Saudi-Arabien baut Grenzzaun mit deutscher Hilfe – SchweizerZeitung.ch

Saudi-Arabien baut Grenzzaun mit deutscher Hilfe

Aktuell werden so viele Grenzzäune und Grenzmauern errichtet wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.

Dies zum Schutz vor illegalen Migranten und Terror.

Saudi-Arabien will an seiner nördlichen Grenze ein hochtechnologisches Sicherungs-System anbringen. Und dies mit deutscher Hilfe bzw. eines Konzerns, an welchem Deutchland beteiligt ist.

Anfang Januar hatte der IS saudi-arabische Grenzsoldaten angegriffen und getötet. Das Land will sich somit vor weiteren Angriffen schützen.

EADS kann sich vor weiteren Anfragen kaum retten

Während Deutschland nicht nur Grenzkontrollen aufgehoben hat, sondern Kanzlerin Merkel auch alle eingeladen hat, illegal einzureisen, ist es auf dem Globus weltweit anders.

Der Wunsch zu kontrollieren, wer in ein Land kommt, steigt auch aufgrund der Bedrohung durch Terroristen.

Das gilt nicht nur für das Land Saudi-Arabien.

„Uns erreichen aus allen Ecken der Welt Anfragen“, so EADS-Leiter Zoller.

Paradox: Dieser halbstaatliche Konzern mit deutscher Beteiligung, ist einer der größten Grenzanlagenbauer der Welt.

Das heißt, das Land der offenen Grenzen, das sogar Terroristen einlädt, ohne Kontrolle einzuladen und sie nicht einmal abschiebt wie im Fall Amri, ist maßgeblich beteiligt an einem Grenzanlagen-Konzern.

Noch paradoxer wird es, wenn man die Äußerungen von Kanzlerin Merkel zum Grenzzaun-Bau von Trump betrachtet: „„Ich glaube nicht das Zäune helfen“ (Deutschlandfunk 04.10.2015).

Sogar Polizeibeamte sollen von Deutschland nach Saudi-Arabien „mit-geliefert“ worden sein.

Bericht

Mehr noch: Während an deutschen Grenzen nicht mal mehr Polizei vorhanden ist, verkauft Deutschland ins weltweite Ausland, so auch nach Saudi-Arabien, auch Panzer und andere Militärausrüstung zum Grenz-sichern oder auch Krieg-führen.

Bild: EADS / Mauerbau