Angela Merkel und die Deutsche Flagge

Angela Merkel und die Deutschlandflagge: Offenbar zwei verschiedene Universen. Merkel wirft die Deutschlandfahne lieber weg, sie ist angeekelt von ihr.

Angela Merkel und die Deutschlandflagge: Offenbar zwei verschiedene Universen. Merkel wirft die Deutschlandfahne lieber weg, sie ist angeekelt von ihr.

Die Kanzlerin ist sichtlich angeekelt von der deutschen Flagge.

Eine Deutschlandfahne, die Merkel CDU-Politiker Hermann Gröhe aus der Hand riß und mit angewidertem, mißbilligendem Blick wegschmeißt, ist im Video zu sehen.

Peinlich, die Figur, die Gröhe dabei abgibt und auch die von Frau Von der Leyen.

Video: Angela Merkel und die Deutsche Flagge (Nationalflagge Deutschland):

Die Migros lanciert die Famigros Lagerfeuer-Nacht

Migroslagerfeuernacht. (Bild: Migros)

Migroslagerfeuernacht. (Bild: Migros)

Der Familienclub Famigros führt diesen Sommer gemeinsam mit Marius von der Jagdkapelle und Linard Bardill die Lagerfeuer-Nacht an sechs Orten durch.

Singend ums Lagerfeuer sitzen, im Zelt übernachten, die Natur geniessen – welches Kind träumt nicht davon? Famigros erfüllt diesen Traum jetzt mit der neuen Lagerfeuer-Nacht, die diesen Sommer an sechs Orten in der Deutschschweiz stattfinden wird. Für 75 Franken kann eine fünfköpfige Familie einen Zeltplatz beziehen, an Workshops wie Pfeilbogen-Basteln oder Waldtanz teilnehmen und gemeinsam mit Marius von der Jagdkapelle oder Linard Bardill ums Lagerfeuer sitzen und singen. «Mit der Famigros Lagerfeuer-Nacht möchten wir unseren Famigros-Mitgliedern etwas ganz Besonderes bieten: Ein unvergessliches Abenteuer mit Spiel und Spass in der freien Natur, das man als Familie gemeinsam erleben kann. Und all dies zu einem attraktiven Preis», sagt Anna Schreier, Leiterin Famigros Club-Management.

Kinder stehen im Zentrum

Anders als bei den gängigen Kinder-Festivals sollen nicht die Musiker im Zentrum stehen, sondern das Familienerlebnis und die Kinder selber. «Ich werde nur der Tätschmeister sein», sagt Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle. Begleitet werden Marius Tschirky und Linard Bardill von den Waldfiguren Chraxl und Simselifei, welche die Workshops für die Kinder durchführen werden. Für Tschirky ist die neue Famigros-Eventreihe ein Versuch, neue Wege zu gehen: «Kinder wollen nicht nur konsumieren, sie wollen mitmachen. Und genau das können sie an der Lagerfeuer-Nacht.»

Exklusiv für Famigros-Mitglieder

Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle ist auch dabei. (Bild: Migros)

Marius Tschirky, Sänger der Kinderband Marius & die Jagdkapelle ist auch dabei. (Bild: Migros)

Die Teilnahme an der Lagerfeuer-Nacht ist ausschliesslich Famigros‐Mitgliedern vorbehalten. Die dafür benötigten Konten bei M‐Connect und Cumulus sind kostenlos. Im Preis von 75 Franken inbegriffen sind der Zeltplatz, alle Workshops, das Abendessen, der Zmorge und die Zwischenverpflegung inklusive Wasser, Tee und Kaffee. Pro Anlass wird es einige Zeltplätze mit fertig aufgebauten Familien-Tipi geben. Diese können für 145 Franken reserviert werden.

