Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Bern, 30.06.2015 – Die bundeseigenen Verwaltungsgebäude an der Taubenhalde in Bern sollen nachhaltig saniert werden. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) schreibt für diese Aufgabe einen selektiven Projektwettbewerb für Architekten und Fachplaner aus.

Die drei Gebäude in unmittelbarer Nähe des Bundeshaues wurden von 1968 bis 1975 durch die Berner Architektengemeinschaft Daxelhofer, Haltmeyer und Künzi erstellt. Das gesamte Ensemble weist vor allem im Bereich der Gebäudehülle, der Gebäudetechnik und beim Ausbaustandard Sanierungsbedarf auf. Mit der öffentlichen Ausschreibung sucht das BBL ein Projekt, das qualifizierte und kreative Lösungen zum Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz liefert. Einerseits sollen zeitgemässe Büroarbeitsplätze entstehen, andererseits wird bei der Gestaltung der bestehenden Bauten grosses Augenmerk hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Stadtbild und das angrenzende Marziliquartier gelegt. Für den Entscheid zu Erhalt und Sanierung des Baubestandes waren in erster Linie Nachhaltigkeitsüberlegungen auschlaggebend.

Das Projekt Gesamtsanierung Taubenhalde ist ein wesentlicher Bestandteil des langfristigen Unterbringungskonzepts der Bundesverwaltung (UK 2024). Die heutigen Nutzer werden ab 2019 mehrheitlich in das neue Verwaltungszentrum am Guisanplatz umziehen. Anschliessend ist im Campus Taubenhalde die Unterbringung von Verwaltungseinheiten des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vorgesehen.

Bundesamt für Bauten und Logistik

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert
Bern, 30.06.2015 – Nur mit ausreichendem Restwasser können Gewässer ihre vielfältigen, natürlichen Funktionen erfüllen. Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Die meisten Kantone sind jedoch weiterhin stark im Rückstand. Lediglich sechs haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Zahlreiche Kantone melden weitere Verzögerungen an. 

Ausreichendes Restwasser unterhalb von Wasserkraftwerken ist nötig, um die vielfältigen natürlichen Funktionen der Gewässer zu gewährleisten: Sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Landschaftselement oder zur Speisung von Grundwasser. Drei Jahre nach Ablauf der gesetzlichen Frist (siehe Kasten) sind erst zwei Drittel der Fassungen von Wasserkraftwerken saniert. Es stehen immer noch 350 von 1000 notwendigen Sanierungen aus. Dies geht aus einer Umfrage des Bundesamts für Umwelt BAFU bei den Kantonen hervor, die für die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes zuständig sind. Obwohl das Gesetz ein stufenweises Vorgehen (Erfassung der Wasserentnahmen, Festlegung der zu sanierenden Fassungen etc.) und einen langen Zeithorizont von 20 Jahren zur Umsetzung vorsah, nahmen die Kantone die Aufgabe nur zögerlich an die Hand. Im Interesse der Fliessgewässer und der davon abhängenden Lebensräume und -gemeinschaften fordert der Bund die zuständigen Behörden immer wieder auf, die Sanierungen rasch möglichst abzuschliessen.

Grosse Unterschiede beim Rückstand auf die Sanierungsfrist

Die Umfrage des BAFU zum Stand der Restwassersanierungen Ende 2014 zeigt Folgendes:

