Hochstaplerin Marie Sophie Hingst: Deutschland hat eine weitere Kostümjüdin

Hochstaplerin Marie Sophie Hingst: Deutschland hat eine weitere Kostümjüdin

Die Liste mit Judentum kokettierenden Personen, die nicht ganz koscher sind, ist in Deutschland um einen surreal anmutenden Fall „reicher“.

Eine promovierte Historikerin und Bloggerin gab sich als Nachfahrin von Holocaust-Überlebenden aus.

Sie erfand außerdem 22 Holocaust-Opfer aus ihrer angeblichen Familie.

Schon der Fall der Kostümjüdin Irena Wachendorff hatte für Schlagzeilen gesorgt oder zuletzt auch der Fall Jörg Matthias Claudius Grünewald alias Feliks alias Jörg Egerer, der tatsächlich zum Judentum übergetreten ist und äußerst aggressiv damit kokettiert bei so gut wie jeder sich bietenden Gelegenheit. (siehe Bild unten)

Ein weiterer Fall war der der „deutschen Jüdin“ Edith Lutz.

Misha Defonseca verkaufte ihre „Kindheitserinnerungen“ an Wölfe, die sie adoptierten und damit vor den Nazis retteten. Und landete mit der erfundenen Geschichte einen Bestseller. Noch während der Film „Survivre avec les Loups“ im Kino lief, wurde sie als Monique De Wael (Jg. 1937) entlarvt und ihre Eltern als Katholiken und nicht Juden.

Auch hier also keine vom Nazi-Regime verfolgte Familie bzw. eine erfundene Geschichte.

Sie brachte vor, sie „fühle“ sich halt als Jüdin. Offenbar wurde mit der Geschichte gut verdient. Ihrem Verlag mußte sie laut Gerichtsurteil 22 Mio US-Dollar Strafe zahlen.

Auch die Künstlerin Rosemarie Koczÿ täuschte eine Holocaust-Biografie vor, welche sie als Jüdin und KZ-Überlebende darstellte.

Auch die Schweiz hat solch einen Fall mit dem Buch „Bruchstücke. Aus einer Kindheit 1939–1948“ von Binjamin Wilkomirski das in 9 Sprachen übersetzt wurde und ihn zu einem gefragten angeblichen Zeitzeugen machte, der vermeintlich verschiedene Vernichtungslager überlebt hatte, war eine Lüge. In Wahrheit war er in der Schweiz geboren und sein richtiger Name ist Bruno Grosjean, enthüllte die Weltwoche.

Auch Spanien hat solche Fälle bzw. hat sein prominentestes Nazi-Opfer 2005 mit 84 Jahren verloren. Nicht, weil es verstorben war, sondern weil es gar kein Nazi-Opfer gab.

Enric Marco hatte sein angebliches Leid einfach erfunden. Als Präsident des „Freundeskreises Mauthausen“ hatte er in  hunderten von Vorträgen über Konzentrationslager der Nazis erzählt.

Er habe sich seine Opferbiografie ausgedacht, „weil mir die Menschen so mehr zuhörten (…) und ich so die Leiden der vielen Personen, die in den Lagern waren, besser verbreiten konnte“.

Alles halb so wild also? Man wollte ja „nur helfen“ auf der Seite der Guten.

Auch Jerzy Kosiński, der tatsächlich Jude ist, erfand eine Leidensbiograhie, die er als Buch herausgab. Später stellte sich heraus, daß er die Nazi-Zeit in Polen weitgehend unbehelligt bei einer katholischen Familie verbringen konnte.

Die Stiftung der umstrittenen Ex-Stasi-Spitzelin Anetta Kahane verteidigte hingegen einen Kostümjuden und Hochstapler. Wolfgang Seibert, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Pinneberg bei Hamburg erfand ebenfalls eine falsche Biographie.

Der Landesverband der jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein gab im Dezember 2018 den Rücktritt von Seibert bekannt, der zudem Gemeindemitglieder betrogen hatte, also ein Betrüger in mehrfacher Hinsicht war, nicht nur bei seiner Familiengeschichte.

