Drei neue Schweizer Sondermünzen: „100 Jahre Circus Knie“, Dampfschiff „Blümlisalp“, „Reh“

Am 24. Januar 2019 lanciert die Eidgenössische Münzstätte Swissmint drei neue Sondermünzen für Sammler, Liebhaber und Münzenfans.

Dabei ehrt die Schweizerische Münzprägestätte das 100-jährige Jubiläum des Schweizer National-Circus Knie mit der ersten Ausgabe einer Farbmünze, welche nur in der Qualität polierte Platte in den Verkauf gelangt.

Mit der Silbermünze Dampfschiff „Blümlisalp“ beschließt die Prägestätte der Schweiz die dreiteilige Serie „Schweizer Dampfschiffe“ und startet gleichzeitig mit der Bimetallmünze „Reh“ eine dreiteilige Serie „Schweizer Waldtiere“.

100 Jahre Schweizer National-Circus Knie – als 20-Franken-Silbermünze mit Farbe

Die historischen Wurzeln des Schweizer National-Circus Knie reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück, als sich Friedrich Knie einer Künstlergruppe anschloss und somit die Zirkusdynastie Knie gründete. Den Grundstein für ihren heutigen Erfolg und Start einer unvergleichlichen Erfolgsgeschichte legte die Familie Knie jedoch vor knapp 100 Jahren. Dies mit dem Entscheid, ein Zelt auf Kredit zu kaufen und am 14. Juni 1919 eine erste Vorstellung im 3‘000 Personen fassenden Capiteau auf der Berner Schützenmatte zu feiern. Diese Eröffnungsvorstellung war ein überragender Erfolg und der Publikumsansturm riesig. Die Idee für einen Zeltzirkus legte somit die Basis für eines der weltweit bekanntesten und bedeutendsten Zirkusunternehmen.

Seither begeistert der Circus Knie Jung und Alt mit opulent inszenierten Programmen in ihrer Manege. Zwar durchlief die Familie Knie auch schwierige Zeiten, wenn etwa das Publikum aus verschiedensten Gründen ausblieb. Trotzdem fand das Zirkusunternehmen dank gegenseitiger familiärer Unterstützung, starkem Willen und visionärer Weitsicht immer wieder den Weg aus misslichen wirtschaftlichen Situationen. Sein internationales Renommee festigte der Circus Knie mit verschiedenen Gastspielen im Ausland und dank innovativen Programmen. Dies unter anderem mit der Verpflichtung des Chinesischen Nationalcircus (1984), des Moskauer Staatscircus (1985), Mummenschanz (1988) oder des Cirque du Soleil (1992).

Quelle: Circus Knie

Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint ehrt das 100-jährige Jubiläum des Schweizer National-Circus Knie mit der Herausgabe einer 20-Franken Sondermünze in Silber. Mit der vorliegenden Sondermünze lanciert Swissmint zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Sonderprägung mit farbigen Elementen. Diese Silbermünze gelangt nur in der Qualität polierte Platte im Etui mit nummeriertem Echtheitszertifikat in den Verkauf. Die Bildseite der Sondermünze zeigt die berühmte Clown Figur des Werbegrafikers Herbert Leupin (1916-1999) aus dem Jahre 1956, in Farbe. Im Fokus des Scheinwerfers jongliert der Clown die schräg übereinander angeordneten Buchstaben K/N/I/E. Die Gestaltung erfolgte durch den Graveur der Swissmint, Remo Mascherini.

