Calmy-Rey will am Welternährungstag noch mehr Schweizer Geld für Entwicklungshilfe

Ist es ein Nahrungsmittelproblem oder ein Bevölkerungsexplosionsproblem? Die Schweizer Bundesrätin Calmy-Rey scheint am Dogma festzuhalten, daß es angeblich zu wenig Nahrung gibt.

Unbestreitbare Tatsache ist jedoch, daß bei einer fortschreitenden exzessiven Bevölkerungsvermehrung, wie sie in den Entwicklungsländern stattfindet, es niemals möglich sein wird, genug Nahrung zur Verfügung zu stellen.

Geld, Geld, Geld und immer noch mehr Geld: Die Entwicklungshilfe-Dogmatiker wie Calmy-Rey kriegen den Hals nie voll genug

Das Problem ist also nicht Nahrungsmittelmangel, sondern die zügellose Bevölkerungsvermehrung, fehlende Marktwirtschaft, fehlende Eigenverantwortung und fehlende Rechtstaatlichkeit. Hier müßte angesetzt werden.

Anstattdessen fordern linke Ideologen und Gutmenschen unter dem Titel „Recht auf Nahrung“ permanent von den Industrieländern, man müßte mehr Entwicklungshilfe zur Verfügung stellen, um den Hunger zu bekämpfen. Wer sich dagegen äußert ist böse, ja ein angeblicher Feind der Entwicklungsländer. Auch die Rassismuskeule ist dann nicht mehr weit.

Es ist also schwer, die jahrezehntelang ausgebreitete und einzementierte schädliche Entwicklungshilfe-Ideologie zu bekämpfen.

Anstatt Eigenverantwortung wird mit Entwicklungshilfe Unverantwortung und Abhängigkeit gefördert. Lokale Wirtschaft wird zerstört. Etliche afrikanische Staaten hängen sogar zu über 80 % am Tropf der Entwicklungshilfe und dies trotz großer Ressourcen, z. B. an Bodenschätzen.

Schweizer Steuerzahler sollen für die Verantwortungslosigkeit und die zügellose Bevölkerungsvermehrung in Entwicklungsländern erneut mehr bezahlen.

Passend dazu wird Bundesrätin Micheline Calmy-Rey am 16. Oktober auf dem Bundesplatz an der Veranstaltung der Schweizerischen Allianz gegen den Hunger teilnehmen. Sinnvoller wäre jedoch eine Allianz gegen zügellose Vermehrung. Und sinnvoll wäre, nur soviele Kinder in die Welt zu setzen, wie man auch ernähren kann.

„Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) will anläßlich des Welternährungstags am Samstag in ihrer Rede daran erinnern, daß Hunger kein unabänderliches Schicksal ist, daß das Recht auf angemessene Ernährung zu den allgemeingültigen Menschenrechten gehört und daß es an den Regierungen liegt, etwas gegen den Hunger zu unternehmen, der täglich 24’000 Menschen das Leben kostet“, heißt es in der heutigen Mitteilung des EDA.

Nicht die Menschen haben also gemäß der Doktrin von Calmy-Rey die Verantwortung, nur soviele Kinder in die Welt zu setzen, wie auch ernährt werden können, nein, es sind die (westlichen) Regierungen, die Mittel für die Ernährung der vielen gezeugten Menschen zur Verfügung zu stellen haben.

Ganz in diesem Sinne geht die heute Mitteilung des EDA auch weiter: „Die Bundesrätin will aufzeigen, daß Hunger vor allem die Folge einer unzulänglichen Regierungsführung ist. Voraussetzung für einen erfolgreichen Kampf gegen den Hunger sind eine Entwicklungspolitik, die diesen Namen verdient, und eine Entwicklungszusammenarbeit, die auf langfristigen Partnerschaften beruht und die Bemühungen in den betroffenen Ländern wirksam unterstützt.“

Selbst zahlreiche besonnene afrikanische Persönlichkeiten wie etwa der kenianische Wirtschaftsexperte James Shikwati fordern in den letzten Jahren die Einstellung der Entwicklungshilfe. (s. z. B. auch hier) Selbst der linke Spiegel hat inzwischen begriffen, daß Entwicklungshilfe großen Schaden anrichtet. Doch Calmy-Rey verweigert sich aus offenbar ideologisch motivierten Gründen jeglicher Einsicht. Denn obwohl Entwicklungshilfe gemäß sämtlichen jüngeren Studien (s. z. B. hier, hier, hier, hier oder auch hier) nachweislich kontraproduktiv wirkt, fordert sie unter schönklingenden Begriffen wie „Recht auf Nahrung“ und „Kampf gegen Hunger“ noch mehr Schweizer Geld für Entwicklungsländer. Und der Bundesrat macht mit!

