| Die Schweizer Zeitung
Tuesday November 21st 2017

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In den Alpen ändert das Wetter oft: Gute Vorbereitung hülfe, Bergunglücke zu vermeiden

Viele Bergunglücke könnten vermieden werden, wenn Wanderer bzw. Bergwanderer gut genug ausgerüstet sich auf Bergtouren begeben würden.

Allein ein Blick auf den Beverin – das Wahrzeichen des Domleschg – zeigt deutlich, wie rasch das Wetter an einem einzigen Vormittag wechseln kann.

Wobei zu erwähnen ist, daß es sich bei obigem Vormittag keineswegs um besonderes Wetter sondern um einen ganz normalen Vormittag handelte.

Gute Vorbereitung hülfe also, Bergunglücke zu vermeiden. Gute Vorbereitung auf veränderte Wetterlagen.

Was gehört in allererster Linie zu solch einer Vorbereitung?  Gute Kleidung bzw. wetterfeste Kleidung ist beim Bergwandern das A und O.

Hersteller für Bergkleidung gibt es viele.

Ausgerechnet ein US-Hersteller wirbt dafür, er sei Pinonier in Nachhaltigkeit. Es scheint mit dem Firmengründer zusammenzuhängen.

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Patagonia-Gründer Yvon Chouinard in den 70ern

Der Hersteller Patagonia (http://www.campz.ch/patagonia.html) verdankt seinen Erfolg insbesondere der Liebe zur Umwelt durch den Firmengründer Yvon Chouinard. Sein klares Bekenntnis zur Umwelt war zwar zur Zeit der Firmengründung noch eine Neuheit und mit zahlreichen Risiken behaftet, dennoch hat sich diese frühe Fokussierung mehr als bezahlt gemacht. So steht die Marke heute für hochwertige und funktionale Außen- und Sportbekleidung unter dem Zeichen von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Viele ökologische Aspekte, die Außenkleidungs-Hersteller heutzutage vermehrt beachten und bewerben, waren für Patanonia schon immer eine Selbstverständlichkeit.

So der Hersteller auf seiner Webseite. Chouinard stammt aus einer franko-kanadischen Familie, die nach Maine gezogen war, erfährt man auf Wikipedia.

Das umstrittene Internetlexikon jedenfalls ist des Lobes voll: „Die Nichtregierungsorganisation Erklärung von Bern verglich 2010 mittels Umfragen und Internetrecherchen bei 77 Modelabels die Standards der Arbeitsbedingungen in Produktionsländern. Patagonia wurde dabei in die zweitbeste Kategorie „Durchschnittliche“ von fünf Kategorien eingestuft“ heißt es auf Wikipedia.

Also offenbar nicht nur Ökologie, sondern auch Ethik…