Austragungsorte der Famigros Lagerfeuer‐Nacht: Gurten 4./5. Juni Heidiland, Fläsch 18./19. Juni Seebodenalp, Rigi 2./3. Juli Hasliberg 6./7. August Herznach, Fricktal 13./14. August Zürich Forch 20./21. August

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt. (Symbolbild)

Erhebung zu Familien und Generationen 2013: Paarbeziehungen – Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehung und Ehe sind beliebt. (Symbolbild)

Gut drei Viertel der Frauen und Männer zwischen 18 und 80 Jahren sind in einer Paarbeziehung. Die grosse Mehrheit wohnt mit dem Partner oder der Partnerin zusammen.

Die Ehe ist nach wie vor stark verbreitet. So sind vier Fünftel aller Personen verheiratet, die mit einem nicht gleichgeschlechtlichen Partner im Haushalt leben. Dies geht aus einer Auswertung zu Beziehungsformen und Paarleben in der Schweiz des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen. (Symbolbild)

Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» zustande gekommen. (Symbolbild)

Die am 1. März 2016 eingereichte eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege (Velo-Initiative)» ist formell zustande gekommen.

Die Prüfung der Unterschriftenlisten durch die Bundeskanzlei hat ergeben, dass von insgesamt 105 760 eingereichten Unterschriften 105 234 gültig sind.

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest. (Symbolbild)

Schweizer Filmpreis 2016: Die Nominierten stehen fest. (Symbolbild)

Die Nominierten für den Schweizer Filmpreis 2016 wurden heute im Rahmen der Nacht der Nominationen bekannt gegeben, an der sich rund 600 Gäste aus der Filmbranche im Konzertsaal Solothurn zur feierlichen Ankündigung trafen. Die Preisverleihung des Schweizer Filmpreises findet am 18. März in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset zum zweiten Mal im Schiffbau in Zürich statt. Das Publikum kann während der Woche der Nominierten vom 14. bis 20. März 2016 in Zürich und Genf die nominierten Filme im Kino sehen und mit Filmschaffenden diskutieren.

Für den Schweizer Filmpreis 2016 sind insgesamt 70 Filme in 12 Kategorien angemeldet. Erstmals konnten Filme in der neuen Kategorie „Abschlussfilme“ eingereicht werden. Alle Filme wurden rund 260 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Die Resultate der anonymen Abstimmung dienen der Nominationskommission als Empfehlung.

Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2016

Bester Spielfilm je Nomination CHF 25’000
AMATEUR TEENS (Niklaus Hilber)
HEIMATLAND (Jan Gassmann, Jonas Meier, Benny Jaberg, Tobias Nölle, Lionel Rupp, Lisa Blatter, Gregor Frei, Michael
Krummenacher, Carmen Jaquier, Mike Scheiwiller)
KÖPEK (Esen Isik)
LA VANITÉ (Lionel Baier)
NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Bester Dokumentarfilm je Nomination CHF 25’000
ABOVE AND BELOW (Nicolas Steiner)
ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Aya Domenig)
DIRTY GOLD WAR (Daniel Schweizer)
GROZNY BLUES (Nicola Bellucci)
IMAGINE WAKING UP TOMORROW AND ALL MUSIC HAS DISAPPEARED (Stefan Schwietert)

Bester Kurzfilm je Nomination CHF 10’000
JUST ANOTHER DAY IN EGYPT (Corina Schwingruber Ilić, Nikola Ilić)
KACEY MOTTET KLEIN, NAISSANCE D’UN ACTEUR (Ursula Meier)
LE MUR ET L’EAU (Alice Fargier)
PEDRO M, 1981 (Andreas Fontana)
SUBOTIKA. LAND OF WONDERS (Peter Volkart)

Bester Animationsfilm je Nomination CHF 10’000
ERLKÖNIG (Georges Schwizgebel)
ISLANDER’S REST (Claudius Gentinetta, Frank Braun)
LUCENS (Marcel Barelli)

Bestes Drehbuch je Nomination CHF 5’000
KÖPEK (Esen Isik)
LA VANITÉ (Lionel Baier / Julien Bouissoux)
NICHTS PASSIERT (Micha Lewinsky)

