| Die Schweizer Zeitung
Monday December 18th 2017

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Illegale Migration: Graubünden stockt Grenzwachtkorps auf

Die Bündner Regierung reicht im Auftrag des Großen Rats eine Standesinitiative zur Aufstockung des Grenzwachtkorps ein.

Beim Grenzwachtkorps solle eine personelle Aufstockung mit materiell zeitgemäßer Ausrüstung und Infrastruktur erfolgen, so die Kantonsregierung Graubündens in einer Mitteilung.

So soll sichergestellt werden, daß das Grenzwachtkorps die wachsenden Herausforderungen heute und in Zukunft im Bereich seiner Zoll- und Sicherheitsaufgaben sowie der illegalen Migration zufriedenstellend erfüllen kann.

Folgen der offenen Grenzen und der Einladungen der Kanzlerin Merkel

Die Einladung der deutschen Kanzlerin Merkel an sogenannte Flüchtlinge bzw. Wirtschaftsmigranten in aller Welt einfach illegal nach Europa einzureisen, zeigte auch in der Schweiz Auswirkungen.

Schweizer Zöllner kamen schon 2015 an ihre Leistungsgrenze. Grenzwacht und Zoll mußten wegen der stark zunehmenden Migration übliche Dienstleistungen zurückstellen, so Grenzwachtkorps-Chef Jürg Noth 2016, und weiter: Steige der Druck, müsse im Notfall die Armee aushelfen.

Kommentar auf Rhätische-Zeitung.ch

Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien wird munter kontrolliert. Grenzposten wie zu alten Zeiten vor Schengen (Bild: Remo Maßat, RZ – Grenze Brüsc (Brusio / CH) und Thiran (Tirano / IT)

Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien wird wie vor Schengen kontrolliert. (Bild: Remo Maßat, RZ – Grenze Brüsc (Brusio / CH) und Thiran (Tirano / IT)