Wörtlich heißt es:

„In diesem Zusammenhang schlägt der Bundesrat dem Parlament vor, den Anteil des Bruttonationaleinkommens (BNE), der für die öffentliche Entwicklungshilfe (APD) aufgewendet wird, bis 2015 schrittweise von 0,47% (2009) auf 0,5% zu erhöhen.“

Weiter:

„Die Beseitigung der extremen Armut und des Hungers gehört zu den acht Millenniumsentwicklungszielen, für die sich die Schweiz mit großem Engagement einsetzt, namentlich über die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Im vergangenen Jahr wendete die DEZA rund 220 Millionen Franken für die globale Nahrungssicherheit auf.

Im südlichen Afrika zum Beispiel unterstützt die Schweiz ein Entwicklungsprojekt mit Maissorten, die dürreresistent und ertragreicher als traditionelle Arten sind. Das ist nur eines von zahlreichen Beispielen für Projekte des Bundes, die der lokalen Bevölkerung helfen, sich selber zu versorgen.

Die Schweiz engagiert sich zudem für eine wirksamere internationale Architektur im Bereich Nahrungssicherheit: Unter anderem nimmt sie an der Jahrestagung des Ausschusses für Welternährungssicherheit der Welternährung am Sitz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom teil. Dieser Ausschuß ist die wichtigste internationale Plattform für den Dialog über Nahrungssicherheit und Ernährung. „

Simonetta Sommaruga und die Bundesratswahlen

Wie groß war der frenetische Jubel, als die SP die machthungrige Eveline Widmer-Schlumpf im Zuge einer Verschwörung benutzen konnte, um Bundesrat Christoph Blocher zu stürzen. Daß die Konkordanz dabei skrupellos über Bord gekippt wurde, war damals völlig egal.

Wie groß hingegen ist jetzt die Empörung in der SP, daß Simonetta Sommaruga ausgerechnet im EJPD „versenkt“ (Zitat Südostschweiz) wurde. Verraten von den Anständigen bzw. der Partei der Anständigen.

Das Umweltdepartment ist weg, hier sitzt ein Wirtschaftsmann der FDP. Die Atomlobby jubelt.

Der Fluch der bösen Tat. Mitte und Linke spielten die SVP aus, jetzt wird Simonetta Sommaruga (Foto) von der Mitte im EJPD versenkt

Die Bundesratskandidatin Sommaruga hatte vor ihrer Wahl in der Presse unter anderem öffentlich damit kokettiert, daß sie auch schon Hanf-Guetzli selbst gebacken hätte. Nun ist Sommaruga völlig unerwartet Justizministerin bzw. EJPD-Vorsteherin geworden. Gegen den ausdrücklichen Willen ihrer Partei und gegen ihren eigenen Willen.

Man kann sich die Szene schon bildlich vorstellen: Simonetta Sommaruga lädt die Polizeikommandanten zur Erstbesprechung. Verteilt werden Bio-Hanf-Guetsli mit Cannabis frisch aus dem Garten der neuen EJPD-Vorsteherin. Lange Gesichter bei den Anwesenden…

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Rechnermodell berechnet Lärmbelastung des Schienenverkehrs

Empa-Akustiker haben zusammen mit einem internationalen Projektteam ein Computermodell entwickelt, mit dem sie die Lärmbelastung entlang des gesamten Schweizer Schienennetzes berechnen können. Das Programm ermittelt, wo wie viel Schall abgestrahlt und wie er bei der Ausbreitung abgeschwächt wird. Die Ergebnisse sollen dereinst sehr genau zeigen, wo Anwohnende dem Eisenbahnlärm besonders stark ausgesetzt sind und welche Massnahmen dagegen am besten greifen.

Güterzüge rollen nachts, weil das Schweizer Schienennetz tagsüber mit Personenverkehr ausgelastet ist. Doch Güterwagen rumpeln besonders laut – ausgerechnet dann, wenn die meisten Anwohnenden schlafen wollen.

