Neue Richtlinie der Oberamtmänner betreffend die Fahrenden

Neue Richtlinie der Oberamtmänner betreffend die Fahrenden im Kanton Fribourg.

Neue Richtlinie der Oberamtmänner betreffend die Fahrenden im Kanton Fribourg.

Nach einer markanten Zunahme der Aufenthalte von Fahrenden im Kanton Freiburg während des Jahres 2015, aber auch um Lösungen für das in den vergangenen Jahren immer wieder auftretende Problem zu finden, hat die Oberamtmännerkonferenz des Kantons Freiburg eine verschärfte Richtlinie erlassen.

Das schöne Wetter ist synonym mit der Ankunft von Fahrenden im Kanton Freiburg. Die Statistiken zeigen für das Jahr 2015 mit 910 Wohnwagen, 271 Übernachtungen und 50 Lagern eine starke Zunahme ihres Nomadentums auf dem Kantonsgebiet (2014: 256 Wohnwagen, 128 Übernachtungen, 16 Lager). Der Hauptgrund dieser steigenden Zahlen sind die verschärften Bedingungen für das Errichten von Lagern im Kanton Waadt und der Migration dieser Gemeinschaft in den Kanton Freiburg.

Auch wenn sich im Jahr 2015 keine gravierenden Ereignisse zugetragen haben, hat der Aufenthalt der Fahrenden allzu oft zu Spannungen geführt, insbesondere in Zusammenhang mit der Aufenthaltsdauer, der Abfallentsorgung, den Verkehrsbehinderungen und des Umweltschutzes. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die Fahrenden nur mit der Einwilligung des Besitzers auf einem Grundstück niederlassen können.

Um gegen dieses saisonbedingte Phänomen besser gewappnet zu sein, hat sich eine Arbeitsgruppe, zusammengesetzt aus direkt betroffenen Behörden und unter der Leitung der Oberamtmänner-konferenz, gebildet und eine neue Richtlinie ausgearbeitet. Diese regelt in verschärfter Art die Ankunft der Fahrenden und bezieht sich auf alle Fälle des Stationierens auf öffentlichem und privatem Boden. Sie richtet sich an alle Gemeinden und Grundeigentümer.

Die Richtlinie regelt die Aufenthaltsbedingungen (Dauer, Tarife, Infrastruktur) und das Vorgehen, im Falle einer Ablehnung des Berechtigten, sein Grundstück zur Verfügung zu stellen.
Sobald die Kantonspolizei Kenntnis von Wohnwagen auf Freiburger Gebiet hat, begibt sie sich systematisch vor Ort, um den Berechtigen des Grundstücks (Besitzer, Pächter, Landwirt) bei den Verhandlungen zu unterstützen. Der Ausgang wird in einem entsprechenden Formular festgehalten.

Bis zur Schaffung des offiziellen Standplatzes in la Joux-des-Ponts (Vaulruz), bietet diese sofort in Kraft tretende Richtlinie einen klaren Rahmen für die Verhandlungen, für eine Harmonisierung der Aufenthaltsbedingungen und den Verantwortungsbereich aller Partner.

Eidgenössische Volksinitiative zustande gekommen

Die Initiative ist zu stande gekommen, da die meisten Unterschriften gültig sind. (Symbolbild)

Die Initiative ist zu stande gekommen, da die meisten Unterschriften gültig sind. (Symbolbild)

Die am 30. März 2016 eingereichte eidgenössische Volksinitiative «Für Ernährungssouveränität. Die Landwirtschaft betrifft uns alle» ist formell zustande gekommen.

Die Prüfung der Unterschriftenlisten durch die Bundeskanzlei hat ergeben, dass von insgesamt 109 714 eingereichten Unterschriften 108 680 gültig sind.

Privatbestechung wird wirksamer bekämpft

Privatbestechung wird wirksamer bekämpft. (Symbolbild)

Privatbestechung wird wirksamer bekämpft. (Symbolbild)

Die Bestechung von Privaten wird in Zukunft von Amtes wegen verfolgt und auch dann geahndet, wenn sie nicht zu Wettbewerbsverzerrungen in der Wirtschaft führt. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Revision des Korruptionsstrafrechts auf den 1. Juli 2016 in Kraft gesetzt.

