Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller

Statistiken der Gesundheitsversorgung in Spitälern 2014: Provisorische Zahlen – Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller. (Symbolbild)

Statistiken der Gesundheitsversorgung in Spitälern 2014: Provisorische Zahlen – Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller. (Symbolbild)

Im Jahr 2014 wurden in den Schweizer Spitälern 16,8 Millionen ambulante Konsultationen und 1,4 Millionen stationäre Spitalaufenthalte gezählt. Die Kosten wachsen im ambulanten Bereich schneller als im stationären. Ein Trend der sich die letzten fünf Jahre abzeichnet. Bezüglich Ausrüstung sind die Spitäler mit bildgebenden Geräten ausgestattet, die mehrheitlich im ambulanten Bereich zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Der ambulante Spitalbereich verbuchte 6,7 Milliarden Franken Kosten. Dies entspricht einer Zunahme von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den stationären Aufenthalten waren es 17,9 Milliarden Franken (+3,9%). Ein stationärer Fall kostete 2014 im Schnitt rund 12‘800 Franken, 300 Franken mehr als 2013. Im Schnitt nahmen die ambulanten Kosten in den letzten fünf Jahren 2 Prozent stärker zu, als die stationären.

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Strafurteilsstatistik 1984-2014 – Vorstrafen, junges Alter oder Handel mit Betäubungsmitteln erhöhen die Rückfallrate

Strafurteilsstatistik 1984-2014 – Vorstrafen, junges Alter oder Handel mit Betäubungsmitteln erhöhen die Rückfallrate. (Symbolbild)

Strafurteilsstatistik 1984-2014 – Vorstrafen, junges Alter oder Handel mit Betäubungsmitteln erhöhen die Rückfallrate. (Symbolbild)

Rund 38 Prozent einer Gruppe von Erwachsenen des gleichen Jahrgangs mit Schweizer Staatsangehörigkeit, die bereits einmal verurteilt worden waren, wurden langfristig ein zweites Mal verurteilt. Bei mehr als der Hälfte (51%) der Rückfälligen kam es zu einer dritten Verurteilung. Dies geht aus den Ergebnissen einer Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) über die kriminelle Laufbahn einer Kohorte von im Jahr 1966 geborenen Schweizerinnen und Schweizern hervor.

Diese Medienmitteilung und weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS

Sozialmedizinische Betreuung 2014 – Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen kostet 8700 Franken pro Monat

Sozialmedizinische Betreuung 2014 – Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen kostet 8700 Franken pro Monat. (Symbolbild)

Sozialmedizinische Betreuung 2014 – Aufenthalt in Alters- und Pflegeheimen kostet 8700 Franken pro Monat. (Symbolbild)

Die Kosten für die Leistungen in Alters- und Pflegeheimen (APH) beliefen sich 2014 auf 9,5 Milliarden Franken. Dies entspricht im Schnitt 8700 Franken pro Monat und Bewohnerin bzw. Bewohner. Fast zwei Drittel dieser Kosten mussten die Bewohnerinnen und Bewohner selber tragen, während Kantone und Versicherer 16 bzw. 19 Prozent übernahmen. Die Kosten für die Dienste der Spitex (Hilfe und Pflege zu Hause) waren fast fünfmal niedriger als jene für die Betreuung in APH (2 Milliarden Franken). Dies sind einige Ergebnisse der Statistik der Hilfe und Pflege zu Hause (Spitex-Statistik) und der Statistik der sozialmedizinischen Institutionen (SOMED) 2014 des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens 2013: Definitive Zahlen – Gesundheitskosten betragen knapp 70 Milliarden

Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens 2013: Definitive Zahlen – Gesundheitskosten betragen knapp 70 Milliarden. (Symbolbild)

Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens 2013: Definitive Zahlen – Gesundheitskosten betragen knapp 70 Milliarden. (Symbolbild)

Die Ausgaben für das Gesundheitswesen betrugen 2013 insgesamt 69,2 Milliarden Franken und damit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausgaben pro Person stiegen auf 713 Franken (+9 Franken) pro Monat. Das Verhältnis der Gesundheitsausgaben zum Bruttoinlandprodukt stieg auf 10,9 Prozent. Dies sind die Ergebnisse der neuesten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des BFS (Bundesamt für Statistik).

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2015 – Beschäftigungswachstum, allerdings nur im 3. Sektor

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2015 – Beschäftigungswachstum, allerdings nur im 3. Sektor. (Symbolbild)

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2015 – Beschäftigungswachstum, allerdings nur im 3. Sektor. (Symbolbild)

Im 2. Quartal 2015 ist die Beschäftigung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,2 Prozent gestiegen (+0,4% zum Vorquartal). Das Wachstum war nur im tertiären Sektor zu beobachten (+1,6% im Jahresvergleich), während der sekundäre Sektor eine leicht abnehmende Tendenz zeigte (-0,1%). Die Anzahl der offenen Stellen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent ab. Der Indikator der Beschäftigungsaussichten (-1,4%) ist gegenüber dem Vorjahresquartal leicht zurückgegangen. Dies geht aus den vierteljährlichen Indikatoren des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal 2013 – Gesamtbeschäftigung nimmt weiter zu, jedoch erneut leichter Rückgang im sekundären Sektor

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal

Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal

Gemäß Bundesamt für Statistik (BFS) zeigen die vierteljährlichen Indikatoren des Beschäftigungsbarometers im 2. Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Beschäftigungswachstum von 1,7 Prozent.

Während die Beschäftigung im sekundären Sektor leicht rückläufig war (-0,4%), verzeichnete der tertiäre Sektor eine deutliche Zunahme (+2,3%). Die Anzahl der offenen Stellen ist leicht angestiegen (+5,4%).

Der Indikator der Beschäftigungsaussichten und die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung sind gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen.