Kommunikationsoffensive Berufsmaturität – SchweizerZeitung.ch

Kommunikationsoffensive Berufsmaturität

Bern, 14.06.2018 – Unter dem Slogan «mehr drauf» lancieren die Verbundpartner der Berufsbildung eine breit-angelegte Informations- und Kommunikationsoffensive zur Stärkung der Berufsmaturität BM. Kernstück der Offensive ist das Internetportal Berufsmaturitaet.ch, das Akteuren der Berufsbildung vielfältiges Informations- und Promotionsmaterial bietet.

Die Verbundpartner sind sich einig, daß die Berufsmaturität sowohl für die Stärkung der Berufsbildung als auch zur Deckung des Fachkräftemangels einen hohen Stellenwert hat.

Indem die Berufsmaturität die berufliche Grundbildung mit einer erweiterten Allgemeinbildung verbindet, eröffnet sie leistungsstarken Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten. Mit einem Berufsmaturitätszeugnis können sie entweder direkt in den Arbeitsmarkt einsteigen oder ein Studium an einer Fachhochschule FH beginnen.

Mit einer Ergänzungsprüfung – kurz Passerelle – ist auch ein Studium an einer Universität oder ETH möglich. Die Wirtschaft kann ihrerseits auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte zurückgreifen, insbesondere in jenen Branchen, die auf FH-Absolvierende als Fachkräfte angewiesen sind.

Informationen zu Passerelle und Berufsmaturität

Um Jugendliche und ihre Eltern über die Vorteile der Berufsmaturität zu informieren, stehen auf berufsmaturitaet.ch einheitliche, bedarfsorientierte Informationen und Instrumente sowie Botschaften zur Verfügung.

Die aufgeschalteten Präsentationen, Textbausteine, Faktenblätter, Argumentarien, etc. sind so ausgestaltet, daß sie von Lehrpersonen, Berufsberaterinnen und -beratern, Branchenverbänden, o.ä. entsprechend ihren Bedürfnissen genutzt, verbreitet und weiterentwickelt werden können. Bildmaterial und Kurzvideos tragen dazu bei, Interessierte auf der emotionalen Ebene abzuholen und runden das Informationsinstrumentarium ab.

Die BM-Kommunikationsoffensive ist eine Initiative von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt. Gemeinsam setzen sich die Verbundpartner dafür ein, das Bewusstsein für die Attraktivität der Berufsbildung zu steigern und diese als gleichwertige Alternative zum gymnasialen Weg zu positionieren.