| Die Schweizer Zeitung
Monday December 18th 2017

Archives

Druck vom Rauschgiftmarkt auf die Schweiz: Das laute Schweigen der Antirassismuskommission

Rassismus gegen die Schweiz: Nigerianische Schein-Asylanten bzw. Drogenhändler mißbrauchen die Schweiz als Absatzmarkt für Rauschgiftgeschäfte in großer Form.

Sie reisen nachweislich zu großen Teilen nur ein, um Kokain zu verkaufen. 99,5 % der Asylgesuche der Scheinasylanten werden abgelehnt. Doch die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus schweigt zu dem heiklem Thema dieser Form von Rassismus penetrant (man stelle sich einmal vor, massenhaft Schweizer würden in andere Länder einreisen, nur um Drogen zu verkaufen, was das für einen Aufschrei gäbe von Prof. Dr. Kreis und Konsorten:

Die wirklich kranke Ideologie der von Steuergeldern bezahlten Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus geht offenbar davon aus, Rassimus gehe, wenn, dann nur von Weißen (Schweizern und Artverwandten) aus

Die Ideologie der von Steuergeldern bezahlten Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus geht offenbar davon aus, Rassimus gehe, wenn, dann nur von Weißen (Schweizern und Artverwandten) aus. Die Schweiz - eines der tolerantesten Länder der ganzen Welt -hat aber vielmehr ein Problem mit Inländerfeindlichkeit als mit (angeblicher) Ausländerfeindlichkeit.

 

Schweizer Städte nehmen beim Kokainkonsum im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz ein Rund 360 Kilogramm Kokain werden in Europa täglich konsumiert.

Das berichtet ein internationale Wissenschafter-Mannschaft mit Beteiligung des Wasserforschungsinstituts Eawag in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Science of the Total Environment». Die Forschenden untersuchten das Abwasser von rund 15 Millionen Personen in 19 europäischen Städten auf verschiedene Drogen. Vergleichbare Analysen in der Schweiz deuten auf einen im europäischen Vergleich erhöhten Kokainkonsum hierzulande hin.

Kokain gilt als Mode-Droge und ist in der Nachtlebenszene sowie als Aufputschmittel zur Leistungssteigerung. Um konsumierte Kokainmengen zu erheben, hat eine internationales Mannschaft von Wissenschaftern mit Beteiligung der Eawag (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz) in 19 europäischen Großstädten Kokain und andere Drogen nach einem vereinheitlichten Vorgehen mittels Abwasseranalysen direkt nachgewiesen.

Während einer Woche maßen die Forscher die Konzentrationen der einzelnen Substanzen und schätzten daraus den effektiven Verbrauch. Christoph Ort von der Abteilung Siedlungswasserwirtschaft der Eawag und seine Mannschaft trugen maßgeblich zur Studiengestaltung und zur Qualitätssicherung bei, damit unterschiedliche Abwassersysteme verschiedenster Städte objektiv miteinander verglichen werden konnten.

Unter den untersuchten Städten stehen Antwerpen und Amsterdam beim Kokainkonsum an der Spitze. Pro Tag und 1000 Einwohner werden dort durchschnittlich mehr als 1,5 Gramm Kokain konsumiert. Im Mittelfeld liegen mit 0,5 bis 1 Gramm unter anderem Barcelona, London, Mailand und Paris.

In den skandinavischen Städten wie Stockholm, Oslo oder Helsinki ist der Verbrauch dagegen sehr gering und liegt unter 0,15 Gramm pro Tag und 1000 Einwohner. Eine Hochrechnung dieser Werte ergibt, daß in ganz Europa pro Tag total rund 360 Kilogramm Kokain konsumiert werden. Das entspricht etwa 10 bis 15 Prozent der vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung geschätzten globalen Kokainproduktion.

Hoher Konsum in Schweizer Städten

Bereits letztes Jahr veröffentlichten die Eawag und die Universität Bern eine Studie in der Fachzeitschrift Wasserforschung (Water Research) über Kokain im Abwasser der Städte Bern, Genf, Luzern und Zürich. «Die Kokainmengen im Abwasser lagen dort im gleichen Bereich wie bei jenen europäischen Städten mit dem höchsten Konsum», sagt Christoph Ort.

Dabei war die Belastung an Wochenenden und während bestimmter Anlässe wie der Zürcher Straßenparade (Street Parade) oder Musikfesten zwei- bis viermal so hoch wie an gewöhnlichen Wochentagen. Diese Resultate beruhen auf Messungen an einzelnen Tagen in 2009 und nicht wie bei den europäischen Städten auf Daten, die gleichzeitig über eine Woche ermittelt wurden.

Deshalb beteiligten sich die Schweizer Forscher in diesem Jahr an der nächsten internationalen Meßkampagne, bei der neben Basel, Bern, Genf, St. Gallen und Zürich viele weitere europäische und amerikanische Städte untersucht wurden. Die Eawag interessiert dabei besonders für die Datenqualität sowie das Vorkommen und Verhalten von Spurenstoffen wie beispielsweise Arzneimittel und Haushaltchemikalien im Abwasser. Daraus lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen, um Mikroverunreinigungen in den Gewässern zu verringern.