| Die Schweizer Zeitung
Monday December 18th 2017

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Es ist so eine Sache mit der Armutsstatistik Schweiz

Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Armut ist relvativ: Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Aktuell kommt das Bundesamt für Statistik in Neuenburg wieder mit dramatischsten Zahlen.

6,9% der Schweizer Bevölkerung sind arm!

So die aktuelle Meldung des Amtes.

Armut Schweiz ist relativ

Wobei sich die „Armut“ in der Schweiz immer in Relation zum Durchschnitt berechnet.

Wer einen gewissen Prozentsatz weniger als der Durchschnittseinkommen hat, gilt als arm.

Nach dieser Art der „Armutsstatistik“ wird es also in der Schweiz immer Arme geben. Selbst wenn jeder Arme vermögend ist und im Vergleich zu anderen Ländern ein gutes Einkommen und eine gute soziale Sicherung hat.

Denn: Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört nach wie vor zu den höchsten Europas.

Remo Maßat