Dampfschiff „Blümlisalp“ – als 20-Franken-Silbermünze

Mit seiner Inbetriebnahme am 31. Juli 1906 überragte das Dampfschiff „Blümlisalp“ auf dem Thuner- und Brienzersee alle anderen Schiffe an Grösse, Leistungsfähigkeit und Eleganz. Seinen Namen verdankt der Zwei-Deck Salondampfer aus der Zeit der Belle-Epoque dem Bergmassiv „Blümlisalp“ im Berner Oberland. Jahrzehntelang war die „ehrwürdige Lady“, wie das Dampfschiff auch liebevoll genannte wird, der grösste und luxuriöseste Salondampfer auf dem Thunersee. Mit zunehmender Konkurrenz von grossen Motorschiffen wurde die „Blümlisalp“ am 1. August 1971 als letzter Raddampfer auf dem Thunersee ausser Betrieb gesetzt und entging nur knapp der Verschrottung. Dank des grossen privaten Engagements konnte die „Blümlisalp“ schliesslich gerettet und in Stand gestellt werden. Am 22. Mai 1992 erfolgte die zweite Jungfernfahrt und seither steht sie wieder als Flaggschiff der BLS-Flotte fahrplanmässig im Einsatz. Zum 100. Geburtstag des Dampfers erfolgte im Winter 2005/2006 eine unumgängliche Renovation. Ende 2012 überliessen die Dampferfreunde der Genossenschaft Vaporama die 1989 erworbene „Blümlisalp“ für einen Symbolpreis von einem Franken der Betreiberin BLS AG. So vereint die „ehrwürdige Lady“ aus der Belle Epoque noch heute modernste Technik, stilvolles Ambiente und höchsten Komfort und erfreut ihre Passagiere.

Das Dampfschiff „Blümlisalp“ hat eine Länge von 63,4 und eine Breite von 13,3 Metern und bietet 750 Passagieren Platz. Es verfügt über eine schrägliegende 2-Zylinder-Heissdampf-Verbundmaschine mit Kondensation mit einer Leistung von 650 PS. Damit erreicht es eine Geschwindigkeit von 25 km/h.

Quellen: BLS AG, Wikipedia

Die Gestaltung der Bildseite der 20-Franken-Silbermünze als Sonderprägung erfolgte durch den Marinemaler Ueli Colombi aus Merligen und zeigt die Abbildung der „Blümlisalp“ von vorne rechts. Auf dem oberen Teil der Münze sind die technischen Umrisse eines Schaufelrades zu erkennen. Mit der Silbermünze Dampfschiff „Blümlisalp“ beschliesst die Swissmint die dreiteilige Serie „Schweizer Dampfschiffe“.

„Reh“, Start der Serie „Schweizer Waldtiere“ – als 10-Franken-Bimetallmünze

Seine Anmut, sein graziles Erscheinungsbild und seine eleganten Sprünge sichern dem scheuen Reh (Capreolus capreolus) einen Spitzenplatz auf der Beliebtheitsskala der einheimischen Wildtiere. Doch wenn das Reh hoch und weit springt, ist es meist auf der Flucht und hat keine Zeit zu verlieren. So kennen es auch die meisten von uns. Ein sehr scheues Tier, das sich, sobald es Gefahr wittert, in hohen und weiten Sprüngen aus dem Staub macht. Ruhig weidende Rehe zu beobachten ist daher immer ein besonderes Erlebnis. Rehe sind in der Schweiz weit verbreitet, hauptsächlich im Mittelland und in den Voralpen. Das nachtaktive Tier besiedelt in der Regel Waldrandzonen und -lichtungen, zunehmend aber auch offenes Agrarland. Ausgewachsene Rehe haben eine Körperlänge von 93 bis 140 Zentimeter und erreichen eine Schulterhöhe zwischen 54 und 84 Zentimeter. Sie wiegen je nach Ernährungszustand zwischen 11 und 34 Kilogramm. Die Rehböcke tragen ein Geweih, während die Rehgeissen oder Ricken geweihlos sind. Als Wiederkäuer sind die Rehe reine Pflanzenfresser. Dabei bevorzugen sie energie- und nährstoffreiche Pflanzen. Das Reh ist Sujet der ersten Bimetallmünze der neuen dreiteiligen Serie „Schweizer Waldtiere“.

