Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2016 / Taschenstatistik der Schweiz 2016 – Wo Zahlen mehr sind als Daten

Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2016. (Symbolbild)

Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2016. (Symbolbild)

Das «Statistische Jahrbuch der Schweiz» sowie die «Taschenstatistik der Schweiz» erscheinen heute in ihrer Ausgabe 2016.

Die beiden Publikationen des Bundesamtes für Statistik (BFS) geben einen verständlichen Überblick über sämtliche Themen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens.

Das zusätzliche Kartenkapitel ist diesmal den eidgenössischen Wahlen gewidmet.

Gesamtarbeitsvertragliche Lohnabschlüsse 2015

Mindestlöhne werden angehoben. (Symbolbild)

Mindestlöhne werden angehoben. (Symbolbild)

Die unterzeichnenden Sozialpartner der Gesamtarbeitsverträge (GAV) haben für das Jahr 2015 eine nominale Effektivlohnerhöhung von schätzungsweise 0,8 Prozent beschlossen.

Davon werden 0,3 Prozentpunkte generell und 0,5 Prozentpunkte individuell zugesichert.

Die Mindestlöhne wurden gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) um 0,7 Prozent angehoben.

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung vom BFS

Zunahme der Erwerbstätigen um 1,5 Prozent; Erwerbslosenquote gemäss ILO bei 4,2 Prozent. (Symbolbild)

Zunahme der Erwerbstätigen um 1,5 Prozent; Erwerbslosenquote gemäss ILO bei 4,2 Prozent. (Symbolbild)

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung und abgeleitete Statistiken im 2. Quartal 2015: Arbeitsangebot – Zunahme der Erwerbstätigen um 1,5 Prozent; Erwerbslosenquote gemäss ILO bei 4,2 Prozent

Die Zahl der Erwerbstätigen ist in der Schweiz zwischen dem 2. Quartal 2014 und dem 2. Quartal 2015 um 1,5 Prozent gestiegen gemäss den Erhebungen des Bundesamtes für Statistik (BFS). Bei der Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) war in der Schweiz im gleichen Zeitraum ein Rückgang von 4,4 auf 4,2 Prozent zu verzeichnen. In der EU ist die Erwerbslosenquote ebenfalls gesunken (von 10,1% auf 9,5%).

Mehr als 1500 Franken für Wohnen und Energie

Haushaltsbudgeterhebung 2013 – Mehr als 1500 Franken für Wohnen und Energie

Haushaltsbudgeterhebung 2013 – Mehr als 1500 Franken für Wohnen und Energie

Neuchâtel, 14.07.2015 – (BFS) – Im Jahr 2013 betrug das durchschnittliche verfügbare Einkommen der Privathaushalte der Schweiz 7130 Franken pro Monat. Vom verfügbaren Einkommen wird ein grosser Teil für den Konsum eingesetzt: So bildeten die Ausgaben für Wohnen und Energie mit rund 1520 Franken den wichtigsten Posten im Haushaltsbudget. Dies geht aus den Ergebnissen der Haushaltsbudgeterhebung 2013 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS

Todesursachen 2013 – Jeder Zwanzigste stirbt an Lungenkrebs

Todesursachen 2013 – Jeder Zwanzigste stirbt an Lungenkrebs

Todesursachen 2013 – Jeder Zwanzigste stirbt an Lungenkrebs

Neuchâtel, 07.07.2015 – (BFS) Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Demenz sind die drei häufigsten Todesursachen in der Schweiz.

Über 3000 Menschen starben 2013 an Lungenkrebs. 46 Prozent der verstorbenen Männer und 67 Prozent der verstorbenen Frauen erreichten ein Alter von 80 Jahren oder mehr. Dies sind die wichtigsten Resultate der Todesursachenstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS).

Bundesamt für Statistik

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Neuchâtel, 30.06.2015 – (BFS) – Im Jahr 2013 wurden 6 Prozent der Personen, die in den zwölf Monaten vor der Erhebung einer Erwerbstätigkeit nachgingen, Opfer eines Arbeitsunfalls und 11 Prozent gaben an, an einem Gesundheitsproblem zu leiden, das durch die Arbeit verursacht oder verschlimmert worden ist. Dies entspricht über einer Million Personen mit berufsbedingten Gesundheitsproblemen. Diese Schätzungen basieren auf den vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Ergebnissen eines Moduls zu den Arbeitsunfällen und sonstigen berufsbedingten Gesundheitsproblemen.

