BR – Änderung der Vernehmlassungsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

BR - Änderung der Vernehmlassungsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

BR – Änderung der Vernehmlassungsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

BR – Änderung der Vernehmlassungsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

Bern, 01.07.2015 – Der Bundesrat hat heute das Vernehmlassungsverfahren zur Änderung der Vernehmlassungsverodrnung eröffnet. Die eidgenössischen Räte haben am 26. September 2014 eine Änderung des Vernehmlassungsgesetzes angenommen. Als Folge davon ist die darauf abgestützte Verordnung anzupassen. Die interessierten Kreise können sich bis zum 23. Oktober 2015 zur Vorlage äussern.

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Der Bundesrat

KOF Konjunkturbarometer: fällt auf den April-Stand zurück

KOF Konjunkturbarometer: fällt auf den April-Stand zurück

KOF Konjunkturbarometer: fällt auf den April-Stand zurück

KOF Konjunkturbarometer: fällt auf den April-Stand 

Das KOF Konjunkturbarometer ist im Juni 2015 auf 89.7 Zähler gesunken, gegenüber
dem Vormonat (revidiert von 93.1 auf 92.7) beträgt der Rückgang 3 Punkte. Der zwischenzeitliche
Anstieg des Barometers im Mai hat sich wieder verflüchtigt. Entsprechend
sind die Aussichten für die Schweizer Konjunktur dem Barometer zufolge in
den kommenden Monaten negativer geworden.

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KOF Konjunkturforschungsstelle

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle! Aktionswoche mit Tipps und Tricks für Konsumenten rund um den Fälschungskauf

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle! Aktionswoche mit Tipps und Tricks für Konsumenten rund um den Fälschungskauf

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle! Aktionswoche mit Tipps und Tricks für Konsumenten rund um den Fälschungskauf

Tappen Sie nicht in die digitale Schnäppchenfalle! Aktionswoche mit Tipps und Tricks für Konsumenten rund um den Fälschungskauf

Bern, 29.06.2015 – Augen auf! Die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) von fedpol und der Verein STOP PIRACY verraten eine Woche lang Tipps und Tricks, wie Konsumenten unseriöse Angebote auf digitalen Vertriebskanälen erkennen. Sie lancieren vom 29. Juni –3.Juli die Online-Aktionswoche „Augen auf! Fälschungen im Internet erkennen“ auf Twitter (#Fälschungen) und Facebook (facebook.com/cybercrime.ch). Hinsehen lohnt sich.

Vor den Sommerferien noch rasch eine neue Sonnenbrille bestellen, denkt sich Louisa. Sie gibt bei Google „billige Markensonnenbrille“ ein und landet sofort auf einer Seite mit unschlagbar günstigen Angeboten. Der Shop bietet eine riesige Auswahl der aktuellsten Modelle zu unschlagbar günstigen Preisen. Da gibt’s nur eins: schnell zugreifen! Aber oh Schreck: bereits nach wenigen Tagen erhält Louisa ein Schreiben vom Zoll. Das aus China stammende Paket mit der Sonnenbrille wurde mit Verdacht auf eine Fälschung zurückbehalten. Auf ihre Klage bei den Betreibern des Online-Shops erhält Louisa nie eine Reaktion. Das Geld ist weg und die neue Sonnenbrille hat sie auch nicht.

Immer häufiger nutzen Fälscher das Internet zum Verkauf ihrer Produkte. Ob über eigens dafür erstellte Online-Shops oder über Online-Marktplätze, das Internet ist einer der wichtigsten Vertriebskanäle für gefälschte Produkte. Ist ein Angebot in Internet allzu verlockend, ist Skepsis geboten. Hinter einem auf den ersten Blick seriös anmutenden Online-Shop, der sich als Discounter für Markenwaren ausgibt, können betrügerische Banden stecken. Werden Waren mit riesigen Preisdifferenzen zum Originalprodukt angeboten, ist Vorsicht geboten. Oft erhält man bei einer Bestellung auf einer solchen Webseite Fälschungen oder gar keine Waren. Gleichzeitig gibt man sensible Daten wie etwa Kreditkartenangaben in die Hände von Kriminellen.

KOBIK und STOP PIRACY informieren in einer gemeinsamen Aktionswoche über die Hintergründe Fälschungen im Internet. Wir zeigen auf, welche Risiken Konsumenten beim Einkauf aus unsicheren Quellen eingehen und verraten, welche Tricks dabei helfen, seriöse Angebote im Internet zu erkennen.