Als einzige haben Basel-Landschaft und Genf die Sanierungen innerhalb der gesetzlichen Frist bis Ende 2012 abgeschlossen. Solothurn und Uri taten dies bis Ende 2014. In Appenzell-Innerrhoden und Schaffhausen gibt es keine sanierungspflichtigen Wasserentnahmen.
Am stärksten im Verzug sind Freiburg, Zürich, Appenzell-Ausserrhoden, Luzern, Wallis, Basel-Stadt und Jura. In diesen Kantonen sind weniger als 60 Prozent der Restwasserstrecken saniert.
Etwas weniger starke Verzögerungen weisen die Kantone Aargau, Tessin, Waadt, Zug, Bern, Graubünden, Nidwalden und Thurgau aus. Sie haben zwischen 60 und 90 Prozent der Sanierungen durchgeführt.
In den Kantonen Glarus, Obwalden, St. Gallen und Schwyz sind über 90 Prozent der Restwasserstrecken saniert.
Neuenburg hat an der Umfrage, wie bereits an der letzten, nicht teilgenommen.
Die Umfrage zeigt auch, dass viele Kantone bei der Erhebung Ende 2012 den voraussichtlichen Abschluss ihrer Restwassersanierungen zu optimistisch beurteilten. Jetzt planen die Kantone, dass sie bis Ende 2017 95 Prozent der Sanierungen abgeschlossen haben.

KASTEN
Sanierung im wirtschaftlich tragbaren Rahmen

Seit 1992 müssen unterhalb von Wasserentnahmen insbesondere zur Nutzung der Wasserkraft ausreichend Restwassermengen im Bett belassen werden. Für die älteren Entnahmen, die vor 1992 bewilligt worden sind, gilt diese Bestimmung erst, wenn die entsprechende Konzession erneuert wird. In der Zwischenzeit müssen die bestehenden Restwasserstrecken saniert werden, soweit dies wirtschaftlich tragbar ist. Welche Restwassermenge angemessen ist, bestimmen die Kantone für jedes Gewässer und jeden Entnahmeort separat. In einer wirtschaftlichen Beurteilung klären sie ab, wie eine Sanierung die Produktion beeinflusst und wie sie sich auf Kosten und Ertrag auswirkt. Die Frist für den Abschluss der Restwassersanierungen wurde im Gewässerschutzgesetz auf Ende 2012 festgesetzt.

Für den Vollzug der Sanierungen sind die Kantone zuständig. Sie erfüllen diese Aufgabe auf eigene Kosten. Gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) beteiligt sich der Bund an den Kosten für weitergehende Sanierungsmassnahmen in inventarisierten Landschaften und Biotopen.

Bundesamt für Umwelt BAFU

SECO – Schmerzhafte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO - Schmerzahfte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO – Schmerzahfte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO – Schmerzhafte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

Bern, 16.06.2015 – Konjunkturprognosen der Expertengruppe des Bundes – Sommer 2015* – Die Konjunkturabkühlung der Schweizer Wirtschaft hat sich bestätigt. Das BIP zu konstanten Preisen ging im 1. Quartal 2015 um 0,2% zurück. Der Aussenhandel dürfte über das gesamte Jahr 2015 negative Wachstumsimpulse liefern. Dank der langsamen Aufhellung der europäischen Wirtschaft und der robusten Schweizer Inlandnachfrage wird für 2015 mit einem BIP-Wachstum von 0,8% gerechnet (Prognose vom März 2015: +0,9%). Für 2016 wird eine Erholung mit einer BIP-Zunahme von 1,6% erwartet (Prognose vom März 2015: +1,8%). Seit dem Februar 2015 steigt die Arbeitslosenquote wieder allmählich. Sie dürfte in den Jahren 2015 und 2016 im Durchschnitt 3,3% bzw. 3,5% erreichen.

Staatssekretariat für Wirtschaft

GS-VBS – Was uns Morgarten heute noch bedeutet

GS-VBS - Was uns Morgarten heute noch bedeutet. (Rede von Bundesrat Ueli Maurer)

GS-VBS – Was uns Morgarten heute noch bedeutet. (Rede von Bundesrat Ueli Maurer)

Was uns Morgarten heute noch bedeutet

Bern, 22.06.2015 – Rede von Bundesrat Ueli Maurer anlässlich der Gedenkfeier „700 Jahre Schlacht am Morgarten“ vom 21. Juni 2015 beim Morgarten-Denkmal

1. Geschichte gibt Identität

Wer einem Volk die Geschichte nimmt, der nimmt ihm die Identität. Wer ihm die Identität nimmt, der nimmt ihm die Werte. Und ein Volk ohne Werte, das wird manipulierbar, denn es fehlt ihm der Kompass. Dazu gibt es Beispiele auch aus der jüngeren Geschichte, wo Völkern bewusst die Geschichte genommen wurde, um sie manipulieren zu können.

