| Die Schweizer Zeitung
Tuesday November 21st 2017

Archives

Ehemaliger PHZH-Direktor: Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges, ungetreuer Amtsführung, Urkundenfälschung und Urkundenfälschung im Amt

Eie Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat gegen den ehemaligen Verwaltungsdirektor der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) Anklage wegen gewerbsmäßigen Betruges, ungetreuer Amtsführung, Urkundenfälschung und Urkundenfälschung im Amt erhoben. Die Anklageerhebung ist im abgekürzten Verfahren erfolgt.

gewerbsmäßigen Betruges, ungetreuer Amtsführung, Urkundenfälschung und Urkundenfälschung im Amt

Ehemaliger PHZH-Direktor: Verfahren wegen gewerbsmäßigen Betruges, ungetreuer Amtsführung, Urkundenfälschung und Urkundenfälschung im Amt

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat im April 2008 gegen den ehemaligen bis Ende April 2008 angestellten Verwaltungsdirektor der PHZH Strafanzeige erstattet. Gestützt auf die Anzeige hat die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich eine Strafuntersuchung wegen diverser Vermögensdelikte eröffnet.

Nach Durchführung einer eingehenden Untersuchung der Finanzbuchhaltung der PHZH durch die Finanzkontrolle des Kantons Zürich liessen sich zwei Themenkomplexe eruieren, bei welchen es zu finanziellen Unregelmäßigkeiten gekommen war.

Dem ehemaligen Verwaltungsdirektor wird einerseits vorgeworfen, er habe sich im Zeitraum von zk. 2001 bis 2008 auf Kosten seiner Arbeitgeberin diverse Waren oder Dienstleistungen im Wert von über CHF 160’000.– finanzieren lassen. Andererseits soll der Beschuldigte für zwei private Beratungsfirmen, bei welchen er im Anstellungs- bzw. Mandatsverhältnis stand, fingierte oder teilfingierte Rechnungen gestellt und durch die PHZH bzw. das Hochschulamt bezahlen lassen haben.

Die verrechneten Leistungen waren nur zu einem Teil oder gar nicht erbracht worden, so daß dem Kanton ein Schaden in der Höhe von über CHF 730‘000.– entstand.

Der Beschuldigte gab im Verlaufe der Strafuntersuchung die verschiedenen Verfehlungen zu und erstattete einen Teil der unrechtmäßig erlangten Gelder zurück.

Die Staatsanwaltschaft hat am 17. Dezember 2012 im Rahmen des abgekürzten Verfahrens Anklage beim Bezirksgericht Zürich erhoben. Vorgeschlagen ist eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 30 Monaten.

(Polizei24.ch)