1/12tel der Arbeitnehmer hatte 2017 befristeten Arbeitsvertrag, 1/4tel der Jungen

2017 waren 8,0% der Arbeitnehmer in einem befristeten Arbeitsverhältnis angestellt, gegenüber 6,7% im Jahr 2010.

Nahezu ein Viertel der Arbeitnehmer zwischen 15 und 24 Jahren (22,7%) hatte einen solchen Arbeitsvertrag, ein Großteil davon waren Praktikumsverträge (40,9%).

1,3% der Arbeitnehmer wurden von Stellenvermittlungsbüros angestellt und entlöhnt.

Dagegen war der Anteil der Arbeitnehmer, die ihre Stelle über ein privates Stellenvermittlungsbüro gefunden hatten, aber direkt vom Unternehmen bezahlt wurden, mit 6,0% viel höher. Dies geht aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) hervor.

Eisenbahn-Fernverkehr: BAV startet Anhörung zu geplanter Konzessionsvergabe

Nach detaillierter Prüfung der Gesuche von SBB und BLS sieht das Bundesamt für Verkehr (BAV) vor, die Fernverkehrskonzession ab Ende 2019 für die Dauer von zehn Jahren größtenteils wieder der SBB zu erteilen.

Sie soll das gesamte Intercity-Netz und den überwiegenden Teil des Basis-Netzes abdecken. Die Konzession für die Linien Bern – Biel und Bern – Burgdorf – Olten soll an die BLS gehen.

Dieses Mehrbahnenmodell in moderater Ausprägung bringt den größten Nutzen für die Kunden und das Gemeinwesen: Das Angebot im Fernverkehr wird sich verbessern und die Steuerzahlenden werden entlastet. Das BAV startet nun die Anhörung dazu.

Im letzten Herbst reichte die SBB beim BAV ein Gesuch für den Weiterbetrieb des gesamten Fernverkehrsnetzes ein.

Die BLS beantragte die Fernverkehrskonzession für fünf Linien. Nach intensiver Prüfung der Gesuche sieht das BAV vor, die Fernverkehrskonzession für den überwiegenden Teil der Fernverkehrslinien erneut der SBB zu erteilen. Damit wird den guten Erfahrungen und der hohen Qualität der bisherigen Leistungserbringung Rechnung getragen.

Vom Bahnhof Chur soll es in Zukunft dank SOB bessere Verbindungen nach Bern geben

Vom Bahnhof Chur soll es in Zukunft dank SOB bessere Verbindungen nach Bern geben

Die SBB will inskünftig die SOB mit dem Betrieb von zwei ihrer Linien beauftragen (Gotthard-Bergstrecke sowie Chur–Zürich–Bern). Für die beiden Linien Bern–Biel und Bern–Burgdorf–Olten wird die Konzession der BLS erteilt.

Es bleibt den Bahnen unbenommen, innerhalb dieses Konzessionsrahmens den Betrieb einzelner Linien mit einem Betriebsvertrag kooperativ zu regeln.

Das BAV hat heute die Anhörung der betroffenen Kantone, Verkehrsverbünde, Transportunternehmen und Infrastrukturbetreiberinnen zum geplanten Konzessionsentscheid gestartet. Sie dauert bis am 23. Mai 2018.

Mit dem für Mitte Juni geplanten Konzessionsentscheid trägt das BAV der Tatsache Rechnung, dass das neue Modell im Interesse der Kunden zuverlässig umsetzbar sein muß und keine Fragen zur Realisierbarkeit – etwa bezüglich verfügbarem Rollmaterial oder Umsetzbarkeit auf der vorhandenen Infrastruktur – offen bleiben dürfen.

Diesbezüglich war das Gesuch der BLS für die Strecken ab Basel in Richtung Interlaken bzw. Brig mit Unsicherheiten behaftet.

Die von der BLS geltend gemachten Vorteile ihres Angebotes mit neuen durchgehenden Verbindungen im Raum Bern kommen erst nach 2030 zum Tragen, so das BAV.