Neuer Fall: Marie Sophie Hingst

Nun gesellt sich in die Reihe der Kostümjuden (oder solcher, die tatsächlich konvertiert sind, aber damit auffällig laut kokettieren) auch Marie Sophie Hingst.

Hingst  narrte den Förderkreis des Berliner Holocaust-Denkmals, genauso wie die Jüdische Gesellschaft (Jewish Society) ihrer Universiät und die Holocaust-Opfer-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Die promovierte Historikerin Marie Sophie Hingst  hatte ihre angebliche jüdische Familiengeschichte frei erfunden.

Die Bloggerin reichte 22 gefälschte sogenannte Opferbögen ( „Pages of Testimony“) in Yad Vashem ein, um vorzutäuschen, daß angeblich große Teile ihrer Familie im Holocaust umgekommen seien.

In Wahrheit stammt Marie Sophie Hingst aus einer evangelischen Familie, wie die Berliner Historikerin Gabriele Bergner aufdeckte.

Schon früh gab es Hinweise an Medien wie die Publikation „Zeit“, daß etwas nicht stimmte.

Die Redaktion reagierte aber empört und mißachtete die sachlich vorgetragenen Hinweise. Mehr noch, sie bezeichnete sie als „Unterstellungen“.

Zitat dazu (Zeit-Redaktion bzw. Zeit-Magazin-Redaktion): Gekürzt. Bitte verzichten SIe auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/dl“

Hinweise auf Ungereimtheiten der Geschichten der Marie Sophie gab es viele. Sie wurden von der Zeitredaktion als "Unterstellungen" abgetan und teilweise gelöscht.
Hinweise auf Ungereimtheiten der Geschichten der Marie Sophie gab es viele. Sie wurden von der Zeitredaktion als „Unterstellungen“ abgetan und teilweise gelöscht.

Blog von Marie Sophie Hingst geschlossen

Mit ihrem erfolgreich promoteten Blog „Read on my dear, read on“ wurde sie bei der Verleihung der „Goldenen Blogger“ in Berlin zur Bloggerin des Jahres ausgezeichnet.

Dies berichtet das ehemalige deutsche Magazin „Der Spiegel“. (das ehemalige Nachrichtenmagazin war erst kürzlich im Zuge der Relotius-Affäre selbst auf einen Hochstapler hereingefallen: Auch Relotius erhielt einen Preis, er wurde im selben Jahr 2015 Journalist des Jahres in welchem Lügenpresse zum Unwort des Jahres gekürt wurden)

Parallelen zum Fall Relotius

Marie Sophie Hingst schrieb auch in deutschen Medien.

Unter anderem unter dem Pseudonym Sophie Roznblatt einen Gastbeitrag für die Zeit (Zeit online).

Auch weitere von ihr frei erfundene Geschichten wurden von deutschen Journalisten des Staatsfunks (Deutschlandfunk Nova) oder von Konzernmedien ungeprüft verbreitet.

Es fragt sich, weswegen große Konzern- und Staatsmedien aus Deutschland auf falsche Geschichten hereinfallen.

Möglicherweise werden Geschichten, die zum gewünschten Nachrichtenmodus passen, einfach durchgewunken.

So gab es etwa bei und nach der Flüchtlingswelle 2015 in deutschen Medien am Laufband bzw. regelrecht inflationär Meldungen über syrische und andere Flüchtlinge, die ständig hohe Geldsummen gefunden hatten und brav abgegeben hatten.

Als ob Flüchtlinge ein besonderes Gespür dafür hätten, große Geldsummen zu finden.

Auch hier kann man getrost davon ausgehen, daß diese Geschichten, sofern sie nicht frei erfunden wurden, eingefädelt und arrangiert wurden.

Denn es gibt keinen Grund zu glauben, daß Flüchtlinge eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit haben, hohe Geldsummen zu finden im Vergleich zu deutschen Einwohnern.

