Schweiz organisierte internationalen Workshop zur Analyse von Umweltrisiken im Finanzsektor

Bundesrat Ueli Maurer

Bundesrat Ueli Maurer eröffnete am Donnerstagmorgen die Konferenz. (Bild: Bundeskanzlei)

Auf Einladung des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD fand gestern in Bern ein internationales Arbeitstreffen zur Analyse von Umweltrisiken im Finanzsektor statt. Mit dem Workshop leistet die Schweiz einen Beitrag zur aktuellen Diskussion betreffend Fragen der Nachhaltigkeit im Finanzsystem. Teilgenommen haben Mitglieder der G20 Green Finance Study Group sowie wichtige globale Finanzintermediäre. Die Konferenz wurde heute Donnerstagmorgen von Bundesrat Ueli Maurer eröffnet.

In seiner Ansprache unterstrich der Schweizer Finanzminister Ueli Maurer die Wichtigkeit des Austauschs zwischen öffentlichem und privatem Sektor und die Bedeutung von Arbeiten zur besseren Berücksichtigung von Umweltfaktoren im Risikomanagement. Ziel des Workshops war einerseits die Bestandsaufnahme der Praxis bei der Analyse von Umweltrisiken in Banken, Versicherungen, Rückversicherungen und bei institutionellen Investoren. Andererseits wurden die wichtigsten Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der verfügbaren Daten, Instrumente und Methoden identifiziert.

Die Ergebnisse des Workshops werden in die Arbeiten der G20 Green Finance Study Group einfliessen. Die Frage der nachhaltigen Finanzierung ist Teil der aktuellen Arbeiten der G20 im Finanzbereich (Finance Track), die unter chinesischer Präsidentschaft erstmals eine Studiengruppe zu „Green Finance“ geschaffen hat, in der auch die Schweiz vertreten ist.

Bundesrat Ueli Maurer zu Besuch an der Südgrenze

Bundesrat Ueli Maurer besucht die Grenzwachtregion Tessin.

Bundesrat Ueli Maurer besucht die Grenzwachtregion Tessin.

Bundesrat Ueli Maurer stattet am Freitag der Grenzwachtregion Tessin einen Arbeitsbesuch ab. Der Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) begleitet die Mitarbeitenden des Grenzwachtkorps (GWK) und des zivilen Zolls bei ihrer Arbeit und verschafft sich detaillierte Einblicke in ihren Berufsalltag. Bundesrat Ueli Maurer wird begleitet vom Chef GWK, Brigadier Jürg Noth.

Empfangen wurde die Delegation aus Bern vom Grenzwachtkommandanten der Region Tessin, Oberst Mauro Antonini. Auf dem Programm stehen unter anderem die Besichtigung des Strassen- und Bahn-Grenzübergangs in Chiasso, ein Einblick in die Zollabfertigung von Handelswaren sowie eine Fahrt auf dem Patrouillenboot und die Erläuterung der damit verbundenen Aufgaben. Abgeschlossen wird der Besuch heute Nacht mit der Teilnahme an einem mobilen Nachteinsatz des GWK an der Südgrenze.

Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich beeindruckt von der Arbeit der Zöllner und Grenzwächter. Mit dem Besuch will er sich insbesondere ein Bild über die vorhandenen Mittel und Möglichkeiten zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie der Bewältigung allfälliger Migrationswellen verschaffen.

„Dieser Besuch war zwar schon seit längerer Zeit geplant. Aber es ist gut, dass ich mir jetzt auch in Zusammenhang mit der Vorsorgeplanung für den Fall einer ausserordentlichen Migrationslage ein Bild vor Ort machen kann“, sagte Bundesrat Ueli Maurer.

Bundesrat Ueli Maurer empfängt den Luxemburgischen Finanzminister Pierre Gramegna

Bundesrat Ueli Maurer

Bundesrat Ueli Maurer empfängt den Luxemburgischen Finanzminister Pierre Gramegna. (Bild: Bundeskanzlei)

Finanzminister Ueli Maurer hat heute Nachmittag in Bern seinen luxemburgischen Amtskollegen Pierre Gramegna empfangen. Inhalt der Gespräche waren ein Austausch zu der makroökonomischen Lage in Europa und den wichtigsten internationalen Finanz- und Steuerfragen.

Die Finanzminister der beiden Länder verfolgen in verschiedenen Themenbereichen gemeinsame Interessen und vertreten in internationalen Gremien oft übereinstimmende Standpunkte. Der Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen Pierre Gramegna und BR Ueli Maurer widmete sich auch Themenbereichen in denen sich die Schweiz und Luxemburg mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert sehen.

Dazu gehört der Automatische Informationsaustausch (AIA) wo Luxemburg zusammen mit weiteren Nationen den frühen Austausch umsetzt und dazu die notwendigen Rechtsgrundlagen geschaffen hat. Weiter sprachen die beiden Minister auch über das OECD/G20 Projekt BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) und den Stand dessen Umsetzung, insbesondere in Luxemburg und der Schweiz.

Der Luxemburgische Finanzminister befindet sich heute und morgen Mittwoch an einer Veranstaltung der luxemburgischen Standortförderung (‚Luxembourg for Finance‘) in Genf und Zürich.