Ideenwettbewerb

Dank des Ideenwettbewerbs, welchen die Erneuerung der Konzession ausgelöst hat, werden die Passagiere künftig von einem besseren Angebot im Eisenbahn-Fernverkehr profitieren. So sind neue Direktverbindungen zwischen Chur und Bern vorgesehen.

Auf der Gotthard-Bergstrecke wird entgegen der ursprünglichen Planung der SBB das Fernverkehrsangebot erhalten und ohne finanzielle Unterstützung von Bund und Kantonen verkehren. Zwischen Chur und St. Gallen (bisher zweistündlich durch Bund und Kantone bestellt) und zwischen Bern – Neuenburg – La-Chaux-de-Fonds verkehren Fernverkehrszüge anstelle von Regionalzügen. Die Züge im Fernverkehr werden künftig in aller Regel durch Zugpersonal begleitet.

Dazu kommen weitere Verbesserungen wie Taktverdichtungen und der Ausbau des Verpflegungsangebots.

Das Mehrbahnenmodell, das auf dem Bundesratsentscheid zur Gestaltung der Bahnlandschaft mit dem Modell „SBB plus x“ von 2003 basiert, soll auch im Fernverkehr die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer ÖV weiter verbessern.

Mit dem Betriebsvertrag zwischen der SBB und der SOB sowie der Konzessionserteilung an die BLS wird diesem Ansatz Rechnung getragen. Damit in absehbarer Zeit eine Weiterentwicklung möglich ist, sollen die neuen Konzessionen für je 10 Jahre erteilt werden.

Das BAV wird zudem die rechtlichen Vorgaben für die Vergabe von Fernverkehrskonzessionen überprüfen und Vorschläge dazu unterbreiten, wie das Verfahren angepasst und die nächste Vergabe mit einem längeren Vorlauf ausgelöst werden kann.

BAV: Steuerzahler sparen 12 Millionen

Neben den besseren Angeboten, die dank dem Mehrbahnenmodell möglich wurden, resultieren auch finanzielle Verbesserungen: Die Steuerzahler werden durch die Bereinigung des Fernverkehrsnetzes um einen zweistelligen Millionenbetrag entlastet, beispielsweise dadurch, daß die für die SBB vorgesehene Strecke Bern – La-Chaux-de-Fonds vom subventionierten Regional- in den eigenwirtschaftlichen Fernverkehr übergeht.

Die vom BAV erarbeitete Wegleitung zu den Grundsätzen und Kriterien des Fernverkehrs definiert in verschiedenen Bereichen zudem Mindest-Qualitätskriterien wie Multi-Funktionszonen für den Transport von Fahrrädern.

Umsatzrendite von 8%

Für den Fernverkehr geht das BAV neu von einer den Bahnen zugestandenen Umsatzrendite von maximal acht Prozent aus. Darüber hinaus gehende Gewinne werden über den Deckungsbeitrag des Trassenpreises für die Finanzierung der Bahninfrastruktur abgeschöpft.

Dieses Modell ermöglicht den Bahnen weiterhin angemessene und nachhaltige Gewinne im Fernverkehr. Sie erhalten einen Anreiz, Billette zu attraktiven Bedingungen anzubieten, sodass der Gewinnanteil oberhalb einer bestimmten Umsatzrendite an die Passagiere zurückfließt. Das BAV ist offen, solche Massnahmen bereits in der Konzessionsperiode Dezember 2019 bis Dezember 2029 bei der Festlegung des Deckungsbeitrages zu berücksichtigen.

Bis zum Fahrplanwechsel Ende 2019 gilt die bestehende Fernverkehrskonzession der SBB.