Bundesamt für Polizei

Bundeskanzlerin Corina Casanova kandidiert nicht für dritte Amtszeit

Bundeskanzlerin Corina Casanova kandidiert nicht für dritte Amtszeit

Bundeskanzlerin Corina Casanova kandidiert nicht für dritte Amtszeit

Bundeskanzlerin Corina Casanova kandidiert nicht für dritte Amtszeit

Bern, 29.06.2015 – Bundeskanzlerin Corina Casanova (CVP) hat den Präsidenten des Nationalrats heute informiert, dass sie sich bei den Erneuerungswahlen am 9. Dezember 2015 nicht für eine dritte Amtszeit als Bundeskanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Verfügung stellt. Corina Casanova wurde im Dezember 2007 von der Vereinigten Bundesversammlung zur Bundeskanzlerin gewählt und hat ihr Amt am 1. Januar 2008 angetreten. Unter ihrer Leitung hat die Bundeskanzlei bedeutende Reformen durchgeführt, um die Regierung in ihren Tätigkeiten wirksam zu unterstützen. Auch die Digitalisierung von staatlichen Leistungen wurde in ihrer Amtszeit wesentlich ausgebaut.

Unter der Führung der Bundeskanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Corina Casanova, hat sich die Bundeskanzlei in den vergangenen Jahren erheblich entwickelt. Zu Gunsten einer Stärkung der Regierungsführung wurden ihr vom Parlament zusätzliche Aufgaben anvertraut, etwa der Aufbau eines Präsidialdienstes zur Beratung und Unterstützung der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten, der Ausbau des Controllings der Geschäfte des Bundesrates sowie eine kontinuierliche Lage- und Umfeldanalyse zu Handen des Bundesrates.

Wichtige Schritte sind ferner auf dem Gebiet der Digitalisierung von staatlichen Dienstleistungen erfolgt. Dazu gehört u.a. die Entwicklung von Vote électronique und die Ausdehnung der elektronischen Stimmabgabe bei Abstimmungen und Wahlen auf immer mehr Kantone. Als Stabsstelle des Bundesrates ist die Bundeskanzlei für eine effiziente Abwicklung der Regierungsgeschäfte besorgt. Seit 2012 laufen alle Bundesratsgeschäfte der Departemente und der Bundeskanzlei elektronisch ab. Als Folgeauftrag leitet die Bundeskanzlei ein weiteres Digitalisierungsprojekt mit dem Ziel, die gesamte Bundesverwaltung mit einem elektronischen Geschäftsverwaltungssystem auszustatten. Im Weiteren wurde das Publikationsgesetz revidiert, das den Übergang zum Primat der elektronischen Fassung des Bundesrechts mit sich bringt.

Vor ihrer Wahl zur Bundeskanzlerin ernannte der Bundesrat Corina Casanova zur Vizekanzlerin. Davor arbeitete sie als stellvertretende Generalsekretärin im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, als persönliche Mitarbeiterin von Bundesrat Joseph Deiss und bei den Parlamentsdiensten.

Zwischen 1986 und 1990 war Corina Casanova als Delegierte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Afrika und Lateinamerika im Einsatz. Sie stammt aus dem rätoromanischen Teil Graubündens und ist Rechtsanwältin.

Für ihr Engagement für die rätoromanische Sprache und eine viersprachige Schweiz erhielt Corina Casanova 2013 den Preis für die Zwei- und Mehrsprachigkeit vom Forum für die Zweisprachigkeit und 2015 den Premi SRG.R von der SRG SSR Svizra Rumantscha für ihr Engagement zu Gunsten des Rumantsch und des Quadrilinguismus in der Schweiz.

Bundeskanzlei

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Schweizerische Arbeitskräfteerhebung 2013 – Eine Million Menschen leiden an berufsbedingten Gesundheitsproblemen

Neuchâtel, 30.06.2015 – (BFS) – Im Jahr 2013 wurden 6 Prozent der Personen, die in den zwölf Monaten vor der Erhebung einer Erwerbstätigkeit nachgingen, Opfer eines Arbeitsunfalls und 11 Prozent gaben an, an einem Gesundheitsproblem zu leiden, das durch die Arbeit verursacht oder verschlimmert worden ist. Dies entspricht über einer Million Personen mit berufsbedingten Gesundheitsproblemen. Diese Schätzungen basieren auf den vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten Ergebnissen eines Moduls zu den Arbeitsunfällen und sonstigen berufsbedingten Gesundheitsproblemen.