Mit andern Worten gesagt: Die Kritik an unserer Geschichte ist nicht wissenschaftlich, sondern politisch motiviert. Denn die Geschichte der Schweiz ist die Geschichte eines freiheitlichen Sonderfalles. Und das passt aus politischen Gründen nicht allen.

2. Die Lehre aus Morgarten

Die Entwicklung zum modernen, direktdemokratischen Rechtsstaat war in den letzten Jahrhunderten selbstverständlich nicht immer gradlinig. Geschichte verläuft nie linear, immer gibt es Irrungen und Wirrungen

Es geht darum, anders zu sein und gezielt auf unsere Stärken zu setzen. Dieser Mut zur Eigenständigkeit hat sich in der Folge immer und immer wieder bewährt, bei weitem nicht nur in militärischer Hinsicht, sondern auch wirtschaftlich und staatspolitisch bis heute.

Generalsekretariat VBS

Weiteres zur Rede

 

SECO – Personenfreizügigkeit: Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin attraktiv für Arbeitskräfte aus dem EU/EFTA-Raum

SECO - Personenfreizügigkeit: Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin attraktiv für Arbeitskräfte aus dem EU/EFTA-Raum

SECO – Personenfreizügigkeit: Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin attraktiv für Arbeitskräfte aus dem EU/EFTA-Raum

Bild 2Seco – Personenfreizügigkeit

Bern, 23.06.2015 – In den letzten Jahren verzeichnete die Schweiz eine im internationalen Vergleich starke Nettozuwanderung. Auch 2014 fiel der Wanderungssaldo mit 73‘000 Personen – 50‘600 davon stammten aus dem EU-Raum – erneut hoch aus. Während die EU seit Ausbruch der letzten Wirtschaftskrise eine Phase regional stark divergierender Wirtschaftsentwicklung durchlief, hatte die Schweizer Wirtschaft eine vergleichsweise gute Wachstumsperformance und eine stabile Arbeitsmarktentwicklung vorzuweisen. Die Zuwanderung im Rahmen der Personenfreizügigkeit hat dabei das Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum hierzulande genährt. Besondere Herausforderungen stellten sich vor allem in den Grenzregionen der lateinischen Schweiz, wo zu einer starken Zuwanderung von Arbeitskräften ein bedeutender Zuwachs der Grenzgängerbeschäftigung hinzukam. Dies zeigt der am 23. Juni 2015 veröffentlichte 11. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU.

Staatssekretariat für Wirtschaft

VBS – Finanziell erfolgreiches Jahresresultat des Schadenzentrums VBS

Das Schadenzentrum VBS verzeichnet erfolgreiches Jahresresultat

Das Schadenzentrum VBS verzeichnet erfolgreiches Jahresresultat

Das Schadenzentrum VBS verzeichnet erfolgreiches Jahresresultat

Bern, 25.06.2015 – Die Bilanz des Schadenzentrums VBS für das Jahr 2014 fällt erfreulich aus. Sowohl die Schadenfälle als auch die Kosten konnten gesenkt werden. Der Trend der letzten Jahre mit stabilen bis sinkenden Kosten setzt sich somit fort. Die Kosten reduzierten sich deutlich um rund 2 Millionen Franken auf insgesamt 12.71 Millionen Franken. In fast allen Bereichen sanken die Kosten. Ein Grund für das positive Ergebnis ist, dass im Jahre 2014 weniger schwere Schadenfälle registriert werden mussten. So sank die Zahl der Schadenfälle mit Kosten über 50‘000 Franken um 28 auf 108 und die mit Kosten über 5‘000 Franken um 70 auf 453 Schadenfälle.