Der Güterverkehr muß deutlich leiser werden. Dies ergibt eine neue Untersuchung. (Foto: Schlagwort AG)

Also muss der Bahngüterverkehr deutlich leiser werden, soll die Verlagerung des Gütertransports von der Strasse auf die Schienen Erfolg haben.Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat deshalb Wissenschaftler um Kurt Eggenschwiler von der Empa-Abteilung «Akustik/Lärmminderung» damit beauftragt, ein Modell für die Lärmbelastungen entlang des Schweizer Schienennetzes zu entwickeln. sonRAIL, so dessen Name, soll aber auch zeigen, wo welche Lärmschutzmassnahmen die Bevölkerung am wirksamsten schützen. Denn es liefert nicht nur regionale Lärmkarten, sondern macht auch die Lärmbelastung an einzelnen Gebäuden sichtbar. Mit sonRAIL können daher Bundesstellen und Gemeinden den Lärm an bestehenden und geplanten Eisenbahnstrecken ermitteln und Schallschutzmassnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Zwar dämpft eine Lärmschutzwand die Rollgeräusche der Räder – nicht aber das Brummen des Lüftungssystems auf dem Dach. Wichtig ist darum, dass die Forscher sich nicht nur auf den Rad-Schienenkontakt konzentrieren, sondern das Gesamtsystem «Zug» im Auge behalten.

Lärm von 15’000 Zügen gemessen
Eggenschwilers Kollege, der Akustiker Jean Marc Wunderli, hat deshalb zusammen mit einem internationalen Team für die Entwicklung von sonRAIL eine Riesenmenge an Daten gesammelt: Zwischen 2007 und 2009 haben sie den Lärm von rund 15’000 vorbeifahrenden Zugkompositionen an 18 Orten gemessen. Dabei identifizierten sie sämtliche Lärmquellen auf verschiedenen Höhen entlang des Zuges und so konnten die Projektpartner der TU Berlin die Schallleistung der einzelnen Kompositionen detailliert beschreiben.Diese Daten brauchen die Forscher der Empa, um zu berechnen, wie sich der Schall Richtung Anwohnerschaft ausbreitet. Wie laut der Bahnlärm ist, hängt von vielen Faktoren ab, etwa welcher Zugtyp wie schnell vorbeifährt, ob Felsen oder Gebäude den Schall reflektieren, vom Aufbau des Schienenbettes, von der Geländetopographie – und nicht zuletzt sogar vom Wetter. Nur wenn all diese Faktoren in die Computersimulation einfliessen, lässt sich die Lärmbelastung genau quantifizieren.Um ein Modell wie sonRAIL zur Ermittlung der Emissionen entlang Hunderter von Bahnkilometern und zur Berechnung der Schallausbreitung an mehreren 10’000 Immissionsorten einzusetzen, ist ein starker Rechner notwendig. An der Empa steht dazu der Computercluster «Ipazia» zur Verfügung. Dieser bietet nicht nur ausreichend Rechenpower, sein Clusterkonzept erlaubt es vielmehr auch, die Berechnungen auf verschiedenen Prozessoren parallel und damit Zeit sparend durchzuführen.

40 Prozessoren Tag und Nacht im Einsatz
Im ersten praktischen «Test» ermittelten die Empa-Akustiker im Frühjahr 2010 die Lärmbelastung entlang eines Teils des Nord-Süd-Korridors durch die Schweiz. So rechneten sie ein rund 340 Quadratkilometer grosses Gebiet im Tessin durch. Es enthält 50 Bahnkilometer, knapp 30’000 Gebäude, 17 Lärmschutzwände und bildet 17’2000 einzelne Immissionsorte ab. 40 Prozessoren des Empa-Hochleistungsrechners waren rund einen Monat lang Tag und Nacht im Einsatz und haben mehr als 17 Millionen Punkt-Punkt-Rechnungen ausgeführt. Jede einzelne Ausbreitungsrechnung lieferte je 14 Frequenzspektren à 20 Terzen – insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Einzelwerte für die «Lärmkarte» des Gebiets. Im Sommer fand dann auf der Gotthard-Nordseite eine grössere Validierungsmessung statt. Während 24 Stunden massen die Empa-Forscher in Zusammenarbeit mit der Firma Prose AG an der Monitoring-Station des Bundesamtes für Verkehr (BAV) in Steinen Eisenbahnlärm in einer Distanz zur Quelle von 7.5, 200, 500 und 900 Metern. Es zeigte sich: sonRAIL ist in der Lage, die gemessenen Werte mit hoher Genauigkeit zu reproduzieren.Die Forscher setzen sich nun dafür ein, dass ihr Lärmmodell zukünftig in der Schweiz als Standard verwendet wird und auch im restlichen Europa Anwendung findet. Sie planen, das Ausbreitungsmodell auch für andere Lärmarten einzusetzen, beispielsweise für Strassen- und Schiesslärm.