Ein Jahr Freihandelsabkommen Schweiz – China: Meilenstein für die Aussenwirtschaft

Ein Jahr Freihandelsabkommen Schweiz - China: Meilenstein für die Aussenwirtschaft

Ein Jahr Freihandelsabkommen Schweiz – China: Meilenstein für die Aussenwirtschaft

Ein Jahr Freihandelsabkommen Schweiz – China: Meilenstein für die Aussenwirtschaft

Bern, 30.06.2015 – Morgen Mittwoch, 1. Juli 2015, ist das von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann mit seinem chinesischen Amtskollegen 2013 unterzeichnete Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China ein Jahr in Kraft. Das umfassende Abkommen mit unserem drittwichtigsten Handelspartner ist ein Meilenstein der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik und stösst bei den Schweizer Unternehmen auf enormes Interesse. Die Exporte nach China nahmen seit Inkrafttreten um 3 Prozent zu und die Importe um gut 4 Prozent, während die Schweizer Ausfuhren mit der übrigen Welt nur um 0,4% wuchsen.

Das Freihandelsabkommen verbessert den Zugang für Schweizer Unternehmen im Waren- und Dienstleistungsbereich auf den grossen und zukunftsträchtigen chinesischen Markt. Noch bei keinem anderen Freihandelsabkommen mit einem Partner ausserhalb der EU haben die Behörden ein vergleichbar starkes Interesse der Wirtschaftsakteure feststellen können.

Das Abkommen mit China leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Ausweitung des weltweiten Handelsnetzes der Schweiz. Es eröffnet den derzeit angesichts der Frankenstärke besonders unter Druck stehenden Schweizer Exportbranchen neue Chancen und dient der Sicherung der Arbeitsplätze in unserem Land. So sind die Exporte nach China in den ersten Monaten seit Inkrafttreten stark überdurchschnittlich gewachsen, obwohl das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld auch in der Volksrepublik Spuren hinterlassen hat.

Das Abkommen verbessert auch den Schutz des geistigen Eigentums sowie generell die Vorhersehbarkeit und Rechtssicherheit für die wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen der Schweiz und China. Der Austausch leistet zudem einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung. Im Rahmen des parallel zum Freihandelsvertrag abgeschlossenen Abkommens über Arbeits- und Beschäftigungsfragen finden verschiedene Zusammenarbeitsprojekte und Dialoge statt. Auch der bestehende Menschenrechtsdialog sowie verschiedene Kooperationen unter anderem im Bereich Umwelt werden fortgesetzt.

Dank der guten Zusammenarbeit der Behörden hat sich das Freihandelsabkommen rasch eingespielt. Administrative Fragen konnten geregelt werden. Bereits sind auch Fortschritte bei der Zulassung von Schweizer Lebensmitteln und im Bereich der Zertifizierung von Industrieprodukten zu verzeichnen.

Handelsstatistik

Der Aussenhandel der Schweiz mit China (Exporte und Importe) ist gemäss Aussenhandelsstatistik der Eidgenössischen Zollverwaltung seit Inkrafttreten des FHA (verfügbare Zahlen: Juli 2014 bis Mai 2015) deutlich stärker gewachsen als der Aussenhandel der Schweiz mit der übrigen Welt:

Die Ausfuhren der Schweiz nach China haben im Vergleich zur Vorperiode (Juli 2013 – Mai 2014) um 3,0 % zugenommen, die Einfuhren um 4,2 %.*)

Im gleichen Zeitraum haben die Schweizer Ausfuhren nach allen anderen Handelspartnern im Vergleich zur Vorperiode um lediglich 0,4 % zugenommen und die Einfuhren aus den übrigen Handelspartnern sind um 3,9 % zurückgegangen.*)

China ist nach den USA die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt und einer der wichtigsten Aussenwirtschaftspartner der Schweiz. Die Volksrepublik ist der grösste Abnehmer von Schweizer Exporten in Asien und nach der EU und den USA der drittgrösste weltweit.

Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Offene Stellen der Bundesverwaltung werden vorab den RAV zugänglich gemacht

Offene Stellen der Bundesverwaltung werden vorab den RAV zugänglich gemacht

Offene Stellen der Bundesverwaltung werden vorab den RAV zugänglich gemacht

Offene Stellen der Bundesverwaltung werden vorab den RAV zugänglich gemacht

Bern, 30.06.2015 – Offene Stellen der Bundesverwaltung werden ab dem 1. Juli 2015 sieben Tage vor der öffentlichen Ausschreibung den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zugänglich gemacht. Mit dieser Massnahme setzt das Eidgenössische Personalamt (EPA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) einen Beschluss des Bundesrates um. Der Bundesrat will mit dieser Massnahme das Potenzial inländischer Stellensuchenden nutzen.