Quelle: Wikipedia

Die Gestaltung der Bildseite der 10-Franken-Bimetallmünze als Sonderprägung erfolgte durch die Ostschweizer Grafikerin und Designerin Naomi Andrea Giewald. Im Zentrum des Bildes ist der Kopf einer Rehgeiss im Profil nach links abgebildet, rechts davon die Rippen eines Blattes. Auf dem äusseren Ring sind zusätzlich die Hufspuren eines Rehs erkennbar.

Die drei neuen Sonderprägungen von Swissmint sind ab 24. Januar 2019 in limitierter Auflage unter www.swissmintshop.ch sowie bei ausgesuchten Münzhändlern und Bankinstituten erhältlich. Gleichzeitig erscheinen auch die Jahressätze der Schweizer Umlaufmünzen in besonderer Qualität.

Eidgenössische Münzstätte (neudeutsch „Swissmint“)
Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint prägt die Schweizer Umlaufmünzen für den täglichen Zahlungsverkehr. Für den numismatischen Markt gibt Swissmint regelmässig Zirkulations- und Sondermünzen in besonderer Qualität heraus. Die Sondermünzen in Bimetall, Silber oder Gold sind mit einem offiziellen Nennwert versehen und werden in unterschiedlichen Qualitäten geprägt. Swissmint ist zudem die offizielle Instanz für Echtheitsprüfungen im Auftrag der öffentlichen Hand.

Deutsches Staatsfernsehen verfälscht Trump-Äußerung durch Auslassungen

Auch das Schweizer Staatsfernsehen ist oft wegen tendenziöser Berichterstattung in der Kritik, doch solche Sachen dürfte es in der Form wohl nicht geben beim SRF.

Das deutsche Staatsfernsehen verfälscht durch Auslassung ein Zitat von Donald Trump.

Und macht sich lustig über ihn, lästert. Natürlich wurde auch das frei hinzugefügte Foto von Trump entsprechend „nett“ gewählt.

Doch sehen Sie selbst (Quelle: FB-Auftritt des dt. Staats-TVs „Das Erste“):
Dem ist gegenüber-zu-stellen das Original-Zitat von Trump, das – ohne die Auslassungen – doch etwas sehr anders lautet.

Das Deutsche Fernsehen erweckt den Eindruck in den USA ist halt ein normaler Winter. Und Trump würde das nutzen, um gegen die Theorie der Klimaerwärmung zu schießen.

  • Was ist in den USA tatsächlich los?
  • Ein normaler Winter, wie es „Das Erste“ (dt. Staatsfernsehen) weismachen will?
  • Was hat Trump wirklich geäußert (vollständig, ohne Auslassungen)?

In Englisch:
„In the beautiful Midwest, windchill temperatures are reaching minus 60 degrees, the coldest ever recorded. In coming days, expected to get even colder. People can’t last outside even for minutes. What the hell is going on with Global Waming? Please come back fast, we need you!“

Auf Deutsch:
„Im schönen Mittleren Westen erreichen die Temperaturen minus minus 60 Grad Fahrenheit (Anm. d. Red: -51,6 Grad Celsius), die kältesten, die jemals aufgezeichnet wurden. In den kommenden Tagen wird erwartet, daß es noch kälter wird. Die Leute können nicht einmal draußen draußen bleiben für ein paar Minuten. Was ist mit der Globalen Erwärmung los? Bitte komm schnell zurück, wir brauchen dich! „

Nun ist davon auszugehen, daß der deutsche Durchschnitts-Fernsehzuschauer nicht auf Twitter nachschaut, was Trump vollständig getwittert hat.

Die Rate derer, die das machen, dürfte unter 1 Prozent, wahrscheinlich unter 1 Promille liegen.

Und das weiß man natürlich beim Sender „Das Erste“.

Genau wie man auch weiß, daß die Meldungen über die ganzen Kälte-Toten in den USA wohl kaum in Deutschland so bekannt sind (zumal die Staatsmedien darüber nicht ausführlich berichten und die Konzernmedien, kurioserweise, außer jemand schaut russisches Staatsfernsehen in deutscher Sprache, da wurde früh schon berichtet)

Willkommen im Relotius-Klub, der anonymen Denunzierer. Der Beitrag hat nichtmal einen Urheber in personam.

