Alice Weidel zur dt. Rentenkatastrophe: „Alterssicherungsbericht ist Unverfrorenheit“

Armut im Alter trotz jahrzehntelangen Einzahlungen in die Rentenversicherung: Es gibt das deutsche Sprichwort „Wer sich auf den Staat verläßt, ist verlassen“.

Es kann froh sein, wer als Einwohner Deutschlands eine Rente aus anderer Quelle als staatlicher Rente oder Lebensversicherungen hat. Etwa eine Schweizer Rente. Auch das Schweizer Rentensystem wird immer mehr für Umverteilung belastet aber bei Weitem nicht in dem Maße wie in Deutschland.

Zum „Alterssicherungsbericht 2016“ der Bundesregierung erklärt AfD-Bundesvorstandmitglied Alice Weidel:

„Der sogenannte Alterssicherungsbericht ist eine blanke Unverfrorenheit. Die Kernaussage darin ist, die Bürger sollen selber für ihr Alter vorsorgen, da die gesetzliche Rente quasi am Ende ist.

altersarmut-deutschlandAls erstes fällt einem dazu ein, daß man das eigentlich auch schon vor Jahrzehnten gewußt hat. Es ist aber nicht so, daß hier eine völlig neue Regierung ins Amt kommt und nun diese Tatsache feststellt. Es sind genau die gleichen Parteien, die nichts unternommen haben, um die Rentenkatastrophe abzuwenden.

Der dreiste Ratschlag an die Bürger nun selber vorzusorgen, ist nicht nur unverschämt angesichts der Verantwortung, die die Regierenden für das Fiasko tragen. Es ist auch in höchstem Maße zynisch. Betroffen sind vor allem Menschen mit geringen Einkommen. Genau diese, denen ohnehin kaum Geld zum Leben bleibt, sollen aber nun privat vorsorgen. Gleichzeitig sollen sie weiter Rentenbeiträge in eine Kasse zahlen, aus der sie selber kaum etwas bekommen werden.

Zusätzlich dürfen sie noch mit ihren Steuergeldern einem Millionenheer von ungebildeten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika eine Rundumsorglos-Vollversorgung finanzieren. Diese zumeist illegalen Einwanderer, die nach allen seriösen Schätzungen zu großen Teilen auf Jahrzehnte hinaus unsere Sozialkassen belasten werden, sollen dann angeblich die Rente sichern. Ein schlechter Scherz.

Wer nach alldem noch ein paar Euro übrig hat, kann diese dann in eine Kapitallebensversicherung investieren, die dank der Null-Zins-Politik der EZB aber kein Kapital aufbaut, sondern es verbrennt.

Statt also eine seit Jahrzehnten überfällige Rentenreform anzugehen, zieht es die Bundesregierung vor, die Bürger weiter zu verhöhnen. Es wird Zeit, daß die Einheitsparteien für diese Dreistigkeit endlich die Quittung bekommen. Zeit für die AfD!“

„Alle Jahre wieder – Griechenland braucht Geld“

Griechenland braucht nochmal mehr Geld. (Symbolbild)

Griechenland braucht nochmal mehr Geld. (Symbolbild)

Zur Schuldenkrise in Griechenland erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel:

„Die Journalisten könnten es sich leicht machen und einfach wieder die alten Artikel der letzten Jahre hervorholen, ein paar Daten und Details ändern und fertig wäre der aktuelle Bericht zur griechischen Schuldenkrise. Es ist mittlerweile Jahr für Jahr die gleiche Dramaturgie. Griechenland ist pleite. Damit das nicht auch de jure eingestanden werden muss, Forderungen nicht abgeschrieben werden müssen, braucht das Land nochmal mehr Geld, um die Gläubiger zu bedienen. Bis zum Stichtag streiten sich dann die Vertreter der Troika medienwirksam über Konditionen und Bedingungen. Griechenland soll Reformen zusagen. Griechenland protestiert, sagt aber im letzten Moment zu. Alle feiern Merkel, die sich ‚durchgesetzt hat‘. Das Geld kann fließen. Ein halbes Jahr passiert gar nichts – und dann geht die Komödie wieder von vorne los.

Das einzige was sich tatsächlich ändert, sind die Haftungsrisiken. Sie steigen vor allem für den deutschen Steuerzahler stetig weiter, während private Spekulanten gute Gewinne machen, die Ihnen mit den sogenannten ‚Rettungsgeldern‘ ausgezahlt werden. Die Rettungsgelder kommen bei den Menschen im Übrigen nie an, sondern sind ein steuerfinanziertes Bali-Out von Großbanken.

Diese Farce, unter der die Griechen kurzfristig, die Deutschen langfristig zu leiden haben, muss endlich beendet werden. Griechenland braucht einen klaren Schuldenschnitt und muss in den organisierten Konkurs gehen. Nur so kann das hoffnungslos überschuldete Land in absehbarer Zeit wieder auf die Beine kommen. Mit jedem Tag, an dem man sich dieser Erkenntnis länger verweigert, wird diese Endloskrise für alle Beteiligten immer teurer.“