Die Strafe im Heimatstaat verbüßen; Bundesrat genehmigt Überstellungsvertrag mit Peru

Schweizerische und peruanische Strafgefangene können künftig ihre Haftstrafe im Heimatstaat verbüßen. Der Bundesrat hat heute einen Staatsvertrag zur Überstellung verurteilter Personen mit Peru genehmigt und die Ermächtigung zur Unterzeichnung erteilt. Da der Vertrag die Grundsätze des Europäischen Überstellungsübereinkommens übernimmt, kann er vom Bundesrat in eigener Kompetenz abgeschlossen werden.

Staftäter peruanischer Nationalität können die Strafe im Heimatland verbüßen, teilt der Bundesrat mit

Der bilaterale Überstellungsvertrag hat vor allem einen humanitären Zweck und will die soziale Wiedereingliederung der Strafgefangenen nach ihrer Freilassung erleichtern. Beide Staaten können der Vollstreckung einer ausländischen Strafe zustimmen, sind aber nicht zur Überstellung eines Strafgefangenen verpflichtet.

Der Strafgefangene kann aus dem Vertrag kein Recht auf Verbüßung der Reststrafe im Heimatstaat ableiten. Voraussetzung für eine Überstellung ist die Zustimmung des Urteils- und des Heimatstaates sowie der verurteilten Person.

Trotz Wirtschaftskrise: Einwanderung aus EU steigt sogar noch um 3,1 Prozent

Schengen und Freizügigkeit lassen grüßen:

Ende August 2010 lebten insgesamt 1’702’446 Ausländer in der Schweiz. Die meisten in der Schweiz lebenden Ausländer stammen aus den EU-27/EFTA-Staaten (1’085’833).

Der Einwanderungstrend hält trotz Wirtschaftskrise an: Besonders EU-Ausländer nutzen die Personenfreizügigkeit

Bei den EU-27/EFTA-Staatsangehörigen stieg der Bestand um 3.1 Prozent an. Das ist eine geringere Zunahme als in der vorgehenden Vergleichsperiode, als die Zunahme 4.6 Prozent betrug.

Die Zahl der Personen aus den übrigen Ländern betrug Ende August 2010 616’613 Personen und hat gegenüber dem Vorjahr um 0.4 Prozent zugenommen.

Am stärksten angestiegen ist in der Periode vom 1. September 2009 bis 30. August 2010 die Zahl der Staatsangehörigen aus Kosovo (+ 34’750), Deutschland (+ 13’262), Portugal (+ 7’548), Frankreich (+ 4’458) und Eritrea (+ 2’228). Die Zunahme der kosovarischen Staatsangehörigen ist primär darauf zurückzuführen, daß Kosovo seit dem 17. Februar 2008 ein unabhängiger Staat ist und sich in der Folge viele in der Schweiz ansäßige Kosovaren neu unter der kosovarischen Staatsbürgerschaft eintragen ließen (ehemals serbische Staatsangehörige).

Die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (- 38’520), Bosnien-Herzegowina (- 1’632), Kroatien (- 1’279), Sri Lanka (- 1’274), und Italien (- 1’068) ist hingegen rückläufig. Dies entspricht dem Trend der letzten Jahre. Der Rückgang der serbischen Staatsangehörigen ist primär darauf zurückzuführen, daß Kosovo seit dem 17. Februar 2008 ein unabhängiger Staat ist und sich in der Folge viele in der Schweiz ansäßige Kosovaren neu unter der kosovarischen Staatsbürgerschaft eintragen ließen (ehemals serbische Staatsangehörige).

Migrationsattaché für Europapolitik ernannt

Daß Schengen kostet, macht sich täglich bemerkbar. Aufgrund der großen Einwanderungswellen aus EU-Ländern mußte die Schweiz nun einen gesonderten sog. Migrationsattaché ernnenen.

Jonas Montani, Chef des Stabsbereichs Information und Kommunikation im BFM, ist neu zum Migrationsattaché für Europapolitik in der Schweizer Mission bei der Europäischen Union berufen worden.

