| Die Schweizer Zeitung
Friday November 24th 2017

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Ratgeber-Tipp: Kaufkraftabschöpfung umgehen

Preise in Schweizerfranken, auch Kundensupport mit CH-Telelefonnummer: Mit Anbietern, welche ihren Hauptsitz im Ausland haben, kann man ohne Lieferadresse im Ausland die Hochpreisinsel Schweiz umgehen (Bildschirmfotoausriß: Buero-Blitz.ch)

Preise in Schweizerfranken, auch Kundensupport mit CH-Telelefonnummer: Mit Anbietern, welche ihren Hauptsitz im Ausland haben, kann man ohne Lieferadresse im Ausland die Hochpreisinsel Schweiz umgehen (Bildschirmfotoausriß: Buero-Blitz.ch)

Die Schweiz ist als Hochpreisinsel bekannt. Im In- und im Ausland.

Es ist nicht einzusehen, warum man in der Schweiz für die gleichen Produkte zum Teil hunderte (!) Prozent mehr bezahlt.

„Woher rühren die teils eklatanten Preisunterschiede und wie kann man sie reduzieren?“, fragt Preisüberwacher Meierhans auf seinem Blog.

Und erklärt: „Viele internationale Unternehmen setzen ihre Preise nicht kostenbasiert fest, sondern orientieren sich am Preisniveau des Absatzlandes. Das ist in der Schweiz bekanntlich hoch.“

Wie kann man diese Kaufkraftabschöpfung umgehen, fragt sich tatsächlich?

Es gibt es deutsche Unternehmen, die Aliasadressen für Schweizer zur Verfügung stellen und die Waren dann automatisch an die Heimatadressen ihrer Kunden weiterleiten. Andere deutsche Unternehmen stellen ihrer Schweizer Kundschaft Lieferadressen mit langen Öffnungszeiten in Grenznähe zur Verfügung. Als Schweizer Kunden kann man so von deutschen Preise profitieren und seine Ware abholen.

Wem das alles zu umständlich ist, der kann auch den Weg gehen, sich nach deutschen Anbietern umzusehen, welche eine Ansprechbasis in der Schweiz haben oder in die Schweiz liefern.

Dies ist öfters der Fall, als man denkt. Oft sind auch Seiten mit der Endung „.ch“, wenn man ins Impressum schaut, mit einem deutschen Impressum versehen.
Es handelt sich also um keinen CH-Anbieter, auch, wenn eine Schweizer Telefonnummer und Support vorhanden ist und alle Preise in Schweizerfranken ausgeschrieben sind.
Wenn man dann noch mit Paypal oder anderen Anbietern wie Skrill zahlen kann, kann man auch noch die horrenden Bankspesen umgehen, welche manche Banken für Auslandsüberweisungen berechnen.