Übrigens wird in anderen deutschen Medien aus der Twitter-Nachricht von Donald Trump die Überschrift (Münchner Merkur): „Trump macht sich über Klimawandel lustig“

Jeder kann darüber denken, was er will, hier nochmal das, was er twitterte:

Remo Maßat

 

EU führt Stahlzölle ein: Auch Schweiz betroffen

Die EU hat öffentlich bekanntgegeben, Anfang Februar 2019 definitive Schutzmaßnahmen des eigenen Marktraums gegen Einfuhren (Stahlzölle) auf die Einfuhren von Stahlerzeugnissen aus Drittstaaten zu erlassen.

Als Drittstaaten gelten alle Nicht-EU-Staaten.

Auch Stahleinfuhren aus der Schweiz in die EU sind von den Maßnahmen betroffen.

Das heißt, ein Schweizer Unternehmen, welches hochwertigen Stahl produziert, kann diesen in den EU-Raum nicht mehr ohne Strafzoll einführen und verkaufen.

Kommentar zu den EU-Stahlzöllen

 

Kommentar zur den Stahlzöllen der EU gegen die Schweiz

Die EU hat also öffentlich bekanntgegeben, daß sie Stahlzölle einführt.
Nicht nur gegen die USA, sondern auch gegen die Schweiz.

Das ist EU-Doppelmoral: Stahlzölle der USA kritisieren, aber selbst – gegen die Schweiz – welche einführen.

Man könnte verstehen, wenn die EU gegen die USA Stahlzölle einführt, weil dieses Land es auch gegen die EU-Länder tat.

Aber daß die EU einfach gegen die Schweiz nun Stahlzölle einführt, ansonsten aber Freihandel stets lauthals fordert, das ist unverständlich.

Warum Handelskrieg gegen die in punkto Stahlzöllen neutrale Schweiz?

Doch warum tut die EU das und führt auch gegen die in dieser Sache neutrale Schweiz plötzlich einen Handelskrieg?

Der Grund der Doppelmoral: Druck wegen Rahmenabkommen

Offenbar will die EU die Schweiz in punkto Rahmenvertrag weiter unter Druck setzen.
Und der Schweiz sagen: Seht ihr, hättet ihr schon den Quasi-EU-Beitritt unterschrieben mittels Rahmenvertrag, so wäre euch das nicht passiert.

Die EU wird immer weniger bedeutend für die Schweiz, zum Glück

Insofern ein Glück für die weltweit vernetzte Schweiz, daß der Handel mit der wirtschaftsschwachen EU immer weiter abnimmt und global zunimmt.

Remo Maßat

Gaspreise: WEKO eröffnet Untersuchung gegen EWL und EGZ

Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat gegen die Erdgas Zentralschweiz AG (EGZ) und die ewl Energie Wasser Luzern Holding AG (ewl) eine Untersuchung eröffnet.

In diesem Verfahren ist zu klären, ob die EGZ und die ewl anderen Gaslieferanten die Durchleitung durch ihre Erdgasnetze an Endkunden ungerechtfertigt verweigern oder nicht.

Die EGZ und die ewl beliefern Endkunden mit Erdgas. Dabei ist das regionale Transportnetz der EGZ dem lokalen Verteilnetz der ewl vorgelagert.

Das Sekretariat der WEKO fand in einer Vorabklärung Anhaltspunkte dafür, daß die EGZ und die ewl beim Transport und der Verteilung von Erdgas über ihre Erdgasnetze marktbeherrschend sind und diese Stellung mißbrauchen könnten.

Sie verhindern gemäß den ersten Ermittlungen, daß Dritte Erdgas an bestimmte Endkunden über ihre Erdgasnetze liefern können.

Marktbeherrschende Stellung?

In der Untersuchung wird nun geprüft, ob die beiden Unternehmen tatsächlich eine marktbeherrschende Stellung innehaben und die Netzzugangsverweigerung missbräuchlich ist.