Beste Darstellerin je Nomination CHF 5’000
Beren Tuna in KÖPEK
Annina Walt in AMATEUR TEENS
Annina Walt in NICHTS PASSIERT

Bester Darsteller je Nomination CHF 5’000
Wolfram Berger in RIDER JACK
Bruno Ganz in HEIDI
Patrick Lapp in LA VANITÉ

Beste Darstellung in einer Nebenrolle je Nomination CHF 5’000
Chiara Carla Bär in AMATEUR TEENS
Ivan Georgiev in LA VANITÉ
Leonardo Nigro in SCHELLEN-URSLI

Beste Filmmusik je Nomination CHF 5’000
ALS DIE SONNE VOM HIMMEL FIEL (Marcel Vaid)
HEIDI (Niki Reiser)
KÖPEK (Marcel Vaid)

Beste Kamera je Nomination CHF 5’000
GIOVANNI SEGANTINI – MAGIE DES LICHTS (Pio Corradi)
KÖPEK (Gabriel Sandru)
SCHELLEN-URSLI (Felix von Muralt)

Beste Montage je Nomination CHF 5’000
ABOVE AND BELOW (Kaya Inan)
HEIDI (Michael Schaerer)
HEIMATLAND (Kaya Inan)

Bester Abschlussfilm je Nomination CHF 2’500
PROCEDERE: (Delia Schiltknecht)
RUBEN LEAVES (Frederic Siegel)
UNE HISTOIRE SIMPLE, LA MIENNE, LA TIENNE ET CELLE DE M. (Atefeh Yarmohammadi)

Wahl der Nominierten
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der rund 260 Mitglieder der Akademie aus. Die von Ivo Kummer, Leiter Sektion Film BAK, präsidierte Nominationskommission setzt sich aus folgenden Akademie-Mitgliedern zusammen: Balz Bachmann, Musiker und Komponist, Zürich; Corinna Glaus, Casting, Zürich; Pierre Monnard, Regisseur, Châtel-Saint-Denis; Marco Ettore Zucchi, Journalist, Mendrisio; Françoise Deriaz, Journalistin, Pully.

Die Woche der Nominierten
In der Woche der Preisverleihung vom 14. bis 20. März widmet sich die Woche der Nominierten in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die öffentlichen Verantstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und bieten dem Publikum Gelegenheit, in einen direkten Dialog mit den Filmschaffenden zu treten.

Die Preisverleihung
Die 19. Verleihung des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 18. März 2016 in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset im Schiffbau in Zürich statt. Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Neue Kategorie: „Abschlussfilme“
Filme, die zum Abschluss der Ausbildung an einer Filmschule realisiert wurden, konkurrieren am Schweizer Filmpreis erstmals in einer eigenen Kategorie. Teilnahmebedingung für diese Filme ist, dass sie im Rahmen der Schule, also nicht unabhängig produziert oder koproduziert wurden. Diese neue Kategorie ermöglicht es, den Abschlussfilmen eine grössere Visibilität zu verleihen und beteiligten Regisseurinnen und Regisseuren den Einstieg ins unabhängige Filmschaffen zu erleichtern. Die Anzahl nominierbarer Filme in dieser Kategorie fällt im ersten Turnus mit 4 Filmen noch unbefriedigend aus. Für 2017 wird eine Zunahme erwartet. Abschlussfilme, die mit unabhängigen Produktionsgesellschaften gedreht wurden, können weiterhin in den anderen Kategorien teilnehmen.

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein. (Symbolbild)

Jugendliche setzen sich für nachhaltigere Ernährungssysteme ein. (Symbolbild)

Mit innovativen, frischen Ideen wollen Jugendliche einen Ausweg aus komplexen Problemen wie Hunger und Fehlernährung, Food Waste oder der Umweltwirkung der Ernährungssysteme finden. Denn ihnen ist es nicht egal, wie wir Lebensmittel produzieren, verarbeiten, konsumieren und entsorgen. Um zu verstehen, wo diese jungen Menschen, die sich für nachhaltigere Ernährungssysteme einsetzen möchten, Unterstützung brauchen, wurden das Projekts Myfood30 ins Leben gerufen und fünf Handlungsachsen eruiert.

