| Die Schweizer Zeitung
Tuesday November 21st 2017

Archives

(Linke) Kunstprojekte: Noch mehr Geld

An ihrer Sitzung vom 3. September 2010 hat die Verwaltungsdelegation den Meisterplan der von ihr im Februar 2010 eingesetzten Kunstkommission Parlamentsgebäude verabschiedet. Bis 2015 soll an festgelegten Standorten Gegenwartskunst platziert werden.

Pro Helvetia läßt grüßen. Sie hatte eine Installation unterstützt, in der ein Schauspieler auf ein Bild des damaligen Bundesrats Christoph Blocher urinierte und die Schweiz auf vielfältige andere Art und Weise im Ausland diskreditiert wurde. Oder auch Sex-Sado-Maso in Wien wurde schon unterstützt von Pro Helvetia (Verweis). Nun gibt es erneut frisches Geld für linke Künstler.

Auch soetwas ist heutzutage Kunst: Fäkalien, Urin oder Erbrochenes sind staatlichen linken Kunstförderern Millionen an Steuergeldern wert

Das „Kunstkonzept Parlamentsgebäude“, das im Februar 2010 von der Verwaltungsdelegation verabschiedet wurde, beschreibt den Umgang mit Kunst für unterschiedliche festgelegte Standorte im, am und um das Parlamentsgebäude. Insbesondere werden diejenigen Orte bestimmt, an denen ortsspezifisch geschaffene Gegenwartskunst längerfristig platziert werden soll. Es beschreibt die Verfahren (Ankauf und Wettbewerb), bezeichnet die Finanzierungsquellen und zeigt die Umsetzung auf.

Die Einsetzung einer dauernden beratenden „Kunstkommission Parlamentsgebäude“ (KKPG) soll die etappierte Umsetzung und qualitative Kontinuität des Konzepts gegenüber der Verwaltungsdelegation gewährleisten.

Die KKPG setzt sich folgendermassen zusammen:

  1. Herrn Hans Rudolf Reust, Kunstkritiker, Dozent, Präsident der Eidg. Kunstkommission (Präsident der KKPG)
  2. Frau Marie Sacconi, Künstlerin, Professorin an der Ecole cantonale d’arts du Valais in Siders.
  3. Herrn Hanspeter Winkler, Leiter Projektmanagement, EFD, Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)
  4. Herrn Urs Staub, Leiter Sektion Kulturschaffen / Museen und Sammlungen, EDI, Bundesamt für Kultur
  5. Herrn Claudio Fischer, Leiter Internationale Beziehungen und Sprachen, Parlamentsdienste

Am 3. September 2010 hat die Verwaltungsdelegation dem vorgeschlagenen Meisterplan 2010-2015 der KKPG zugestimmt. Die erste Maßnahme betrifft die Plazierung der „Skulptur für Menschenrechte“ von Bettina Eichin. Die politische äußerst aktive Künstlerin setzt sich aktiv für linke Anliegen ein, z. B. in aggressiv kämpferischer Weise dafür, daß „in den verschiedensten Lebensbereichen nicht mehr so einfach vergessen oder ignoriert werden können“, was ihrer Meinung nach offenbar der Fall ist. Als ob es heutzutage noch keine Gleichstellung gäbe, für die jährlich sinnloserweise ebenfalls Abermillionen an Steuergeldern einfach verheizt werden (warum die Gleichstellungsmillionen jedes Jahr sinnlos verschleudert werden)

Diese mehrteilige Skulptur wurde im Jahr 1998 aufgrund einer überparteilichen Petition im Parlament vom damaligen Amt für Bundesbauten angekauft und war zwischenzeitlich im Parlamentsgebäude platziert.

Keine Schweizer Geschichte, sondern ausländische Geschichte wird in der neuen Schweizer Kunst mit Abermillionen an Steuergeldern zelebriert:

Die Bronzenplastik stellt symbolisch die drei Texte aus der französischen Revolution und aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung dar, in denen die Menschenrechte festgehalten sind: die „Virginia Bill of Rights“ (1776), die „Déclaration des droits de l’homme et du citoyen“ (1789) und die „Déclaration des droits de la femme et de la citoyenne“ (1791). Die Verwaltungsdelegation hat beschlossen, dieses Werk in der Passage zwischen dem Parlamentsgebäude und dem Bundeshaus West aufzustellen.

Ferner hat die Verwaltungsdelegation auf Antrag der KKPG beschlossen, daß auf der Südpasserelle im 2. Obergeschoß des Parlamentsgebäudes eine Vitrine für die vom Schweizer Parlament erhaltenen Geschenke von ausländischen Gästen aufgestellt werden soll.