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Thursday November 23rd 2017

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Steuerbelastung in Kantonen und Gemeinden bleibt stabil

Steuerliche Ausschöpfung des Ressourcenpotenzials 2014 nach Kantonen in Prozent

Steuerliche Ausschöpfung des Ressourcenpotenzials 2014 nach Kantonen in Prozent (EFV)

Im Schweizer Durchschnitt werden 26,7% des Ressourcenpotenzials der Kantone und Gemeinden durch Steuerabgaben ausgeschöpft. Dabei konnte die Steuerbelastung im Vergleich zum letzten Referenzjahr in den allermeisten Kantonen konstant gehalten oder gesenkt werden. An den kantonalen Unterschieden hat sich insgesamt wenig verändert. Das zeigt der von der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) berechnete Index der Steuerausschöpfung 2014. Er gibt an, in welchem Ausmaß die Steuerpflichtigen durch Steuern der Kantone und Gemeinden belastet werden.

Im Schweizer Durchschnitt werden 26,7% des Ressourcenpotenzials 2014 durch Fiskalabgaben der Kantone und Gemeinden ausgeschöpft. Dieser Durchschnitt berechnet sich aus der Summe der kantonalen Indizes, gewichtet mit ihrem jeweiligen Anteil am gesamten Ressourcenpotenzial der Schweiz. Die Belastung konnte in 17 Kantonen gesenkt werden, wenn auch der Rückgang in etlichen Kantonen im Vergleich zu früheren Jahren gering war. Am stärksten ging der Index in Glarus, Uri und Graubünden zurück. In neun Kantonen wurde die Ausschöpfung des Ressourcenpotenzials ausgeweitet – am meisten in den Kantonen Basel Stadt, Neuenburg und Appenzell Innerrhoden. Über die gesamte Schweiz betrachtet, blieb die steuerliche Ausschöpfung im Vergleich zum letzten Referenzjahr 2013 konstant.

An den kantonalen Belastungsunterschieden hat sich insgesamt wenig verändert. Vor allem am unteren und oberen Ende der Skala blieb die Reihenfolge praktisch gleich. Nach wie vor liegen die Zentralschweizer Kantone Nidwalden, Zug und Schwyz deutlich unter dem gesamtschweizerischen Wert, wobei Schwyz mit 12,7% den tiefsten Index aufweist. Am höchsten liegt die steuerliche Belastung erneut in einigen Westschweizer Kantonen sowie in Bern, wobei Genf mit 35,5% Spitzenreiter ist. Im mittleren Bereich der Skala kam es zu einigen Verschiebungen. So sind Zürich und Basel Stadt um fünf, bzw. drei Plätze nach oben gerutscht, während Glarus und Graubünden dank tieferem Index vier, bzw. drei Plätze gutmachen konnten.