Die Zeit bezeichnete die Hinweise, daß etwas bei Marie Sophies Erzählungen nicht stimmen konnte als Unterstellungen
Die Zeit bezeichnete die Hinweise, daß etwas bei Marie Sophie Hingst alias Sophie Roznblatts Erzählungen nicht stimmen konnte als Unterstellungen

„Das Problem mit dem Penis“

Im Artiekel des Zeit-Magazins ging es um Marie Sophie Hingst‘ angeblichen Einsatz für junge Geflüchtete, denen sie Aufklärungsunterricht gegeben haben will, was wohl als frei erfunden ist.

Hingst hatte auf ihrem Blog „read on my dear, read on“ wiederholt geschrieben, daß sie eine Klinik in einem Slum in Neu-Delhi gegründet und dort Sexualberatungen für junge indische Männer angeboten habe.

Auch behauptete sie, daß sie seit 2016 in einer Arztpraxis syrische Flüchtlinge in Deutschland beraten habe.

Beides wurde 2017 unhinterfragt von begeisterten Journalisten des Mediums „Zeit online“ und von „Deutschlandfunk Nova) gebracht.

Marie Sophie Hingst will bei Flüchtlingen als Sexualaufklärerin aktiv gewesen sein. Das deutsche Medium Zeit-Magazin brachte dazu eine große Geschichte. unter dem Titel "Das Problem mit dem Penis." Auch das ist frei erfunden.
Marie Sophie Hingst will bei Flüchtlingen als Sexualaufklärerin aktiv gewesen sein. Das deutsche Medium Zeit-Magazin brachte dazu eine große Geschichte. unter dem Titel „Das Problem mit dem Penis.“ Auch das ist frei erfunden.

Spitzname Fickificki

In Flüchtlingshelferkreisen waren alle begeistert von der Frau mit dem Spitznamen "Fickificki"
In Flüchtlingshelferkreisen waren alle begeistert von der Frau mit dem angeblichen Spitznamen „Fickificki“

Eine Textkostprobe, was die deutsche Publikation Zeit von ihr veröffentlich hatte:

„Ich habe in Kenia laufen gelernt und da meine Mutter als Ärztin in verschiedenen Ländern arbeitete, viele Sprachen dazu. Auf den Straßen Algiers lernte ich Arabisch – und in neun Ländern, was Heimatlosigkeit ist. Als ich mich das erste Mal verliebte, lernte ich in aller Heimlichkeit küssen, aber vor allem, dass man mit Sexualität in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich umgeht. Vor zehn Jahren beschloss ich, Sexualaufklärung zu meinem Thema zu machen. Damals habe ich vor dem Spiegel das Wort „Penis“ in elf Sprachen geübt.“

Marie Sophie Hingst alias Sophie Roznblatt lieferte, was die Medien bringen wollten, wie bestellt. Auch "fluter", das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung empfahl den erfundenen Bericht
Marie Sophie Hingst alias Sophie Roznblatt lieferte, was die Medien bringen wollten, wie bestellt. Auch „fluter“, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung empfahl den erfundenen Bericht
Auch der BR, der bayerische Rundfunk, war von der Sexualaufklärung für Flüchtlinge durch Marie Sophie Hingst alias Sophie Roznblatt ganz begeistert.
Auch der BR, der bayerische Rundfunk, war von der Sexualaufklärung für Flüchtlinge durch Marie Sophie Hingst alias Sophie Roznblatt ganz begeistert.

An die Viertelmillion regelmäßige Blog-Leser von Betrügerin genarrt

Der Blog „read on my dear, read on“ von Hingst ist aktuell geschlossen und nicht mehr aufrufbar.

Laut „n-tv“ soll der Blog zuletzt 240.000 regelmäßige Leser gehabt haben.

Mit erfundenen Geschichten über vermeintliche jüdische Vorfahren narrte die Historikerin ihre Leserschaft.

Auf Twitter macht hingegen #Readonmyfake als Schlagwort die Runde.

Hochstaplerin Marie Sophie Hingst kichert bei Verleihung des Bloggerpreises
Hochstaplerin Marie Sophie Hingst kichert bei Verleihung des Bloggerpreises

Eine frei erfundene angebliche jüdische Familiengeschichte hat die Bloggerin Marie Sophie Hingst sich zugelegt.