Europa-Karte

Die europäische Migrationspolitik nimmt auch für die Schweiz an Bedeutung zu, heißt es in einer heutigen Mitteilung. Aufgabe des Migationsattachés ist es, die Vertretung der Schweizer Interessen im Migrationsbereich gegenüber der Europäischen Union zu stärken. Ob ein Linker diese Schweizer Interessen wirklich vertreten wird oder eher der linken Ideologie „Einwanderung für alle – Kein Mensch ist illegal“ anhängen wird und nur vordergründig die Schweizer Interessen vertreten wird, muß sich zeigen:

Zur Person heißt es:

Jonas Montani (Jahrgang 1970) hat nach der obligatorischen Schulzeit eine dreijährige Maurerlehre in Siders VS absolviert. Anschließend holte er die Matura nach und studierte dann an der Universität Bern Ethnologie, Geschichte und Religionswissenschaften. Nach dem Studium arbeitete Jonas Montani als Redaktor beim „Walliser Boten“ und als freier Journalist bei der Tageszeitung „Der Bund“. Während jener Zeit absolvierte er die „Diplomausbildung Journalismus“ am Medienausbildungszentrum (MAZ) in Luzern.

2007 trat Jonas Montani die Stelle als stellvertretender Chef Information und Kommunikation im Bundesamt für Migration an. Im Juni 2008 wurde er zum Chef des Stabsbereichs Information und Kommunikation ernannt. Jonas Montani tritt die neue Stelle als Migrationsattaché am 1. Dezember 2010 an.

Die Stelle als Informationschef des Stabsbereichs Information und Kommunikation wird ausgeschrieben. Die Leitung übernimmt ad interim der stellvertretende Informationschef Michael Glauser.

Eveline Widmer-Schlumpf fliegt für Erfahrungsaustausch im Bereich Strafvollzug und Gerichtsbarkeit nach Rußland

Einige der gegenwärtig in Scharen in die Schweiz zügelnden Deutschen aus der ehemaligen DDR dürften sich an die Vergangenheit erinnert fühlen. Zu DDR-Zeiten hieß es: „Vom Sowjetmenschen lernen, heißt siegen lernen.“

Dieses Motto macht sich offenbar gerade Widmer-Schlumpf zueigen.

Vom Sowjetmenschen lernen, heißt Siegen lernen (Archiv-Foto: Mitteldeutscher Rundfunk)

Sie fliegt nach Rußland. Eveline Widmer-Schlumpf, Noch-Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD), besucht vor ihrem Departementswechsel am 1. November für drei Tage Rußland.

In einer EJPD-Mitteilung von heute heißt es unter anderem:

„Im Anschluß an die Gespräche soll nach 2009 ein zweites Zusammenarbeitsprogramm unterzeichnet werden, das für die Jahre 2011 und 2012 gilt. Dieses sieht unter anderem den Erfahrungsaustausch auf Expertenstufe im Bereich des Strafvollzugs und bei der Vollstreckung von Gerichtsurteilen in Zivilsachen vor.“

Man darf gespannt sein, was die Schweiz bei diesem Erfahrungsaustausch lernen wird. Eventuell etwas in punkto Menschenrechte?

Im Zentrum des Besuchs stehen Gespräche mit dem russischen Justizminister Alexander Konovalov, unter anderem über die bilaterale justizielle Zusammenarbei, heißt es in der EJPD-Mitteilung weiter.

Zum Auftakt wird die Vorsteherin des EJPD am Samstag, 9. Oktober 2010, in St. Petersburg in Begleitung von Justizminister Konovalov die rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität besuchen, an welcher ihr Russischer Amtskollege studiert hat. Am Abend treffen sich die beiden Minister zu einem informellen Programm in der Stadt.

Der zweite Teil des Besuchs findet in Moskau statt. Dort stehen am Montag,
11. Oktober 2010, ein Treffen mit dem russischen Innenminister Rashid Nurgaliyev sowie ein Arbeitsgespräch mit Justizminister Konovalov auf dem Programm. Hauptthema dieses Arbeitsgesprächs bilden die bilateralen Beziehungen zwischen den Justizministerien.

XIX. Parteitag der KPdSU (B): Von den Sowjetmenschen lernen, heißt siegen lernen!

Calmy-Rey reist nach Osteuropa

Die reisefreudigste Außenministerin der Welt, die sogar mehr reist, als Amtskollegen von großen Ländern wie den USA, ist wieder einmal unterwegs:

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey weilt am Sonntag und Montag für einen offiziellen Arbeitsbesuch in Estland und Litauen. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) trifft in den zwei baltischen Staaten ihre Amtskollegen. Zur Diskussion stehen verschiedene bilaterale und multilaterale Angelegenheiten.