BfA auf Denglich: „Arbeitende Arme“

Eine Berechnung der Arbeitenden Armen-Quoten (BfS Denglisch: der „Working-Poor-Quoten“) durch das Bundesamt für Statistik für die Jahre 2007 und 2008 zeigt einen Rückgang von 4,8 auf 3,8 Prozent in diesem Zeitraum.

Zu wenig Geld trotz Arbeit: Sowas soll es trotz den extrem hohen Schweizer Löhnen geben - Das BfS schwafelt auf Denglisch von Wörking Puhr bzw. "working poor"

Diese Entwicklung kann durch das positive Wirtschaftswachstum und die starke Abnahme der Arbeitslosenzahlen in den Jahren 2006 bis 2008 erklärt werden.

Die provisorischen Ergebnisse basieren auf einer verbesserten Datengrundlage. Aus diesem Grund sind die aktualisierten Quoten mit jenen früherer Jahre nicht vergleichbar.

Gegen noch mehr Bürokratie-Terror vom Bundesamt für Statistik

Jedes Unternehmen kennt den laufenden und völlig überrissenen Bürokratie-Terror, der vom Bundesamt für Statistik in Neuenburg ausgeht. Laufend werden Schweizer Unternehmen mit perfiden bürokratischen Fragebögen bombardiert. Gerade für KMU eine schlimme Belastung.

Wie unnötig bürokratisch die Fragebögen des BfA sind, zeigt sich schon daran, daß das angeschriebene Unternehmen, seinen eigenen Firmenzweck (obwohl er im Handelsregister steht) nochmals eintragen muß im Fragebogen, wobei dies nur eine unnötige Bürokratieschikane von vielen ist.

Bürokratieterror gegen KMU beim BfA

Zumindest Privatpersonen sind nun teilweise vor dieser Art von Bürokratie- und Datensammlungsterror dank einer Initiative der SVP-Fraktion geschützt:

Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates legt einen Gesetzesentwurf vor, nach dem natürliche Personen in Privathaushalten bei Umfragen des Bundesamtes für Statistik nicht mehr zur obligatorischen Beantwortung verpflichtet werden können.

In Umsetzung einer parlamentarischen Initiative der SVP-Fraktion. Keine Ausweitung der obligatorischen Auskunftspflicht bei statistischen Erhebungen des Bundes) schlägt die Kommission vor, das Bundesstatistikgesetz so zu ergänzen, daß die Teilnahme an Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) für natürliche Personen freiwillig wird.

Personen, die von Berufs wegen verpflichtet sind, Auskünfte zu erteilen bzw. gewisse statistische Daten zu liefern, bleiben der Auskunftspflicht unterstellt.

Bürokratieschikane vom Bundesamt für Statistik gegen KMU

Eine Auskunftspflicht für alle soll weiterhin bei der Volkszählung gelten. Mit der vorgeschlagenen Gesetzesänderung, welcher die Kommission mit 15 zu 3 Stimmen bei 3 Enthaltungen zugestimmt hat, wird gewährleistet, daß das BfS die vorhandenen Daten von indirekten Erhebungen verwenden kann und daß die Qualität der Statistiken erhalten bleibt.

Eine Minderheit der Kommission beantragt, auf die Vorlage nicht einzutreten, weil sie umfassenden und zuverlässigen Statistiken hinsichtlich der politischen Planung und der Staatsführung eine große Bedeutung beimisst und deshalb die Freiwilligkeit bei Direkterhebungen für natürliche Personen in Privathaushalten ablehnt.

Die Initiative war aufgrund einer am 1. September 2009 in Kraft getretenen Änderung der Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes eingereicht worden.

Bürokratie beim BfA

Mit dieser Änderung wurde die Auskunftspflicht namentlich bei der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung eingeführt.

Die Bekanntgabe des mit einer Bußenandrohung verbundenen Obligatoriums hatte in der Presse wie auch in der Politik heftige Reaktionen ausgelöst.

Die SPK hat ihren Vorentwurf bis zum 28. Februar 2011 in die Vernehmlassung geschickt.

Die Kommission tagte am 21. Oktober 2010 unter dem Vorsitz von Nationalrat Yvan Perrin (SVP/NE).

Bürokratie beim BfA