„Bilaterale“: Komitee EU-No zur Verhandlungsführung des Bundesrats gegenüber der EU

Die aus Bundesbern unter Zeitdruck gesetzten Verhandlungen über den Abschluß eines «Rahmenvertrags» mit der Europäischen Union haben zwei profilierte Vertreter der Wirtschaftspublizistik zu einer aufsehenerregenden Stellungnahme zur bundesrätlichen Verhandlungsführung veranlaßt, berichtet das „Überparteiliche Komitee zum schleichenden EU-Beitritt“ (EU-No).

Und schreibt weiter:
„Die Namen der Autoren verleihen der als «Gastkommentar» am 9. April 2018 in der NZZ erschienenen Stellungnahme hohes Gewicht: Gerhard Schwarz, Publizist, war früher Chef der NZZ-Wirtschaftsredaktion und danach Direktor von Avenir Suisse; Rudolf Walser war während vieler Jahre Chefökonom von Economiesuisse.“

Zum Bericht

 

2. Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken

Mit der Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken 2018-2022 trägt der Bundesrat der gestiegenen Bedeutung von Cyber-Risiken Rechnung.

Die Strategie, die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 18. April 2018 verabschiedet hat, zeigt auf, wie der Bund gemeinsam mit der Wirtschaft, den Kantonen und den Hochschulen den Cyber-Risiken begegnen will und welche Maßnahmen dazu in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen.

Cyber-Risiken prägen den heutigen Alltag. Für Aufsehen sorgten in jüngster Zeit breit angelegte Angriffswellen, die weltweit zu großen Schäden führten, aber auch gezielte und oft politisch motivierte Angriffe auf staatliche Infrastrukturen zum Zweck der Spionage oder Sabotage.

Die NCS als gemeinsame Basis

Der Bundesrat will den Cyber-Risiken aktiv entgegentreten und die nötigen Massnahmen ergreifen, um die Sicherheit des Landes vor den Bedrohungen aus dem Cyber-Raum zu wahren. Er hat dazu die neu erarbeitete Nationale Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken (NCS) für die Jahre 2018-2022 verabschiedet.

Die Strategie baut auf den Arbeiten der ersten NCS (2012-2017) auf, weitet diese wo nötig aus und ergänzt sie mit neuen Maßnahmen, so daß sie der heutigen Bedrohungslage entspricht. Sie wurde in den vergangenen Monaten zusammen mit der Wirtschaft, den Kantonen und den Hochschulen erarbeitet und bildet so die Basis für die nötigen gemeinsamen Anstrengungen zur Minderung der Cyber-Risiken.

Vielfältige Maßnahmen

Die Strategie definiert sieben Ziele, welche über zehn Handlungsfelder erreicht werden sollen.

Diese sind sehr vielfältig und reichen vom Aufbau von Kompetenzen und Wissen und der Förderung der internationalen Kooperation über die Stärkung des Vorfall- und Krisenmanagements sowie der Zusammenarbeit bei der Cyber-Strafverfolgung bis hin zu Maßnahmen der Cyber-Abwehr durch die Armee und den Nachrichtendienst des Bundes (NDB).

Die Strategie enthält neu ein Handlungsfeld Standardisierung und Regulierung, über welches der Bund beauftragt wird, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft Mindeststandards für die Cyber-Sicherheit zu entwickeln und die Einführung von Meldepflichten für Cyber-Vorfälle zu prüfen.

Umsetzungsplanung in Arbeit

Damit der Bund die durch die Strategie vorgegebenen Massnahmen möglichst rasch und effektiv umsetzen kann, überprüft er aktuell seine Strukturen im Bereich Cyber-Risiken.

Gestützt auf diese Überprüfung wird der Bund gemeinsam mit den Kantonen, der Wirtschaft und den Hochschulen den Umsetzungsplan zur NCS erarbeiten, in welchem festgehalten wird, wer für welche Maßnahmen die Verantwortung übernimmt, welche Mittel eingesetzt werden und bis wann welche Schritte abgeschlossen sein sollen.