Nach geltendem Recht kann die Privatbestechung nur verfolgt werden, wenn eine betroffene Person Strafantrag stellt. Diese Voraussetzung hat sich als zu hohe Hürde für eine konsequente Strafverfolgung erwiesen, ist es doch seit Einführung der Strafnorm im Jahr 2006 zu keiner einzigen Verurteilung gekommen. Privatbestechung wird deshalb – ausser in leichten Fällen – neu von Amtes wegen verfolgt werden.

Zudem ist heute die Bestechung von Privaten nur strafbar, wenn sie zu Wettbewerbsverzerrungen im Sinne des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb (UWG) führt. Die Revision verschiebt deshalb die entsprechenden Strafbestimmungen vom UWG ins Strafgesetzbuch. Damit werden in Zukunft auch Schmiergeldzahlungen ausserhalb von klassischen Konkurrenzsituationen, z.B. bei der Vergabe von Sportanlässen, strafbar sein.

Neben diesen beiden Hauptpunkten dehnt die Revision den Geltungsbereich der Strafbestimmungen über die Vorteilsgewährung und -annahme von Amtsträgern aus. In Zukunft wird dieses sogenannte Anfüttern oder Einseifen auch dann strafbar sein, wenn die Vorteile nicht an den Amtsträger selber, sondern – mit dessen Wissen – an einen Dritten gehen.

Höhere Zölle für gewürztes Fleisch

Höhere Zölle für gewürztes Fleisch. (Symbolbild)

Höhere Zölle für gewürztes Fleisch. (Symbolbild)

Der Bundesrat hat heute das geänderte Zolltarifgesetz auf den 1. Juli 2016 in Kraft gesetzt. Damit wird die parlamentarische Initiative «Aufhebung der zolltariflichen Begünstigung der Importe von gewürztem Fleisch» umgesetzt. Der private Import von Fleisch ist davon nicht betroffen.

Am 18. Dezember 2015 haben die eidgenössischen Räte die Änderung des Zolltarifgesetzes verabschiedet. Die Referendumsfrist ist am 11. April 2016 ungenutzt abgelaufen.

Die Gesetzesänderung hat zur Folge, dass gewürztes Fleisch im Zolltarif neu eingereiht werden muss. Als Würzmittel gelten zum Beispiel Pfeffer, Würzmischungen oder Marinaden. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um grössere Fleischstücke oder um zerkleinertes Fleisch wie Ragout, Geschnetzeltes oder Hackfleisch handelt. Trockenfleisch- oder Wurstwaren werden hingegen nach den bisherigen Bestimmungen eingereiht.

Gewürztes Fleisch kann somit nur noch innerhalb von Zollkontingenten zu tiefen Zollansätzen importiert werden. Ausserhalb der Zollkontingente unterliegen vor allem Rind-, Kalb- und Schweinefleisch neu erheblich höheren Zollansätzen von über 20 Franken pro Kilogramm (bisher: weniger als 10 Franken).

Angela Merkel und die Deutsche Flagge

Angela Merkel und die Deutschlandflagge: Offenbar zwei verschiedene Universen. Merkel wirft die Deutschlandfahne lieber weg, sie ist angeekelt von ihr.

Angela Merkel und die Deutschlandflagge: Offenbar zwei verschiedene Universen. Merkel wirft die Deutschlandfahne lieber weg, sie ist angeekelt von ihr.

Die Kanzlerin ist sichtlich angeekelt von der deutschen Flagge.

Eine Deutschlandfahne, die Merkel CDU-Politiker Hermann Gröhe aus der Hand riß und mit angewidertem, mißbilligendem Blick wegschmeißt, ist im Video zu sehen.

Peinlich, die Figur, die Gröhe dabei abgibt und auch die von Frau Von der Leyen.

