| Die Schweizer Zeitung
Wednesday November 22nd 2017

Archives

Haß, Hetze, Rufmord, Aufruf zu Mord: Deutsche Publizistin Gabriele Kuby wehrt sich gegen Falk Richter und Deutschlandfunk

In Deutschland werden regierungstreue Künstler, welche die Masseneinwanderung kulturfremder Personen wie die Merkel-Regierung (Groko) ebenfalls befürworten mit Staatsgeldern „gefördert“.

Wie weit darf politisch motivierte Hetze gehen, die unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit daherkomt? Wieweit sind Aufrufe zur Gewalt Kunst?

Derart gelagerte Fragen beschäftigen aktuell die deutsche Justiz.

Die deutsche Publizistin Gabriele Kuby geht gerichtlich gegen die Berliner Schaubühne, Autor Falk Richter („Fear“) und den Deutschlandfunk vor. Es verwundert, daß hier nicht Anetta Kahane und ihre Amadeo-Antinio-Stiftung agieren, welche Millionen an Steuergeldern erhält, damit sie gegen Haß und Hetze vorgeht. 

Was ist noch Kunst: Darf man angebliche Kunst benutzen, um zu Haß, Hetze und Gewalt aufzurufen gegen Andersdenkende? (Falk Richter im Vorstellungsvideo zum umstrittenen Gewalt-Aufruf-Stück "fear")

Was ist noch Kunst: Darf man angebliche Kunst benutzen, um zu Haß, Hetze und Gewalt aufzurufen gegen Andersdenkende? (Falk Richter im Vorstellungsvideo zum umstrittenen Gewalt-Aufruf-Stück „fear“)

Die Publizistin und Soziologin Gabriele Kuby hat Klage gegen die Berliner Schaubühne, gegen den Regisseur und Autor des umstrittenen Stückes „Fear“, Falk Richter, sowie gegen den Deutschlandfunk (DLF) eingereicht. Damit will sie sich gegen eine gegen sie gerichtete Rufmordkampagne wehren – und für Meinungsfreiheit in Deutschland kämpfen. Richter hatte für „Fear“ unter anderem Originalzitate Kubys manipuliert, der DFL diese in einem Beitrag eins zu eins übernommen.

Rechtsanwalt Steinhöfel sieht schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts

Worum es geht: Seit Oktober 2015 läuft an der Berliner Schaubühne das Stück „Fear“ von Falk Richter (Anm. d. R.: einem linksaußen politisierenden Kulturschaffenden). „Wie Untote, Zombies, Wiedergänger aus der Vergangenheit, kehren längst überkommen geglaubte Kategorien, Denkmuster, eine Rhetorik und ein Vokabular aus Zeiten des Nationalsozialismus zurück“, heißt es dort unter anderem. Als „Untote“ (Zombie) wird im Stück – neben weiteren Personen – Kuby vorgeführt.

Eigenlob stinkt, sagt man und es ist nicht gerade bescheiden für jemanden, der vielfach auch als untalentiert bezeichnet wird. Falk Richter bezeichnet sich selbst auf seiner Webseite als einen der angeblich "bedeutensten" zeigenössischen Dramturgen und einen der angebliche "bedeutensten" Regisseure. (Bildschirmfotoausriß: Webseite Falk Richter)

Eigenlob stinkt, sagt man und es ist nicht gerade bescheiden für jemanden, der vielfach auch als untalentiert bezeichnet wird: Falk Richter bezeichnet sich selbst auf seiner Webseite als einen der angeblich „wichtigsten“ zeitgenössischen Dramatiker und Theaterregisseure (Bildschirmfotoausriß: Webseite Falk Richter) Wollte sich ein wenig-beachteter Theatermann mit seinen aggressiven Gewaltaufrufen in dem Stück „fear“ auf Kosten der Betroffenen zu mehr Publizität verhelfen, sich wieder ins Gespräch bringen? Das ist wohl eine Frage, die vor Gericht auch gestellt werden dürfte und die das Strafmaß erhöhen dürfte, sollte vor Gericht festgestellt werden, daß derart niedrige Beweggründe mit ein Motiv oder sogar Haupt-Motiv waren.

Um dies bildlich zu illustrieren, werden den auf der Bühne an mannshohen Gestellen aufgehängten Portraitfotos die Augen „ausgestochen“, die Gesichter – auch Kubys – wirken verstümmelt.

Es wird dazu aufgerufen, Zombies zu vernichten:

„Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.“

Kuby wird in „Fear“ zudem vorgeworfen, „Haßpredigten“ zu halten, auch werden ihr manipulierte und sinnentstellte Zitate in den Mund gelegt, mit denen sie einer Befürwortung des Faschismus und eines totalitären Staates „überführt“ werden soll.