Paukenschlag im Wallis: Kantonalbankpräsident Jean-Daniel Papilloud tritt überraschend zurück

Jean-Daniel Papilloud (Foto: WKB)
Jean-Daniel Papilloud (Foto: WKB)

Jean-Daniel Papilloud (Foto: WKB)

Kriegt das Wallis nun auch einen Fall Pierin Vincenz?

Auch hier war jemand sehr lange im Amt. Und es scheint auch hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen.

Jean-Daniel Papilloud tritt als Präsident der Walliser Kantonalbank überraschend zurück.

Er stellt sein Amt an der ordentlichen Generalversammlung vom 16. Mai 2018 zur Verfügung.

Dabei wäre er bis 2021 gewählt gewesen. Erst letztes Jahr fand die Wahl statt, die den seit 2013 an der Spitze der Kantonalbank sitzenden Papilloud wiederwählte.

Doch nun stellt dieser sein Amt an der kommenden Generalversammlung im Mai kurzfristig zur Verfügung und es muß rasch noch im April ein Nachfolger gefunden werden.

Dies berichtet die Walliser Zeitung

Katalanischer Freiheitskämpfer Carles Puigdemont kommt in die Schweiz

Der spanische Politiker und katalanische Freiheitskämpfer Carles Puigdemont besucht auf Einladung des Internationalen Filmfestivals und Forums für Menschenrechte (FIFDH) privat in die Schweiz reist.

Bildquelle: Generalitat de Catalunya (Carles Puigdemont i Casamajó)

Bildquelle: Generalitat de Catalunya (Carles Puigdemont i Casamajó)

Er tritt dabei an verschiedenen Orten öffentlich auf.

Die Schweiz erinnert in diesem Zusammenhang daran, daß die Katalonien-Frage eine interne Angelegenheit Spaniens ist, die im Rahmen der spanischen Verfassungsordnung gelöst werden muß, so das EDA. Die schweizerischen und spanischen Behörden stehen in Kontakt.

Der aufenthaltsrechtliche Status von Carles Puigdemont wird durch das Schweizer Recht und das Personenfreizügigkeitsabkommen geregelt. Als spanischer Bürger kann sich Carles Puigdemont im Schengen-Raum frei bewegen.

Es steht ihm auch frei, politische Reden zu halten, solange er sich dabei an die schweizerische Rechtsordnung hält.

Die Behörden behalten sich die Möglichkeit vor, bei einer Störung der öffentlichen Ordnung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

 

Fairtiq-Äpp neu schweizweit nutzbar

Digitalisierung im ÖV schreitet voran:

Die ÖV-Ticketing-Applikation “FAIRTIQ”, welche von 21 Transportunternehmen gemeinsam angeboten wird, kann ab sofort für Fahrten in der ganzen Schweiz genutzt werden.

So die Rhätische Bahn in einer Mitteilung.

Die Allpikation bzw. „Äpp“ bewirbt sich als “einfachste Fahrkarte der Schweiz” und funktioniert nach dem sogenannten Einstieg- / Ausstieg-Prinzip (check-in / check-out“-Prinzip).

FairtiqVor der Fahrt checkt der Fahrgast mittels Klick in der Äpp ein und hat ein gültiges Billett für den ÖV.

Mittels Standortlokalisierung wird der Reiseweg aufgezeichnet. Nach dem Ende der Fahrt muß wieder ausgecheckt werden und die Reise wird verrechnet.

Bisher mußten die Nutzer wissen, in welchen Gebieten FAIRTIQ gültig ist, denn Fahrten über die Grenzen einzelner Tarifverbünde hinaus waren nicht möglich.

Nun haben die Herausgeber ihre Äpp weiterentwickelt, sodaß Fahrten in der gesamten Schweiz gemacht werden können. FAIRTIQ kann auf dem Streckennetz des Generalabos genutzt werden – derzeit noch ohne Schiffe.