Es handelt sich bei dieser Netzzugangsverweigerung nicht um einen Einzelfall. Dem WEKO-Sekretariat liegen weitere derartige Anzeigen vor.

Es ist möglich, daß die WEKO zusätzliche Untersuchungen in diesem Bereich eröffnen wird.

Bundesrat stärkt digitale militärische Abwehr

Um ihren Auftrag jederzeit erfüllen zu können, muss die Armee ihre Informatiksysteme vor Digitalangriffen schützen.

Damit sie über die notwendigen Instrumente zum Eigenschutz verfügt, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 30. Januar 2019 mit einer neuen Verordnung die Organisation und die Zuständigkeiten für die Wahrung der militärischen Sicherheit im digitalen Raum geregelt.

Die Verordnung tritt am 1. März 2019 in Kraft. Sie präzisiert die gesetzlichen Vorgaben, die im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Armee geschaffen wurden.

Die Anzahl Angriffe auf Informationssysteme und Informatiknetzwerke hat stark zugenommen und wird weiter steigen – auch  in der Schweiz. Die Armee kann ebenfalls zum Ziel von Cyberangriffen werden. Sie braucht deshalb wirksame Instrumente, um sich im Cyberraum zu schützen und zu verteidigen. Es geht darum, dass die Armee in allen Bedrohungslagen ihre eigenen Informationssysteme und Informatiknetzwerke sicher nutzen kann. Dies ist eine Voraussetzung, damit die Armee ihren Auftrag erfüllen und die Schweizer Bevölkerung schützen kann.

Bundesrat stärkt Eigenschutz der Armee

Die gesetzliche Grundlage für die militärische Cyberabwehr hat das Parlament im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA) bereits geschaffen. Mit der neuen Verordnung über die Cyberabwehr (MCAV) setzt der Bundesrat die gesetzlichen Vorgaben für den Eigenschutz und die Selbstverteidigung der Schweizer Armee im Cyberraum um.

Die Verordnung regelt insbesondere die Organisation und die Zuständigkeit der militärischen Cyberabwehr, die Durchführung und Genehmigung einer militärischen Aktion im Cyberraum sowie die Kontrolle und Aufsicht der zuständigen Stelle.

Keine Gesamtverantwortung im Bereich Digital

Die Armee hat keine Gesamtverantwortung im Bereich Digital für die Schweiz und erhält mit dieser Verordnung keine über den Eigenschutz und die Selbstverteidigung hinausgehenden Zuständigkeiten.

Die Verordnung zeigt aber im Detail auf, wie die Schweizer Armee den Eigenschutz und die Selbstverteidigung im digitalen Raum wahrnimmt.

Sie regelt auch die Aufgaben des Bundesrates sowie der Chefin des VBS und enthält Ausführungsbestimmungen im Bereich Einsatz und Ausbildung sowie Forschung.

2018 erneut weniger: 17.400 weniger Neuzulassungen aber 60.500 mehr Fahrzeuge

2018 wurden insgesamt 395 400 motorisierte Straßenfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt.

Dies sind 17 400 bzw. 4,2% weniger als im Vorjahr.

Rückläufig waren vor allem die Neuzulassungen von Personenwagen (–4,5%). Der gesamte Fahrzeugbestand (ohne Anhänger) wuchs im Vergleich zu 2017 um 60 500 Einheiten bzw. um 1,0% auf 6,1 Millionen.

Der Anstieg fiel somit geringer aus als zwischen 2016 und 2017 (+1,2%). Dies geht aus der vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Straßenfahrzeugstatistik hervor.

Sirenentests 2019 finden am 6. Februar statt

Während es in den Nachbarländern nur für die Elite wenige Bunker und Schutzanlagen hat, ist dies in der Schweiz als weniger obrigkeitsstaatlich orientieren, basis-demokratischen Land anders.

Zum einen wegen der festgelegten gesetzlichen Schutzraumpflicht.
Zum anderen wohl, weil ein anderes Verhältnis zum Thema Sicherheit und Schutz vorhanden ist.

