet, was geschah bei ihm, warum hat er früher nie den Mund aufgemacht, als es bei anderen geschah?

Und:

Er kann von Glück sagen, daß seine Gegendemonstranten so friedlich waren und nicht so gewalttätig wie Gegendemonstranten, wie sie organisiert auftreten, wenn AfD-Politiker sprechen.

Denn:

Der Protest war laut aber auch friedlich.

Remo Maßat