Gauland (AfD): Kaufprämie für E-Autos ist haarsträubender Unsinn

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Kaufprämie für E-Autos ist haarsträubender Unsinn, meint der AfD-Vorsitzende, Alexander Gauland. (Symbolbild)

Zur beschlossenen Kaufprämie für E-Autos erklärt der stellvertretende AfD-Vorsitzende, Alexander Gauland:

„Diese Prämie ist wirklich haarsträubender Unsinn. Die Steuerzahler dürfen nun dafür aufkommen, dass gut betuchte Autokäufer beim Erwerb eines Tesla oder BMW i8 noch einen hübschen Rabatt von 4000 Euro mitnehmen können. Selber müssen sie aber Jahr für Jahr mehr für ihre Fahrkarte im öffentlichen Nahverkehr zahlen. Das ist unsozial und unökologisch zugleich.

Und selbst das fragwürdige und völlig willkürliche Ziel der Bundesregierung, bis 2020 zwei Millionen E-Autos in Deutschland zugelassen zu haben, wird damit sicherlich nicht erreicht. Denn die Nachfrage, die sich aus der Prämie ergibt ist nicht nachhaltig. Sie verhindert vielmehr den Anreiz an die Industrie, selber bezahlbare Angebote zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Mit dieser Prämie liefert die Bundesregierung wieder ein Beispiel, wie man mit nutzlosem Aktionismus, gleichzeitig noch viel Steuergeld verpulvern kann.“

Gauland (AfD): „Seehofer zeigt gesunden Realismus“

Gauland (AfD): "Seehofer (Bild) zeigt gesunden Realismus".

Gauland (AfD): „Seehofer (Bild) zeigt gesunden Realismus“.

Zum Besuch von Horst Seehofer bei Wladimir Putin erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD, Alexander Gauland:

„Wir brauchen Russland, um globale Krisen zu lösen. Dass Stoiber und Seehofer Putin in Moskau die Ehre erweisen, ist klug und zeugt von einem gesunden Realismus wie zu Zeiten von Franz-Josef Strauß. Dazu scheint Frau Merkel leider nicht mehr fähig zu sein.

Wer sich konstant weigert, mit Russland auf Augenhöhe zu sprechen, es als ‚Global Player‘ anzuerkennen und in den internationalen Dialog einzubinden, der begeht einen kapitalen Fehler. Es kann nicht sein, aus falsch verstandener Solidarität mit unserem Bündnispartner jenseits des Atlantiks Russland aus den verschiedenen Dialogforen einfach heraus zu drängen. Gerade jetzt ist ein konstanter, lösungsorientierter Dialog mit Russland nötiger denn je. Da sind Sanktionen genau falsch und kontraproduktiv.

Seehofers Realismus sollte sich auch Frau Merkel zu eigen machen. Aber ich bin mir sicher, dass sie nicht über ihren Schatten springen kann.“