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport

Aktionswoche gegen Rassismus 2015

Aktionswoche gegen Rassismus 2015

Aktionswoche gegen Rassismus 2015 (admin.ch)

Eine Gelegenheit, im Rahmen einer nationalen und internationalen Kampagne aktiv zu werden, bietet der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag zur Eliminierung jeder Rassendiskriminierung vom 21. März. Aus diesem Anlass planen mehrere Schweizer Städte und Gemeinden Veranstaltungswochen für 2015.

Die Fachstelle für Rassismusbekämpfung bietet allen, die Projekte gegen Rassismus und für Menschenrechte entwickeln und durchführen wollen, fachliche und – nach Möglichkeit – finanzielle Unterstützung an.

  • Gemeinsam durchgeführte Aktionen verstärken die Wirkung Ihres Vorhabens. Falls Sie als NGO, Verein oder Privatperson ein Projekt planen, ist es sinnvoll, wenn Sie Ihr Vorhaben mit dem oder der Integrationsdelegierten Ihrer Gemeinde bzw. Ihres Kantons absprechen.
  • Damit ein Gesuch für die Mitfinanzierung eines Projektes rechtzeitig behandelt werden und Ihnen frühzeitig eine Rückmeldung gegeben werden kann, wird gebeten, Ihr Gesuch so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens anfang Februar 2015 einzureichen.
  • Beispiele möglicher Aktivitäten finden Sie auf der Internetseite unter Projektdatenbank: (http://www.edi.admin.ch/frb/00483/00490/01548/index.html?lang=de)

Verbesserter Informationsaustausch über Waffen: Bundesrat verabschiedet Botschaft

Der Informationsaustausch zwischen den Behörden über Waffenbesitzer mit möglichem Mißbrauchspotenzial wird verbessert. Zudem sollen alle noch nicht registrierten Feuerwaffen in privatem Besitz nachregistriert werden. Der Bundesrat hat am Freitag die entsprechende Botschaft verabschiedet. Er setzt damit Forderungen mehrerer Motionen der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates und ein Anliegen der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren sowie der Kantonspolizeien um.

Die Staatsanwaltschaft oder das Gericht sollen demnach künftig die Armee über diejenigen Personen informieren, bei denen der Verdacht besteht, daß sie sich selbst oder Dritte mit einer Feuerwaffe gefährden könnten. Diese Meldung soll einen allfälligen Mißbrauch der Militärwaffe durch diese Personen verhindern. Das „Bundesgesetz über Verbesserungen beim Informationsaustausch zwischen Behörden im Umgang mit Waffen“ umfasst deshalb eine entsprechende Anpassung der Strafprozessordnung.

Verbindung der Waffenregister

Die Revision des Waffengesetzes schafft die Voraussetzung dafür, daß die berechtigten Behörden künftig mit einer einzigen Abfrage sowohl sämtliche kantonale Waffenregister als auch die vom Bundesamt für Polizei (fedpol) geführte Waffeninformationsplattform ARMADA konsultieren können. Aktuell sind die kantonalen Waffenregister elektronisch nicht miteinander verbunden. So muß heute eine kantonale Behörde im Einzelfall alle anderen kantonalen Behörden anfragen, ob eine Person oder eine Feuerwaffe bei ihnen registriert ist.

Weiter sollen künftig alle Feuerwaffen im Privatbesitz in den kantonalen Waffenregistern verzeichnet werden. Dies soll namentlich sicherstellen, daß die Polizei vor einem Einsatz prüfen kann, ob die Zielperson im Besitz von privaten Feuerwaffen ist. Das Bundesgesetz sieht hierfür eine schweizweite Nachregistrierung von privaten Feuerwaffen innerhalb von zwei Jahren vor. Noch nicht registrierte Feuerwaffen sind während dieser Zeit dem Waffenbüro des Wohnsitzkantons zu melden. Eine vorsätzliche Widerhandlung gegen diese Meldepflicht soll mit einer Busse sanktioniert werden.

