| Die Schweizer Zeitung
Friday November 24th 2017

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Fall Peter Hans Kneubühl und der Chef der Kapo Bern, Dr. Stephan Blättler

Die Leitung Kapo Bern ist in der Vergangenheit mehrfach durch Inkompetenz aufgefallen. Angefangen damit, daß anläßlich einer SVP-Kundgebung plötzlich bürgerkriegsähnliche Zustände in Bern herrschten und die Schweiz weltweit irritierende Schlagzeilen machte und in Verruf geriet bis hin zu einer Serie weiterer Pannen.

Mehrere haarsträubenden Enthüllungen auf Polizeibericht.ch und zahlreichen anderen Medien werfen nun im Fall Kneubühl bereits genug Fragen auf. Doch es kommen fast täglich neue Enthüllungen dazu.

Hat Polizeikommandant Dr. Stephan Blättler vor den Medien gelogen oder hat er nur nicht erkannt, was Medien, Nachbarn und jeder, der die beiden unterschiedlichen Fotos von Peter Hans Kneubühl sah, sofort erkannte?

Bisherige Fahndungspannen wurden von der Kapo-Leitung Hans-Jürg Käser und Stephan Blättler schöngeredet oder solange verschwiegen, bis der Mediendruck zu groß war.

Es fängt an mit Meldungen, daß Kneubühl schon seit 3 Jahren zur Verhaftung ausgeschrieben war über Berichte, nach denen selbst Nachbarn mehr auf Zack waren als die Kapo-Leitung, die nicht auf die Nachbarn hörte und geht weiter damit, daß nicht einmal das Alter stimmte bis hin zu zahlreichen weiteren haarsträubenden Details, die nach und publik werden.

Hinzu kommen offensichtliche dauernde Vertuschungen der Kapo Bern. So sagte Polizeikommandant Dr. Stephan Blättler lange Zeit, nach der die Kapo Bern von der Schwester des gesuchten auf das falsche Foto hingewiesen worden war und lange Zeit, nach denen Nachbarn schon gesagt hatten, daß das erste Foto den Vater des gesuchten Peter Hans Kneubühl abbilden würde, daß auf beiden Fotos angeblich Peter Kneubühl zu sehen sei.

Dies, obwohl selbst eine sehschwache Person erkennen konnte, daß, wie auch etliche Zeitungen berichteten – von Blick über 20 Minuten – auf den Fotos eindeutig zwei unterschiedliche Personen zu sehen seien.

Erst nach massiven medialen Druck gab die Kapo Bern ihr Versagen zu. Es fragt sich, ob diese Art der Medienkommunikation, die bei der Kantonspolizei Bern Methode hat, die richtige Art ist, nach außen zu kommunizieren.

Immer wieder wurde auf die laufende Fahndung verwiesen. Dies sei der Grund, warum man nichts sagen könne, man dürfe ja die Fahndung nicht gefährden und könne daher auch nichts sagen. Doch Kneubühl ist gefaßt und die Kapo schweigt weiter.

Warum man eine Fotoverwechslung nicht zugeben konnte, nachdem Nachbarn, Zeitungen, die Schwester des Gesuchten und nahezu die gesamte Schweizer Bevölkerung, die zwei Augen im Kopf hatte, der Kapo unter die Nase rieb, daß das nicht diesselbe Person sein könnte, bleibt ein Rätsel.

Der umstrittene "Sicherheitsdirektor" des Kantons Bern: Muß auch er gehen?

Hat Polizeikommandant Dr. Stephan Blättler gelogen oder sah er nur nicht, was die ganze Schweiz sah und auf was alle hingewiesen hatte?

Dann die brutale und blutige Verhaftung eines Unschuldigen. Aktuell kommt heraus, daß er schon im Visier der Scharfschützen war.

Weitere erschreckende Serien von Polizeipannen kann man in einem ersten kritischen Artikel von Polizeibericht.ch nachlesen. Dabei gilt Polizeibericht.ch als ausgesprochen polizeifreundlich.

Als ob all das nicht genug wäre, setzt sich die Serie der peinlichen Enthüllungen fort.

Nicht nur Boulevardzeitungen wie 2o Minuten oder Blick schreiben über neue Mißstände, sondern auch das Schweizer Fernsehen bringt neue Enthüllungen ans Tageslicht.

Aktuell kommt heraus, daß Peter Hans Kneubühl sogar in aller Ruhe in einem Migros-Restaurant aß. Es kam zu keinem Zugriff. Fragen über Fragen.

Nur eines ist bereits jetzt klar. Es muß sich bei der Polizeileitung der Kantonspolizei Bern dringender denn je etwas ändern. Dies geht sicher nicht ohne Konsequenzen personeller Natur. In die Leitung der Kapo Bern müssen geeignete Personen eintreten, Personen, die seit Jahren für einen Skandal nach dem nächsten sorgen, müssen endlich gehen.

Für Deeskalationfetischisten und politische Ideologen ist in einer derart verantwortungsvollen Position kein Platz. Dies haben die Pannenserien und Skandale bei der Kapo Bern, die sogar die Schweiz weltweit in Verruf gebracht haben und dies sogar mehrfach, deutlichder als deutlich gezeigt.