Video: Angela Merkel und die Deutsche Flagge (Nationalflagge Deutschland):

Die Migros lanciert die Famigros Lagerfeuer-Nacht

Migroslagerfeuernacht. (Bild: Migros)

Migroslagerfeuernacht. (Bild: Migros)

Der Familienclub Famigros führt diesen Sommer gemeinsam mit Marius von der Jagdkapelle und Linard Bardill die Lagerfeuer-Nacht an sechs Orten durch.

Singend ums Lagerfeuer sitzen, im Zelt übernachten, die Natur geniessen – welches Kind träumt nicht davon? Famigros erfüllt diesen Traum jetzt mit der neuen Lagerfeuer-Nacht, die diesen Sommer an sechs Orten in der Deutschschweiz stattfinden wird. Für 75 Franken kann eine fünfköpfige Familie einen Zeltplatz beziehen, an Workshops wie Pfeilbogen-Basteln oder Waldtanz teilnehmen und gemeinsam mit Marius von der Jagdkapelle oder Linard Bardill ums Lagerfeuer sitzen und singen. «Mit der Famigros Lagerfeuer-Nacht möchten wir unseren Famigros-Mitgliedern etwas ganz Besonderes bieten: Ein unvergessliches Abenteuer mit Spiel und Spass in der freien Natur, das man als Familie gemeinsam erleben kann. Und all dies zu einem attraktiven Preis», sagt Anna Schreier, Leiterin Famigros Club-Management.

Kinder stehen im Zentrum

Anders als bei den gängigen Kinder-Festivals sollen nicht die Musiker im Zentrum stehen, sondern das Familienerlebnis und die Kinder selber. «Ich werde nur der Tätschmeister sein», sagt Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle. Begleitet werden Marius Tschirky und Linard Bardill von den Waldfiguren Chraxl und Simselifei, welche die Workshops für die Kinder durchführen werden. Für Tschirky ist die neue Famigros-Eventreihe ein Versuch, neue Wege zu gehen: «Kinder wollen nicht nur konsumieren, sie wollen mitmachen. Und genau das können sie an der Lagerfeuer-Nacht.»

Exklusiv für Famigros-Mitglieder

Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle ist auch dabei. (Bild: Migros)

Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle ist auch dabei. (Bild: Migros)

Die Teilnahme an der Lagerfeuer-Nacht ist ausschliesslich Famigros‐Mitgliedern vorbehalten. Die dafür benötigten Konten bei M‐Connect und Cumulus sind kostenlos. Im Preis von 75 Franken inbegriffen sind der Zeltplatz, alle Workshops, das Abendessen, der Zmorge und die Zwischenverpflegung inklusive Wasser, Tee und Kaffee. Pro Anlass wird es einige Zeltplätze mit fertig aufgebauten Familien-Tipi geben. Diese können für 145 Franken reserviert werden.

Austragungsorte der Famigros Lagerfeuer‐Nacht: Gurten 4./5. Juni Heidiland, Fläsch 18./19. Juni Seebodenalp, Rigi 2./3. Juli Hasliberg 6./7. August Herznach, Fricktal 13./14. August Zürich Forch 20./21. August

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt. (Symbolbild)

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt. (Symbolbild)

Gut drei Viertel der Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren sind in einer Paarbeziehung. Die grosse Mehrheit wohnt mit dem Partner oder der Partnerin zusammen.

Die Ehe ist nach wie vor stark verbreitet. So sind vier Fünftel aller Personen verheiratet, die mit einem nicht gleichgeschlechtlichen Partner im Haushalt leben. Dies geht aus einer Auswertung zu Beziehungsformen und Paarleben in der Schweiz des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen. (Symbolbild)

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen. (Symbolbild)

Die am 1. März 2016 eingereichte eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» ist formell zustande gekommen.

Die Prüfung der Unterschriftenlisten durch die Bundeskanzlei hat ergeben, dass von insgesamt 105 760 eingereichten Unterschriften 105 234 gültig sind.