Denn die Schutzraumpflicht ist sogar übererfüllt. Es sind weit mehr Schutzräume und Bunker vorhanden als Einwohner.

Seit Fukushima wurden zahlreiche weitere Schutzanlagen und Atombunker errichtet.

Diese nützen natürlich nur, wenn man sie auch rechtzeitig aufsucht:

Am Mittwoch, 6. Februar 2019, finden in der ganzen Schweiz die jährlichen Sirenentests „Allgemeiner Alarm“ um 13.30 und 13.45 Uhr.

Sowie desweiteren der „Wasseralarm“ um 14.15 und 15.00 Uhr statt.

Diese Sirenentests dienen einerseits der Überprüfung der technischen Funktionsbereitschaft der Sirenen und andererseits der Bevölkerung zum Kennenlernen der unterschiedlichen Alarmsignale, mit denen die Bevölkerung bei akuter Gefahr alarmiert wird.

1. Allgemeiner Alarm

Der „Allgemeine Alarm“ wird um 13.30 Uhr ausgelöst.

Um 13.45 Uhr werden sämtliche Sirenen nochmals von den Gemeinden per Handauslösung vor Ort ausgelöst.

Beim „Allgemeinen Alarm“ handelt es sich um einen regelmäßigen auf- und absteigenden Ton von einer Minute Dauer.

Dieser Alarm wiederholt sich innerhalb von 5 Minuten ein zweites Mal. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

2. Wasseralarm

Der „Wasseralarm“ wird im Einzugsgebiet von Stauanlagen um 14.15 und 15.00 Uhr ausgelöst. Es handelt sich um einen regelmäßigen unterbrochenen tiefen Ton von sechs Minuten. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Die Fluchtpläne bei Wasseralarm sind bei den Gemeinden, welche sich im Abflußgebiet von Stauanlagen befinden, einsehbar.

3. Was gilt bei einem echten Sirenenalarm?

Wenn der Allgemeine Alarm außerhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, daß eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist.

In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören oder sich über die Alertswiß-Kanäle zu informieren, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der Wasseralarm bedeutet, daß eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen.

Schweizer Benachrichtigungssystem

Mit den neuen Alertswiß-Dienstleistungen kann sich die Bevölkerung in der Schweiz besser auf Katastrophen und Notlagen vorbereiten und die Eigenverantwortung besser wahrnehmen. Die Alertswiß-Äpp gibt es kostenlos für Android- und für iOS-Systeme.

Sie ist herunterladbar im Google-Spielladen (play store) und im Applikationsladen (application shop) von Apple.

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.admin.babs.alertswiss

iOS: https://itunes.apple.com/ch/app/alertswiss/id957339177

Weitere Hinweise und Verhaltensregeln finden sich auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS, auf der Alertswiß-Website sowie im Teletext der Staatsfernsehen-SRG-Sender, Seiten 680 und 681.

Greta Thunberg: Auf Rückfahrt von Davos plötzlich ohne Einweg-Plastik beim Speisen

Niemand hätte die erste Rede einer Greta Thunberg interessiert, hätte man nicht seitens der Medien den Lesern und Zuschauern im Fernsehen vorgegaukelt, daß bei der Rede angeblich viele Zuhörer dabei gewesen waren.

Was nicht der Fall war, wie der Blog „unbesorgt“ hier enthüllte.

Und worüber die meisten bzw. anscheinend sogar fast alle Medien (außer alternative Publikationen wie z. B. Achgut.com etc.) nicht berichteten.

Was nicht verwundert, weil sie ja die Falschmeldung allesamt selbst verbreitet hatten.

Und normalerweise würde es in der Schweiz und weltweit wohl kaum jemanden interessieren, wenn eine Jugendliche im Zug mit Plastik-Einwegbechern Getränke trinkt, aus Einwegverpackungen ißt und halt einfach viel Plastikmüll produziert auf einer Zugfahrt.

Anders in diesem Falle bei einer in Medien hochstilisierten „Umwelt-Reise“ nach Davos.