Vorteile für die Fahrgäste
Renato Fasciati, Direktor der Rhätischen Bahn (RhB), sieht in dieser Erweiterung grosse Vorteile: «FAIRTIQ kann seit Mai 2016 im Oberengadin und seit Juli 2017 auf dem ganzen RhB-Streckennetz verwendet werden.

Es freut uns, daß die Äpp nun in der ganzen Schweiz einsetzbar ist und der Mehrwert für die Kunden dadurch markant verbessert wurde». Mit der Äpp wurde der Kauf eines ÖV-Billetts vereinfacht.

Durch die Aufhebung der Verbundgrenzen können Kunden nun durch die gesamte Schweiz fahren, ohne sich über das richtige Billett Gedanken machen zu müssen.

Was ist FAIRTIQ?
FAIRTIQ ist eine Billett-Äpp für den öffentlichen Verkehr, die nach dem Einstieg-Austieg-Prinzip (CICO) funktioniert.

Gemäß Angaben der Hersteller ist sie die zurzeit am meisten genutzte CICO-Ticketing-Äpp in der Schweiz. Bisher wurde die Äpp von mehr als 85‘000 ÖV-Nutzern auf dem Smartfon installiert.

FAIRTIQ wird aktuell monatlich für gegen 100’000 Fahrten genutzt und ist verfügbar für das iPhone, die Apple-Uhr und Android-Smartfons. Mehr Infos auf www.Fairtiq.ch.

So funktioniert FAIRTIQ:
Vor dem Einsteigen in den ÖV drückt der Fahrgast in der App auf „Start“ und hat ab sofort ein gültiges Billett für den gesamten öV in der Schweiz. Am Zielort angekommen, beendet ein weiterer Klick die Fahrt.

Die Äpp erkennt die gefahrene Strecke anhand der Standortermittlung und verrechnet das optimale Billett. Falls der Wert einer Einzelfahrt den Preis für eine Tageskarte übersteigt, zahlt der Kunde nachträglich nur den günstigeren Tarif.

Die Herausforderung liegt dabei in den vergessenen Ausstiegen, denn oft wird am Ende der Reise nicht daran gedacht, die Fahrt zu beenden. FAIRTIQ löst das Problem mittels einer automatischen Erinnerung, die mit Hilfe der in Smartfons verbauten Sensoren generiert wird.

Wie wird verrechnet?

Die gemachten Reisen werden jeweils in der Nacht auf den Folgetag auf das hinterlegte Zahlungsmittel verrechnet, erklärt Fairtiq auf Anfrage von RZ.

Dies ist notwendig, damit die Bestpreis-Funktion auf Tagesbasis angeboten werden kann.

Zurzeit werden folgende Zahlungsmittel unterstützt:

– Kreditkarten: Visa & Mastercard
– Postfinance Card.
– Swisscom Easypay

Das Wallis hat eine neue Verfassung

Resultate der kantonalen Abstimmung vom 4. März 2018 +++ Die Verfassung wird durch einen Verfassungsrat revidiert

Die Volksinitiative für eine Totalrevision der Verfassung des Kantons Wallis wurde von 72,8% der Wähler angenommen.

Die Durchführung der Totalrevision soll einem Verfassungsrat anvertraut werden.

Für diese Option hat sich eine Mehrheit von 61,6% ausgesprochen.

Der Staatsrat freut sich über den vom Walliser Volk geäußerten Willen. Er wird hinsichtlich der Wahl des Verfassungsrats sobald wie möglich die nötigen Schritte einleiten.

Die Walliser Bevölkerung wurde eingeladen, sich zur Initiative über eine Totalrevision der Verfassung des Kantons Wallis zu äußern und dafür folgende zwei Fragen zu beantworten:

– Nehmen Sie die Volksinitiative «Für eine Totalrevision der Verfassung des Kantons Wallis vom 8. März 1907» an?
– Falls das Volk die Volksinitiative annimmt, soll die Totalrevision der Kantonsverfassung durch den Großen Rat oder durch einen Verfassungsrat durchgeführt werden?

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