Weitere Gesetzesanpassungen betreffen die Verwendung der Versichertennummer im Strafregister-Informationssystem VOSTRA und die Datenbearbeitung in den militärischen Informationssystemen. Zusätzliche Änderungen betreffen die aktive Benachrichtigung der zivilen und militärischen Behörden über neue Einträge in der vom Bund geführten Waffeninformationsplattform ARMADA. Darin verzeichnet sind Angaben über die Verweigerung und den Entzug von Bewilligungen sowie die Abnahme von Feuerwaffen.

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im November 2013

Höchstzahlen für Arbeiter außerhalb EU/EFTA festgelegt

Arbeitsmarkt Novmber 2013

Arbeitslosigkeit im November 2013 – Gemäß den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) waren Ende November 2013 139’073 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 5’630 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 3,1% im Oktober 2013 auf 3,2% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 7’006 Personen (+5,3%).

Jugendarbeitslosigkeit im November 2013
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) erhöhte sich um 116 Personen (+0,6%) auf 19’327. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 372 Personen (-1,9%).

Stellensuchende im November 2013
Insgesamt wurden 196’522 Stellensuchende registriert, 7’986 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl damit um 8’211 Personen (+4,4%).

Gemeldete offene Stellen im November 2013
Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 1’414 auf 11’568 Stellen.

Abgerechnete Kurzarbeit im September 2013
Im September 2013 waren 3’646 Personen von Kurzarbeit betroffen, 239 Personen mehr (+7,0%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 26 Einheiten (+7,4%) auf 379. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 3’813 (+2,0%) auf 190’586 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (September 2012) waren 318’842 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 6’562 Personen in 577 Betrieben verteilt hatten.

Aussteuerungen im September 2013
Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats September 2013 ausgeschöpft hatten, auf 2’439 Personen.

Erhebung 2012 über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC)

Bauboom Schweiz hält an (Bild: PrivaterImmobilienverkauf.ch)

Eigentümer zufriedener als Mieter (Bild: PrivaterImmobilienverkauf.ch)

Eigentümer zufriedener mit ihrer Wohnung als Mieter

Neuchâtel, 09.12.2013 (BFS) – Im Jahr 2012 gaben knapp 20 Prozent der Bevölkerung an, Lärm von Nachbarn oder von der Straße ausgesetzt zu sein. Dies geht aus der Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. 13 Prozent gaben an, von Feuchtigkeitsproblemen in der Wohnung betroffen zu sein. Mieterinnen und Mieter waren häufiger mit Lärmbelästigungen oder Feuchtigkeit in der Wohnung konfrontiert als Eigentümerinnen und Eigentümer. Letztere waren öfter zufrieden mit ihrer Wohnung als Mieterinnen und Mieter.

Jede fünfte Person ist von Lärmbelästigung durch Nachbarn oder von der Straße betroffen

Die subjektive Einschätzung der Wohnung und des Wohnumfelds bezüglich Lärm, Kriminalität und Umweltbelastungen ist ein bedeutendes Mass für die Lebensqualität. Im Jahr 2012 gaben 18,7 Prozent der Bevölkerung an, mit Lärmbelästigungen durch Nachbarn oder von der Straße konfrontiert zu sein, 16,3 Prozent waren Gewalt oder Vandalismus im Wohnumfeld ausgesetzt und 9,8 Prozent waren von Verschmutzung und Abfällen betroffen. Insgesamt 33,1 Prozent der Bevölkerung waren 2012 mit mindestens einer dieser drei Beeinträchtigungen konfrontiert. Mieterinnen und Mieter sowie in städtischen Gebieten lebende Personen waren häufiger davon betroffen. In Bezug auf die Lärmbelästigung durch Nachbarn oder von der Straße wies die Schweiz einen ähnlichen Wert auf wie Frankreich (17,0%) und Italien (17,7%), jedoch einen tieferen als Deutschland (26,1%).