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest. (Symbolbild)

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest. (Symbolbild)

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2016 wurden heute im Rahmen der Nacht der Nominationen bekannt gegeben, an der sich rund 600 Gäste aus der Filmbranche im Konzertsaal Solothurn zur feierlichen Ankündigung trafen. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am 18. März in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum zweiten Mal im Schiffbau in Zürich statt. Das Publikum kann während der Woche der Nominierten vom 14. bis 20. März 2016 in Zürich und Genf die nominierten Filme im Kino sehen und mit Filmschaffenden diskutieren.

Für den Schweizer Filmpreis 2016 sind insgesamt 70 Filme in 12 Kategorien angemeldet. Erstmals konnten Filme in der neuen Kategorie „Abschlussfilme“ eingereicht werden. Alle Filme wurden rund 260 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2016

Bester Spielfilm je Nomination CHF 25’000
AMATEUR TEENS (Niklaus Hilber)
HEIMATLAND (Jan Gassmann, Jonas Meier, Benny Jaberg, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Lisa Blatter, Gregor Frei, Michael
Krummenacher, Carmen Jaquier, Mike Scheiwiller)
KÖPEK (Esen Isik)
LA VANITÉ (Lionel Baier)
NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Bester Dokumentarfilm je Nomination CHF 25’000
ABOVE AND BELOW (Nicolas Steiner)
ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Aya Domenig)
DIRTY GOLD WAR (Daniel Schweizer)
GROZNY BLUES (Nicola Bellucci)
IMAGINE WAKING UP TOMORROW AND ALL MUSIC HAS DISAPPEARED (Stefan Schwietert)

Bester Kurzfilm je Nomination CHF 10’000
JUST ANOTHER DAY IN EGYPT (Corina Schwingruber Ilić, Nikola Ilić)
KACEY MOTTET KLEIN, NAISSANCE D’UN ACTEUR (Ursula Meier)
LE MUR ET L’EAU (Alice Fargier)
PEDRO M, 1981 (Andreas Fontana)
SUBOTIKA. LAND OF WONDERS (Peter Volkart)

Bester Animationsfilm je Nomination CHF 10’000
ERLKÖNIG (Georges Schwizgebel)
ISLANDER’S REST (Claudius Gentinetta, Frank Braun)
LUCENS (Marcel Barelli)

Bestes Drehbuch je Nomination CHF 5’000
KÖPEK (Esen Isik)
LA VANITÉ (Lionel Baier / Julien Bouissoux)
NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Beste Darstellerin je Nomination CHF 5’000
Beren Tuna in KÖPEK
Annina Walt in AMATEUR TEENS
Annina Walt in NICHTS PASSIERT

Bester Darsteller je Nomination CHF 5’000
Wolfram Berger in RIDER JACK
Bruno Ganz in HEIDI
Patrick Lapp in LA VANITÉ

Beste Darstellung in einer Nebenrolle je Nomination CHF 5’000
Chiara Carla Bär in AMATEUR TEENS
Ivan Georgiev in LA VANITÉ
Leonardo Nigro in SCHELLEN-URSLI

Beste Filmmusik je Nomination CHF 5’000
ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Marcel Vaid)
HEIDI (Niki Reiser)
KÖPEK (Marcel Vaid)

Beste Kamera je Nomination CHF 5’000
GIOVANNI SEGANTINI – MAGIE DES LICHTS (Pio Corradi)
KÖPEK (Gabriel Sandru)
SCHELLEN-URSLI (Felix von Muralt)

Beste Montage je Nomination CHF 5’000
ABOVE AND BELOW (Kaya Inan)
HEIDI (Michael Schaerer)
HEIMATLAND (Kaya Inan)

Bester Abschlussfilm je Nomination CHF 2’500
PROCEDERE: (Delia Schiltknecht)
RUBEN LEAVES (Frederic Siegel)
UNE HISTOIRE SIMPLE, LA MIENNE, LA TIENNE ET CELLE DE M. (Atefeh Yarmohammadi)

Wahl der Nominierten
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der rund 260 Mitglieder der Akademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: Balz Bachmann, Musiker und Komponist, Zürich; Corinna Glaus, Casting, Zürich; Pierre Monnard, Regisseur, Châtel-Saint-Denis; Marco Ettore Zucchi, Journalist, Mendrisio; Françoise Deriaz, Journalistin, Pully.