In einer öffentlichen Rede zum Thema „Gender Mainstreaming“ in Augsburg hatte Kuby sich im Jahr 2014 über „den Mißbrauch der Sprache und den Mißbrauch von Begriffen“ geäußert:

„Wir wissen jetzt alle, daß wir nicht mehr nur sagen dürfen: Bürger, sondern daß wir sagen müssen: Bürger und Bürgerinnen, Zuhörer und Zuhörerinnen, Blindenhunde und Blindenhündinnen. Wir dürfen allerdings nicht sagen: ‚Faschisten und Faschistinnen’ – das kommt irgendwie nicht so gut.“

Richter hat daraufhin Kubys Rede neu zusammengeschnitten und läßt sie mit ihrer Stimme sagen: „…was wir vor allem brauchen sind Faschisten und Faschistinnen“.

An anderer Stelle wird Kuby ein weiteres gefälschtes „Zitat“ in den Mund gelegt: „Es braucht einen totalitären Staat, der das in den Griff kriegt“.  Es wird der Eindruck erweckt, Kuby plädiere für totalitäre staatliche Kontrolle, in Wirklichkeit warnt sie unablässig vor der Aushöhlung der demokratischen Grundrechte.

Staatliche Medien machen bei Verleumdung und Menschenhatz mit

Der DLF hatte die gefälschten Bühnen-Zitate mit dem Satz „Falk Richter setzt die stärkste Waffe gegen jene ein, die Ängste schüren und Haß predigen. Er zitiert sie“ übernommen und dafür im Februar bereits eine Unterlassungserklärung abgeben müssen.

Nun gehen Kuby und ihr Rechtsanwalt Steinhöfel auch gegen die Menschenhatz von Falk Richter und der Schaubühne Berlin (wie der Deutschlandfunk Staatsgeldempfängerin). Sie haben beim Landgericht Hamburg Klage gegen den DLF auf Geldentschädigung wegen schwerer Verletzung des Persönlichkeitsrechts eingereicht.

Außerdem klagt Kuby gegen die Schaubühne und Falk Richter beim Landgericht  Berlin.

Hier lauten die Ziele: Unterlassung der Verwendung des Fotos mit „ausgestochenen“ Augen, Unterlassung verschiedener Aussagen (dazu zählen die gefälschten „Zitate“, ferner die Sätze „Ich bin Gabriele Kuby und halte eine Haßpredigt“ bzw. „ich hetze gegen Juden“) und ebenfalls Schadensersatz für die Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts.

„Diese Verfahren beginnen jetzt vor den Landgerichten in Hamburg und Berlin, werden vermutlich aber erst vor dem Bundesgerichtshof oder dem Verfassungsgericht entschieden“, so Steinhöfel. „Ich kann mir nicht vorstellen, daß man dort zu dem Ergebnis kommt, daß die optische Verstümmelung von politischen Gegnern und das Operieren mit betrügerisch zusammengeschnittenen Zitaten zur Kunstfreiheit gehören.“

Falk Richter demonstriert mit seinem Machwerk ‚Fear’ genau den totalitären Geist, vor dem ich stets warne“, sagt Kuby. Sie wolle mit dem gerichtlichen Vorgehen ein Zeichen setzen. „Dabei steht für mich die Meinungsfreiheit im Mittelpunkt. Die Demokratie lebt vom freien öffentlichen Diskurs. Dieser darf nicht der politischen Korrektheit zum Opfer fallen. Es kann nicht angehen, für gut begründete Positionen, welche dem „mainstream“ zuwiderlaufen, auf einer staatlich subventionierten Bühne dem Rufmord ausgesetzt zu werden.“

Falk Richter verhielt sich feige und kam nicht zu Einladung

Gabriele Kuby bedauert, daß Falk Richter die Einladung von „Christ & Welt“ zu einer öffentlichen Diskussion mit ihr abgelehnt hat.

Über Gabriele Kuby

Gabriele Kuby hat in Berlin und Konstanz Soziologie studiert und mit dem Magisterexamen abgeschlossen. Nach langer Suche auf den Wegen des Zeitgeists ist sie 1997 in die katholische Kirche eingetreten. Als Publizistin und internationale Vortragsrednerin (USA, Asien, Australien/Neuseeland) zeigt Kuby die Sackgassen der modernen Gesellschaft auf und den Ausweg durch eine Neubesinnung auf christliche Werte. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. nennt sie „eine tapfere Kämpferin gegen Ideologien, die letztlich auf eine Zerstörung des Menschen hinauslaufen.” Seit ihrer Konversion zum katholischen Glauben 1997 veröffentlichte Kuby zwölf Bücher. „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“ wurde bisher in sieben Sprachen übersetzt. Mehr unter www.Gabriele-Kuby.de

Mehr zum Thema Gendersprache

Zum Thema (vermeintlich) politisch korrekter Sprache gibt es auf www.Neusprech.ch mehr zu erfahren.