Alle von der Ausschreibepflicht betroffenen offenen Stellen der Bundesverwaltung werden ab dem 1. Juli 2015 mit einem Vorlauf von mindestens einer Woche sieben Arbeitstage vor der öffentlichen Ausschreibung den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zugänglich gemacht. Dies hat der Bundesrat am 11. Februar 2015 im Rahmen der Steuerung der Zu­wan­derung und in Ergänzung der Fachkräfteinitiative beschlossen.

Die Massnahme soll den in der Schweiz gemeldeten Arbeitssuchenden einen Informations­vorsprung gewähren. Dadurch sollen vermehrt inländische Arbeitskräfte eingestellt und die Wieder­eingliederung von arbeitslosen Personen in den Arbeitsmarkt verbessert werden. Die Bundesverwaltung schreibt im Jahr durchschnittlich 3‘000 Stellen zur Wiederbesetzung aus.

Vorgehen interessiert Privatwirtschaft
Mit dieser Massnahme leistet die Bundesverwaltung einen Beitrag zur raschen Integration von Stellensuchenden. Das neue Vorgehen hat Signalwirkung, denn bereits haben verschiedene Firmen, darunter die Schweizerische Post AG, die UBS AG und Nestlé ihr Interesse angemeldet. Sie wollen analog der Lösung der Bundesverwal­tung ihre offenen Stellen ebenfalls mit einem zeitlichen Vorlauf den RAV zur Verfügung stellen.

Eidg. Personalamt

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Projektwettbewerb für die Sanierung der Verwaltungsbauten an der Taubenhalde

Bern, 30.06.2015 – Die bundeseigenen Verwaltungsgebäude an der Taubenhalde in Bern sollen nachhaltig saniert werden. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) schreibt für diese Aufgabe einen selektiven Projektwettbewerb für Architekten und Fachplaner aus.

Die drei Gebäude in unmittelbarer Nähe des Bundeshaues wurden von 1968 bis 1975 durch die Berner Architektengemeinschaft Daxelhofer, Haltmeyer und Künzi erstellt. Das gesamte Ensemble weist vor allem im Bereich der Gebäudehülle, der Gebäudetechnik und beim Ausbaustandard Sanierungsbedarf auf. Mit der öffentlichen Ausschreibung sucht das BBL ein Projekt, das qualifizierte und kreative Lösungen zum Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz liefert. Einerseits sollen zeitgemässe Büroarbeitsplätze entstehen, andererseits wird bei der Gestaltung der bestehenden Bauten grosses Augenmerk hinsichtlich ihrer Wirkung auf das Stadtbild und das angrenzende Marziliquartier gelegt. Für den Entscheid zu Erhalt und Sanierung des Baubestandes waren in erster Linie Nachhaltigkeitsüberlegungen auschlaggebend.

Das Projekt Gesamtsanierung Taubenhalde ist ein wesentlicher Bestandteil des langfristigen Unterbringungskonzepts der Bundesverwaltung (UK 2024). Die heutigen Nutzer werden ab 2019 mehrheitlich in das neue Verwaltungszentrum am Guisanplatz umziehen. Anschliessend ist im Campus Taubenhalde die Unterbringung von Verwaltungseinheiten des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vorgesehen.

Bundesamt für Bauten und Logistik

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Restwasser: Ein Drittel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert
Bern, 30.06.2015 – Nur mit ausreichendem Restwasser können Gewässer ihre vielfältigen, natürlichen Funktionen erfüllen. Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Die meisten Kantone sind jedoch weiterhin stark im Rückstand. Lediglich sechs haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Zahlreiche Kantone melden weitere Verzögerungen an. 

Ausreichendes Restwasser unterhalb von Wasserkraftwerken ist nötig, um die vielfältigen natürlichen Funktionen der Gewässer zu gewährleisten: Sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Landschaftselement oder zur Speisung von Grundwasser. Drei Jahre nach Ablauf der gesetzlichen Frist (siehe Kasten) sind erst zwei Drittel der Fassungen von Wasserkraftwerken saniert. Es stehen immer noch 350 von 1000 notwendigen Sanierungen aus. Dies geht aus einer Umfrage des Bundesamts für Umwelt BAFU bei den Kantonen hervor, die für die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes zuständig sind. Obwohl das Gesetz ein stufenweises Vorgehen (Erfassung der Wasserentnahmen, Festlegung der zu sanierenden Fassungen etc.) und einen langen Zeithorizont von 20 Jahren zur Umsetzung vorsah, nahmen die Kantone die Aufgabe nur zögerlich an die Hand. Im Interesse der Fliessgewässer und der davon abhängenden Lebensräume und -gemeinschaften fordert der Bund die zuständigen Behörden immer wieder auf, die Sanierungen rasch möglichst abzuschliessen.