Die Woche der Nominierten
In der Woche der Preisverleihung vom 14. bis 20. März widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Verantstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den Filmschaffenden zu treten.

Die Preisverleihung
Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 18. März 2016 in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Neue Kategorie: „Abschlussfilme“
Filme, die zum Abschluss der Ausbildung an einer Filmschule realisiert wurden, konkurrieren am Schweizer Filmpreis erstmals in einer eigenen Kategorie. Teilnahmebedingung für diese Filme ist, dass sie im Rahmen der Schule, also nicht unabhängig produziert oder koproduziert wurden. Diese neue Kategorie ermöglicht es, den Abschlussfilmen eine grössere Visibilität zu verleihen und beteiligten Regisseurinnen und Regisseuren den Einstieg ins unabhängige Filmschaffen zu erleichtern. Die Anzahl nominierbarer Filme in dieser Kategorie fällt im ersten Turnus mit 4 Filmen noch unbefriedigend aus. Für 2017 wird eine Zunahme erwartet. Abschlussfilme, die mit unabhängigen Produktionsgesellschaften gedreht wurden, können weiterhin in den anderen Kategorien teilnehmen.

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein. (Symbolbild)

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein. (Symbolbild)

Mit innovativen, frischen Ideen wollen Jugendliche einen Ausweg aus komplexen Problemen wie Hunger und Fehlernährung, Food Waste oder der Umweltwirkung der Ernährungssysteme finden. Denn ihnen ist es nicht egal, wie wir Lebensmittel produzieren, verarbeiten, konsumieren und entsorgen. Um zu verstehen, wo diese jungen Menschen, die sich für nachhaltigere Ernährungssysteme einsetzen möchten, Unterstützung brauchen, wurden das Projekts Myfood30 ins Leben gerufen und fünf Handlungsachsen eruiert.

Eine überwiegende Mehrheit der Jugendlichen ist überzeugt, einen Beitrag zu nachhaltigeren Ernährungssystemen leisten zu können – sei es, indem sie bewusst konsumieren, die Politik beeinflussen oder ihr Umfeld sensibilisieren, namentlich über die sozialen Medien. Mit viel Engagement identifizierten die Jugendlichen im Rahmen des Projekts die grössten Hindernisse, die ihrem tatkräftigen Handeln im Weg stehen. Um diese zu überwinden, schlagen sie vor, Interaktionen mit Fachleuten aus dem Lebensmittelsektor zu fördern, während der Berufsbildung unternehmerische Kompetenzen zu entwickeln, die Folgegenerationen vermehrt für die Nachhaltigkeit und die internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren sowie sicherzustellen, dass die Stimmen der Jugend von den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft gehört und berücksichtigt werden.

Während die Weltausstellung von Mailand, die ganz im Zeichen der Ernährung stand, bereits Geschichte ist, liefern diese Empfehlungen junger Menschen einen konkreten Beitrag zu den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung, die es bis 2030 zu erreichen gilt. Die Jugendlichen erarbeiteten ihre Ideen in mehreren Projektphasen mit einer Online-Befragung, einem Workshop in Bern, einem internationalen, interaktiven Event in Rom mit wichtigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Gesprächen mit verschiedenen Akteurinnen und Akteurinnen aus diesem Bereich. Die Empfehlungen sind im Schlussbericht des Projekts Myfood30 einsehbar unter: http://www.myfood30.net/online-bericht/#was-wir-gehoert-haben.

Myfood30 ist ein Projekt des schweizerischen nationalen FAO-Komitees mit der Unterstützung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und wird von Foodways Consulting GmbH gemeinsam mit YPARD umgesetzt.

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