Hochstaplerin und Kostümjüdin Marie Sophie Hingst als Autorin beim Dumont-Verlag.
Hochstaplerin und Kostümjüdin Marie Sophie Hingst als Autorin beim Dumont-Verlag.

Gemeinsamkeiten der Fälle

Gemeinsam ist allen Fällen das Auftreten mit aggressiv-belehrendem Tonfall, mit erhobenem Zeigefinger.

Und auch das hohe Moralisieren ist allen Fällen gemeinsam.

Jörg Egerer alias Feliks alias Jörg Matthias Claudius Grünewald kokettiert aggressiv seinem Judentum seit der konvertierte.
Jörg Egerer alias Feliks alias Jörg Matthias Claudius Grünewald kokettiert aggressiv seinem Judentum seit der konvertierte.

 

Auszug aus dem Blog der angeblich jüdischen Autorin

„Deutsch ist meine Großmuttersprache. Meiner Großmutter verdanke ich alle deutschen Wörter, die ich habe. Deswegen gibt es hier kleine Wörter und spitze Wörter, manche Wörter hinken, andere springen, und manchmal verlaufen sich die Wörter im Dickicht der Nacht oder können nichts sehen durch den dicken Nebel. Manchmal lächeln die Wörter und öfter noch sind die Wörter müde. Wörter und ihre Geschichten also, darum soll es hier gehen.
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In Irland sehe ich aus dem Fenster das Meer. In Berlin wohne ich einem Haus, das in dem Jahr gebaut wurde, in dem mein Urgroßvater Wien verließ, in Neu-Delhi verbringe ich sehr viel Zeit in einem Slum, der mehr Einwohner hat als ganz Irland. Mein Herz schlägt für Vrchotovy Janovice, ein kleines Dorf, in dessen Schloss Karl Kraus für Sidonie von Nadhérny Gedichte schrieb. Zu Hause, soweit man das sein kann, bin ich wohl in den Büchern.“

Wer mehr erfundene Geschichten lesen möchte, findet diese noch unter diesem Link: https://web.archive.org/web/*/readonmydear.com

Lügengeschichten werden zu Literatur umdeklariert

Am 24. Mai, nachdem Hingst mit kritischen Fragen konfrontiert worden war und sich die Enthüllung abzeichnete, tauchte dann dieser Text auf (kursiv, unten), in welchem die Lügengeschichten zu Literatur erklärt werden.

Zuvor jedoch hatte Marie Sophie Hingst äußerst aggressiv sämtliche Geschichten als die reine Wahrheit deklariert, wenn jemand es wagte, einmal zaghaft nachzufragen, ob sich alles wirklich so zugetragen habe.

Seit seinem Bestehen, also seit 2013 war und ist dieses Blog ein literarisches Projekt. Es fiktionalisiert und literarisiert, es beschreibt und umschreibt, es setzt exemplarische Beispiele und hofft so die Welt auch noch einmal ganz anders sichtbar zu machen. Der Ich-Erzähler ist ein unzuverlässiger Erzähler und wie alle Literatur hat es nicht das Anliegen, die Wirklichkeit originaltreu wiederzugeben. Dieses Blog findet und erfindet, lässt aus, vermischt Fakten mit Fiktion, und war zu keinem Zeitpunkt eine Chronik oder ein Versuch schlüssiger Biographik, sondern immer nur der Versuch zu erzählen. Dieses Blog ist keine Autobiographie oder eine Selbstbeschreibung, sondern immer allein der Versuch literarisch zu Stimmen und Stimmungen zu finden. 