Grosse Unterschiede beim Rückstand auf die Sanierungsfrist

Die Umfrage des BAFU zum Stand der Restwassersanierungen Ende 2014 zeigt Folgendes:

Als einzige haben Basel-Landschaft und Genf die Sanierungen innerhalb der gesetzlichen Frist bis Ende 2012 abgeschlossen. Solothurn und Uri taten dies bis Ende 2014. In Appenzell-Innerrhoden und Schaffhausen gibt es keine sanierungspflichtigen Wasserentnahmen.
Am stärksten im Verzug sind Freiburg, Zürich, Appenzell-Ausserrhoden, Luzern, Wallis, Basel-Stadt und Jura. In diesen Kantonen sind weniger als 60 Prozent der Restwasserstrecken saniert.
Etwas weniger starke Verzögerungen weisen die Kantone Aargau, Tessin, Waadt, Zug, Bern, Graubünden, Nidwalden und Thurgau aus. Sie haben zwischen 60 und 90 Prozent der Sanierungen durchgeführt.
In den Kantonen Glarus, Obwalden, St. Gallen und Schwyz sind über 90 Prozent der Restwasserstrecken saniert.
Neuenburg hat an der Umfrage, wie bereits an der letzten, nicht teilgenommen.
Die Umfrage zeigt auch, dass viele Kantone bei der Erhebung Ende 2012 den voraussichtlichen Abschluss ihrer Restwassersanierungen zu optimistisch beurteilten. Jetzt planen die Kantone, dass sie bis Ende 2017 95 Prozent der Sanierungen abgeschlossen haben.

KASTEN
Sanierung im wirtschaftlich tragbaren Rahmen

Seit 1992 müssen unterhalb von Wasserentnahmen insbesondere zur Nutzung der Wasserkraft ausreichend Restwassermengen im Bett belassen werden. Für die älteren Entnahmen, die vor 1992 bewilligt worden sind, gilt diese Bestimmung erst, wenn die entsprechende Konzession erneuert wird. In der Zwischenzeit müssen die bestehenden Restwasserstrecken saniert werden, soweit dies wirtschaftlich tragbar ist. Welche Restwassermenge angemessen ist, bestimmen die Kantone für jedes Gewässer und jeden Entnahmeort separat. In einer wirtschaftlichen Beurteilung klären sie ab, wie eine Sanierung die Produktion beeinflusst und wie sie sich auf Kosten und Ertrag auswirkt. Die Frist für den Abschluss der Restwassersanierungen wurde im Gewässerschutzgesetz auf Ende 2012 festgesetzt.

Für den Vollzug der Sanierungen sind die Kantone zuständig. Sie erfüllen diese Aufgabe auf eigene Kosten. Gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz (NHG) beteiligt sich der Bund an den Kosten für weitergehende Sanierungsmassnahmen in inventarisierten Landschaften und Biotopen.

Bundesamt für Umwelt BAFU

SECO – Schmerzhafte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO - Schmerzahfte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO – Schmerzahfte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

SECO – Schmerzhafte Anpassung der Wirtschaft an die Frankenstärke

Bern, 16.06.2015 – Konjunkturprognosen der Expertengruppe des Bundes – Sommer 2015* – Die Konjunkturabkühlung der Schweizer Wirtschaft hat sich bestätigt. Das BIP zu konstanten Preisen ging im 1. Quartal 2015 um 0,2% zurück. Der Aussenhandel dürfte über das gesamte Jahr 2015 negative Wachstumsimpulse liefern. Dank der langsamen Aufhellung der europäischen Wirtschaft und der robusten Schweizer Inlandnachfrage wird für 2015 mit einem BIP-Wachstum von 0,8% gerechnet (Prognose vom März 2015: +0,9%). Für 2016 wird eine Erholung mit einer BIP-Zunahme von 1,6% erwartet (Prognose vom März 2015: +1,8%). Seit dem Februar 2015 steigt die Arbeitslosenquote wieder allmählich. Sie dürfte in den Jahren 2015 und 2016 im Durchschnitt 3,3% bzw. 3,5% erreichen.

Staatssekretariat für Wirtschaft

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