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Saturday November 25th 2017

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Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller

Statistiken der Gesundheitsversorgung in Spitälern 2014: Provisorische Zahlen – Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller. (Symbolbild)

Statistiken der Gesundheitsversorgung in Spitälern 2014: Provisorische Zahlen – Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller. (Symbolbild)

Im Jahr 2014 wurden in den Schweizer Spitälern 16,8 Millionen ambulante Konsultationen und 1,4 Millionen stationäre Spitalaufenthalte gezählt. Die Kosten wachsen im ambulanten Bereich schneller als im stationären. Ein Trend der sich die letzten fünf Jahre abzeichnet. Bezüglich Ausrüstung sind die Spitäler mit bildgebenden Geräten ausgestattet, die mehrheitlich im ambulanten Bereich zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Der ambulante Spitalbereich verbuchte 6,7 Milliarden Franken Kosten. Dies entspricht einer Zunahme von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den stationären Aufenthalten waren es 17,9 Milliarden Franken (+3,9%). Ein stationärer Fall kostete 2014 im Schnitt rund 12‘800 Franken, 300 Franken mehr als 2013. Im Schnitt nahmen die ambulanten Kosten in den letzten fünf Jahren 2 Prozent stärker zu, als die stationären.

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