Marie Sophie Hingst

Nachtrag 2. Juni:

Im ursprünglichen Bericht hieß es, Hingst sei auch auf Wikipedia aktiv gewesen und das Benutzerkonto sei gelöscht. Aufgrund eines Leserhinweises (siehe Kommentare) hat die Redaktion diesen Passus entfernt. Unter den genannten Pseudonym war Hingst offenbar nicht aktiv auf Wikipedia.

admin

4 Gedanken zu “Hochstaplerin Marie Sophie Hingst: Deutschland hat eine weitere Kostümjüdin

  1. Die Textart auf ihrem Blog ist klar Literatur.

    War Goethe ein Hochstapler mit Pseudonym Werther, der mit gefälschten Briefen seine Zeitgenossen narrte?

    Ich finde es fragwürdig wie man mit vollem Namen die Person des Autors erwähnt und in die Nähe einer kriminellen Handlung rückt. Eine solche liegt nicht vor.

    Der Text aus der Zeit beginnt mit „Diese Geschichte beginnt in einer kleinen deutschen Stadt.“

    Lustig auch der Tonfall, mit dem sie Leserkommentare bespricht:
    https://profile.zeit.de/2976318

    Für mich ist sie eine Akteurin wie Sonneborn.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/web-preis-goldene-blogger-preise-fuer-journalist-gutjahr-und-bloggerin-hingst/20905072.html

    „Der Preis ist nicht nur eine Auszeichnung für mich, sondern für alle Leute, die kleine, persönliche, unkommerzielle Geschichten im Netz erzählen, oft auch unter großen Anfechtungen“, sagte [Hingst].

    ANMERKUNG DER RED.:

    Wenn das „klar Literatur“ ist, warum hat sie aggressivst alle, die irgendwas hinterfrugen, immer angegriffen und erbittert verteidigt als echt?

    Nein, so ist es – leider – nicht gewesen, daß es immer „klar Literatur“ war. Es wurde klar als Nicht-Literatur, als echt deklariert.

    Und das ist der Punkt.

    Zur Literatur ließ sie es erst erklären, nachdem die Spiegel-Enthüllungen kamen.

  2. Die Textart auf ihrem Blog ist klar Literatur.

    War Goethe ein Hochstapler mit Pseudonym Werther, der mit gefälschten Briefen seine Zeitgenossen narrte?

    Ich finde es fragwürdig wie man mit vollem Namen die Person des Autors erwähnt und in die Nähe einer kriminellen Handlung rückt.

    Der Text aus der Zeit beginnt mit „Diese Geschichte beginnt in einer kleinen deutschen Stadt.“

    Lustig auch der Tonfall, mit dem sie Leserkommentare bespricht:
    https://profile.zeit.de/2976318

    Für mich ist sie eine Akteurin wie Sonneborn.

    ANMERKUNG DER RED.:
    Lasen Sie den letzten Absatz im Artikel, den Sie offenbar nicht zuende-gelesen haben?

    Zitat:
    „Lügengeschichten werden zu Literatur umdeklariert

    Am 24. Mai, nachdem Hingst mit kritischen Fragen konfrontiert worden war und sich die Enthüllung abzeichnete, tauchte dann dieser Text auf (kursiv, unten), in welchem die Lügengeschichten zu Literatur erklärt werden.

    Zuvor jedoch hatte Marie Sophie Hingst äußerst aggressiv sämtliche Geschichten als die reine Wahrheit deklariert, wenn jemand es wagte, einmal zaghaft nachzufragen, ob sich alles wirklich so zugetragen habe.“

  3. „Auch das Wikipedia-Konto wurde heute geschlossen offenbar. Hier war Marie Sophie Hingst unter dem Pseudonym Mr. Snipping aktiv.“

    Das sollten vielleicht nocheinmal überprüfen. Für mich sieht das es eher so aus als hätte „Mrs. Sniping“ nach dem Erscheinen des Spiegelartikels den Wikipediaeintrag zu „Marie Sophie Hingst“ erstellt, die dann schlicht von einem Administrator an die richtige Stelle verschoben wurde. Wie Sie daraus schließen, dass „Mrs. Sniping“ mit „Marie Sophie Hingst“ identisch ist, erschließt sich mir nicht.

    ANTWORT RED.:
    Danke für Ihre Hinweise. Wir überprüfen das nochmals. (siehe hierzu auch Nachtrag im Artikel selbst)

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