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Saturday November 25th 2017

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EFD-Rechtsdienst stellt Strafuntersuchung gegen Ronny Pecik, Georg Stumpf und Victor Wekselberg ein

Der Rechtsdienst des Eidgenössischen Finanzdepartementes (EFD) hat die Untersuchung im Fall Sulzer AG wegen Verdachts auf Verletzung der börsenrechtlichen Meldepflichten abgeschlossen. Das Verfahren gegen Ronny Pecik, Georg Stumpf und Victor Wekselberg wurde eingestellt, nachdem die Beschuldigten eine Wiedergutmachungszahlung von insgesamt 10 Millionen Franken geleistet haben.

Viktor Vekselberg (Wiktor Wekselberg) mit Präsident Dmitri Medwedev 2008 (Foto: Kreml bzw. Kremlin.ru)

Mit der Wiedergutmachungszahlung haben die Beschuldigten das beim Aufbau und bei der Offenlegung ihrer Beteiligung an der Sulzer AG zwischen Dezember 2006 und April 2007 allenfalls bewirkte Unrecht ausgeglichen.

Damit erübrigt sich die weitere Untersuchung, ob die Beschuldigten Artikel 41 des Börsengesetztes verletzt haben und ob die Unkorrektheiten beim Aufbau der Beteiligung an der Sulzer AG unter dem damals anwendbaren Recht tatsächlich als strafbare Meldepflichtverletzungen zu qualifizieren sind.

Der Rechtsdienst des EFD hat das verwaltungsstrafrechtliche Verfahren deshalb in Anwendung von Art. 53 Strafgesetzbuch eingestellt.

Ganze Meldung, Meldung in weiteren Sprachen: Polizeibericht.ch (vom heutigen Datum)