Die Reise einer Greta Thunberg.

Die ihre von Eltern und Eliten eingefädelten  Auftritte offensichtlich stark genießende Greta Thunberg erlebte, wieviel Kritik es in sozialen Medien hervorrufen kann, wenn man doppelzüngig ist.

Also Wasser lauthals mit hoch-erhobenen Zeigefinger mahnend und mit strengem, anklagenden Blick hochmoralisierende Reden (die wohl nur ein Kind mit Asperger auswendig lernen kann) herunterpredigt und dann Wein trinkt.

Bzw. aus Einweg-Plastikbechern trinkt und aus Plastik-Einwegverpackungen Salat ißt und dies sowie viele weitere Einweg-Plastikverpackungen fotografieren läßt von mitreisenden Familien-Mitgliedern und es auf Twitter postet.

So geschehen am 22. Januar 2019 auf der Hinfahrt nach Davos. Hier wird kräftig geschmatzt aus viel Plastik-Einweg-Zeugs:

Ganz anders auf der Rückfahrt. Das Brötchen war offenbar nicht in einer Papiertüte, sonst wäre es wohl auf dem Foto zu sehen und man hätte die umweltfreundliche Papiertüte natürlich mitfotografiert.

Da nicht davon auszugehen ist, daß eine Jugendliche ein Brötchen in der Hand getragen hat, sondern es in einer Plastiktüte oder einer gemischten Plastik-Papier-Tüte gewesen ist, ist anzunehmen, daß man bei diesem Foto nun auf der Rückfahrt lieber alles vom Tisch genommen hat, bevor man das Foto schoß.

Ganz spartanisch ohne Plastik-Einweg-Getränke-Becher usw., nur mit einer Aluflasche und einem nacktem Brötli ohne Verpackung.

Was man sich fragt, ist auch, ob die sich hochstilisierende Klima-Moralistin gemerkt hat, wie kalt es zurzeit  (und seit Wochen) ist:

59% der Frauen und 18% der Männer arbeiten Teilzeit

Wer wissen will, warum Frauen länger leben als Männer, muß sich die Teilzeiterwerbstätigkeit in der Schweiz ansehen.

59% der Frauen, jedoch nur 18% der Männer arbeiten in bequemer Teilzeit.

Im 2. Quartal 2017 arbeiteten 36,7% in Teilzeitjobs, was gegenüber zwanzig Jahren zuvor einer Zunahme von +8,4 Prozentpunkten entspricht.

Bei Müttern mit kleinen Kindern und bei Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor ist die Teilzeiterwerbstätigkeit stark verbreitet.

In Europa liegt die Schweiz beim Teilzeitanteil an zweiter Stelle hinter den Niederlanden. Die neue Publikation «Teilzeiterwerbstätigkeit in der Schweiz 2017», die sich auf die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) stützt, zeigt die vielseitigen Facetten der Teilzeiterwerbstätigkeit.

Teilzeit am meisten in Frauenberufen

Teilzeitformen sind im Dienstleistungssektor und in Frauenberufen (Video dazu) am stärksten verbreitet: In den Wirtschaftsbranchen «Kunst, Unterhaltung, private Haushalte, sonstige Dienstleistungen» (62,8%), «Erziehung und Unterricht» (59,1%) sowie «Gesundheits- und Sozialwesen» (55,2%) ist mehr als jede zweite Person teilzeiterwerbstätig.

Wenig überraschend: Teilzeit bei Führungspersonen schwächer verbreitet

Sowohl Männer als auch Frauen in Führungsposition arbeiten deutlich seltener Teilzeit als Personen ohne Führungsfunktion:

Lediglich 22,8% der Erwerbstätigen mit Führungsfunktion (Arbeitnehmer in Unternehmensleitung oder mit Vorgesetztenfunktion) sind teilzeiterwerbstätig.

Bei Arbeitnehmern ohne Führungsfunktion belief sich dieser Anteil im Jahr 2017 auf 45,3%.

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