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Saturday November 25th 2017

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Kantonale Energie-Förderprogramme

Die im Rahmen der Stabilisierungsprogramme von Bund und Kantonen beschlossenen Budgetaufstockungen haben den kantonalen Energieförderprogrammen ein aussergewöhnliches Jahr 2009 beschert.

Dank der zusätzlichen Mittel stieg die Wirkung der geförderten Maßnahmen im Bereich der Energie- und Abwärmenutzung bedeutend an.

Sie leisteten so einen wesentlichen Beitrag zu den Energie- und CO2-Zielen des Bundes. Dies zeigt die Studie zu den Wirkungen der kantonalen Förderprogramme im Jahr 2009.

Isolieren und Dämmen mit Fördergeldern vom Kanton (Foto: Baumarkt24.ch)

Mit den Stabilisierungsprogrammen zur Stützung der schweizerischen Wirtschaft hatte das Parlament im Dezember 2008 eine Aufstockung der Kredite für Maßnahmen im Bereich der Energie- und Abwärmenutzung beschlossen.

Davon stellte der Bundesrat für das Jahr 2009 insgesamt 80 Millionen Franken in Form von Globalbeiträgen an die Kantone bereit (2008: rund 13 Millionen Franken). Im Rahmen ihrer eigenen Konjunkturprogramme erhöhten die meisten Kantone daraufhin ihrerseits die Budgets der kantonalen Energieförderprogramme auf rund 112 Millionen Franken (2008: rund 55 Millionen Franken, inkl. Überträge aus den Vorjahren).

Diese massiven Budgetaufstockungen bescherten den kantonalen Energieförderprogrammen ein aussergewöhnliches Jahr 2009.

2009 verfügten 24 Kantone über die rechtlichen Voraussetzungen für ein kantonales Förderprogramm. Insgesamt wurden 307 Millionen Franken an Fördermitteln zugesichert.

Bis zum Jahresende wurden davon 115 Millionen Franken ausbezahlt (Auszahlungen 2008: 58,7 Millionen Franken). Die restlichen zugesicherten Förderbeiträge von 192 Millionen Franken gehen an Projekte, die zum Jahresende noch in Ausführung standen. Sie werden ausbezahlt, sobald die jeweiligen Projektarbeiten abgeschlossen sind.

Die Studie „Wirkungsanalyse kantonaler Förderprogramme“ bescheinigt den vom Bund unterstützten kantonalen Förderprogrammen wiederum einen sehr guten Leistungsausweis:

  • Es wurde eine energetische Wirkung von 9’100 Millionen Kilowattstunden (kWh) bezogen auf die ganze Lebensdauer der Maßnahmen erzielt (2008: 5’600 Millionen kWh).
  • Die Reduktion des CO2-Ausstoßes betrug 108‘000 Tonnen CO2 (2008: 69’000 Tonnen CO2). Dies entspricht einer Reduktion um insgesamt 2,5 Millionen Tonnen CO2 bezogen auf die ganze Lebensdauer der Maßnahmen (2008: 1,5 Millionen Tonnen CO2).
  • Es wurden 445 Millionen Franken an energetischen Investitionen ausgelöst (2008: 227 Millionen Franken).
  • Die Beschäftigungswirkung betrug 2’230 Personenjahre (2008: 1’810 Personenjahre).

Wesentliche Anteile der direkten Fördermittel flossen in Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle (MINERGIE und Sanierung von Fassaden, Dächern, Fenstern, etc.) sowie in die Förderung von automatischen Holzfeuerungen, Sonnenkollektoren und Photovoltaik-Anlagen.

Gesamtschweizerisch wurde ein Wirkungsfaktor von 0,93 kWh/Rp. errechnet, d.h. pro eingesparte Kilowattstunde wurden rund 1,1 Rappen an Fördergeldern eingesetzt (2008: 0,8 Rappen pro eingesparte kWh).

Mehr Infos über Sanierungsförderprogramme und Verweise zu hilfreichen Webseiten hat es auf Baumarkt24.ch