Micheline Calmy-Rey reist nach Osteuropa

Am Montag trifft Micheline Calmy-Rey in Tallinn den estnischen Außenminister Urmas Paet. Im Zentrum des Gesprächs steht die Europapolitik der beiden Länder. Estland bereitet seinen Beitritt zur Eurozone im Jahr 2011 vor.

Nach dem Besuch in Estland reist die Chefin der Schweizer Diplomatie nach Litauen weiter.

In Vilnius trifft sie den litauischen Außenminister Audronius Azubalis. Litauen wird 2011 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernehmen.

Rassismus: Zu blond für Multikulti

Eine Mädchengäng hat auf offener Straße eine 16jährige Gymnasiastin brutal überfallen und verletzt. Der Grund: Das Mädchen war blond.

Dies schreibt die französische Zeitung “Le Parisien“ am Wochenende unter Berufung auf das örtliche Blatt “La Dépêche du Midi“.

Die deutsche Tageszeitung „Die Welt“ berichtet:

Eine 16-jährige Gymnasiastin ist in Toulouse auf offener Straße angegriffen worden, weil sie blond ist. Das berichtete die Zeitung “Le Parisien“ am Wochenende unter Berufung auf das örtliche Blatt “La Dépêche du Midi“.

Erneut brutaler Rassismus in Frankreich: Falsche Haarfarbe

Die Angreiferinnen waren demzufolge drei Mittelschülerinnen im Alter von 14 und 15 Jahren. An einer Metrostation in Toulouse hätten sie völlig überraschend das Mädchen mit den Worten “Blöde Blondine! Ich mag keine Blondinen!“ beschimpft. Dann hätten sie eine Zigarette auf dem Arm des Opfers ausgedrückt und das Mädchen an den Haaren gezogen.

Mit ihrem Handy habe eine der Angreiferinnen den Vorfall gefilmt, berichteten die beiden Zeitungen. Als das Mädchen geflüchtet sei, hätten es die Gymnasiasten verfolgt und erneut eine Zigarette auf einem Handgelenk ausgedrückt. Die Angreiferinnen wurden gefasst und einem Jugendrichter vorgeführt.

Laut “Le Parisien“ hat es einen ähnlichen Vorfall bereits Anfang September im Département Nord gegeben, in dem Ort Marcq-en-Baroeul. Auch hier waren es drei Mädchen, denen ein Junge half. Sie griffen ein anderes Mädchen auf der Straße an, raubten es aus und erklärten dabei, dies geschehe, weil das Opfer blond sei.

Schutz für Wildtiere

Die Winterlandschaft bietet Platz für Wildtiere und für Sportler. Voraussetzung ist jedoch, daß der Mensch sich an gewisse Regeln hält.

Damit diese Regeln verstanden und eingehalten werden, haben BAFU und SAC die Kampagne „Respektiere deine Grenzen“ lanciert, zusammen mit einer breiten Trägerschaft unter Einbezug von kantonalen Jagdverwaltungen, Sportausbildnern, Tourenanbietern, Sportverbänden,

Wildtiere können unter Wintersport sehr leiden (Bild: BafU)

Tourismusdestinationen, Naturschutz- und Jagdorganisationen sowie der Sportartikelbranche. Ziel ist es, möglichst viele Sporttreibende anzusprechen – sei es indirekt über Vermittler oder direkt, mit geeigneten Werbe- und PR-Massnahmen.

Rückzugsräume schaffen

Durch Markierungen im Gelände zusätzlich gestützt, sollen die Kommunikationsmaßnahmen helfen, einen Rückzugsraum für Wildtiere zu schaffen.

Der Schutzbereich von „Respektiere deine Grenzen“ befindet sich dabei primär in den Köpfen der Sporttreibenden: Sie wissen, wie sich Wildtiere verhalten, was sie bedroht und wie rücksichtsvolles Verhalten eine Gefährdung vermeidet.

Wenn mehr Sporttreibende aus eigenem Antrieb den Raum von Wildtieren respektieren, braucht es weniger Verbote und Absperrungen. Die Naturlandschaft bleibt offen für echte Naturerlebnisse.

Eine länderübergreifende Kampagne

Die Kampagne hat ihren Ursprung in Vorarlberg, wo sie 2003 von der Landesregierung gestartet wurde.

BAFU und SAC haben in einer Kooperation Hauptelemente wie die Bild-Schriftmarke „Respektiere deine Grenzen“ mit dem rot-weißen Band übernommen und passen sie den Gegebenheiten der viersprachigen Schweiz an. Start der Kampagne in der Schweiz ist die Wintersaison 2009/2010.

(Quelle: Tierquaelerei.ch)

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