13 Prozent der Bevölkerung haben Probleme mit Feuchtigkeit in der Wohnung

Im Jahr 2012 trat bei 18,6 Prozent der Bevölkerung mindestens ein wichtiges wohnungsbezogenes Problem auf. Von den vier Problemen, die europaweit berücksichtigt werden (Feuchtigkeit, zu dunkel, keine Dusche oder Badewanne, kein WC in der Wohnung für den eigenen Gebrauch), wurde jenes der Feuchtigkeit in der Wohnung am häufigsten erwähnt (durchlaufendes Dach; Feuchtigkeit in den Wänden, in den Böden oder im Fundament; Fäulnis in den Fensterrahmen oder im Boden). Insgesamt 12,8 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz waren von Letzterem betroffen. Dieser Wert fiel ähnlich hoch aus wie in den Nachbarländern Frankreich (12,8%) und Deutschland (13,5%), aber tiefer als in Italien (21,4%). In der Schweiz sind Mieterinnen und Mieter häufiger mit Feuchtigkeitsproblemen in der Wohnung konfrontiert (17,7%) als Eigentümerinnen und Eigentümer (6,9%). Des Weiteren gaben 7,7 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz an, ihre Wohnung sei zu dunkel.

Eigentümer/innen zufriedener mit ihrer Wohnung als Mieter/innen

Insgesamt 80 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren waren sehr zufrieden mit ihrer Wohnung. Eigentümerinnen und Eigentümer gaben dabei häufiger an, sehr zufrieden zu sein (9 von 10), als Mieterinnen und Mieter (7 von 10).

Mieter/innen leben öfter in einer als überbelegt geltenden Wohnung

In der Schweiz leben 5,9 Prozent der Bevölkerung in einer Wohnung, die gemäß der europäischen Definition als überbelegt gilt. Eine Person wird dann als in einer überbelegten Wohnung lebend erfaßt, wenn die Wohnung – unter Berücksichtigung der Haushaltsgrösse sowie des Alters und der familiären Situation der Bewohnerinnen und Bewohner – nicht über eine entsprechende Mindestzahl von Räumen verfügt (z.B. weniger als zwei Räume für Einzelpersonen und Paare ohne Kinder, weniger als drei Räume für Paare mit zwei Kindern unter 12 Jahren).
Zum Vergleich: Der Anteil der Personen, die in einer als überbelegt geltenden Wohnung leben, lag in Deutschland bei 6,6 Prozent, in Frankreich bei 8,1 Prozent und in Italien bei 26,2 Prozent. In der Schweiz waren Mieterinnen und Mieter (9,2%), Paare mit drei oder mehr Kindern (9,7%), Einelternfamilien (9,0%) und Einzelpersonen unter 65 Jahren (9,6%) häufiger davon betroffen. Eigentümerinnen und Eigentümer (1,9%), Paare ohne Kinder (1,3%) oder mit zwei Kindern (1,6%) und Einzelpersonen ab 65 Jahren (2,2%) waren seltener betroffen.

20 Prozent der Mieter/innen sind armutsgefährdet im Vergleich zu 10 Prozent der Eigentümer/innen

Eigentümerinnen und Eigentümer unterschieden sich von Mieterinnen und Mietern bezüglich ihres Einkommens. Der Median des jährlich verfügbaren Äquivalenzeinkommens der Eigentümerinnen und Eigentümer (56\’600 Äquivalenzfranken) lag höher als jener der Mieterinnen und Mieter (45\’200 Äquivalenzfranken). Über die gesamte Bevölkerung betrachtet, betrug der Median 50\’100 Äquivalenzfranken.

Mieterinnen und Mieter waren stärker armutsgefährdet als Eigentümerinnen und Eigentümer: Bei Ersteren waren 20,5 Prozent betroffen, bei Letzteren 9,5 Prozent (Gesamtbevölkerung: 15,5%). Ausserdem waren die durchschnittlichen Totalwohnkosten bei Mieterinnen und Mietern höher als bei Eigentümerinnen und Eigentümern.

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