Eine überwiegende Mehrheit der Jugendlichen ist überzeugt, einen Beitrag zu nachhaltigeren Ernährungssystemen leisten zu können – sei es, indem sie bewusst konsumieren, die Politik beeinflussen oder ihr Umfeld sensibilisieren, namentlich über die sozialen Medien. Mit viel Engagement identifizierten die Jugendlichen im Rahmen des Projekts die grössten Hindernisse, die ihrem tatkräftigen Handeln im Weg stehen. Um diese zu überwinden, schlagen sie vor, Interaktionen mit Fachleuten aus dem Lebensmittelsektor zu fördern, während der Berufsbildung unternehmerische Kompetenzen zu entwickeln, die Folgegenerationen vermehrt für die Nachhaltigkeit und die internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren sowie sicherzustellen, dass die Stimmen der Jugend von den Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft gehört und berücksichtigt werden.

Während die Weltausstellung von Mailand, die ganz im Zeichen der Ernährung stand, bereits Geschichte ist, liefern diese Empfehlungen junger Menschen einen konkreten Beitrag zu den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung, die es bis 2030 zu erreichen gilt. Die Jugendlichen erarbeiteten ihre Ideen in mehreren Projektphasen mit einer Online-Befragung, einem Workshop in Bern, einem internationalen, interaktiven Event in Rom mit wichtigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Gesprächen mit verschiedenen Akteurinnen und Akteurinnen aus diesem Bereich. Die Empfehlungen sind im Schlussbericht des Projekts Myfood30 einsehbar unter: http://www.myfood30.net/online-bericht/#was-wir-gehoert-haben.

Myfood30 ist ein Projekt des schweizerischen nationalen FAO-Komitees mit der Unterstützung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) und der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und wird von Foodways Consulting GmbH gemeinsam mit YPARD umgesetzt.

Schutz vor häuslicher Gewalt soll ausgebaut werden

Elektronische Fussfessel für Täter. (Symbolbild)

Elektronische Fussfessel für Täter. (Symbolbild)

Der Bundesrat will Opfer von häuslicher Gewalt und Stalking besser schützen. Er hat dazu am Mittwoch verschiedene Änderungen im Zivil- und Strafrecht in die Vernehmlassung geschickt. Zudem hat der Bundesrat die Vernehmlassung über die Genehmigung der sogenannten Istanbul-Konvention des Europarates eröffnet. Diese soll sicherstellen, dass Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt europaweit auf einem vergleichbaren Standard bekämpft werden.

Aktuelle statistische Zahlen machen deutlich, dass häusliche Gewalt nach wie vor ein grosses gesellschaftliches Problem darstellt. Der Bundesrat erachtet es deshalb als notwendig, den Schutz gewaltbetroffener Personen zu verbessern.

Elektronische Fussfessel für Täter

Das geltende Recht sieht in Art. 28b des Zivilgesetzbuches (ZGB) unter anderem vor, dass das Gericht bei häuslicher Gewalt und Stalking ein Rayon- oder Kontaktverbot aussprechen kann. Neu soll das Gericht zur Durchsetzung eines solchen Rayon- oder Kontaktverbots anordnen können, dass die potentiell gewaltausübende Person eine elektronische Fussfessel oder ein elektronisches Armband tragen muss.

Zudem schlägt der Bundesrat vor, prozessuale Hürden im zivilrechtlichen Gewaltschutz abzubauen. So sollen in diesen Fällen keine Gerichtskosten mehr gesprochen und das bisher in bestimmten Fällen vorgesehene Schlichtungsverfahren abgeschafft werden. Um Schutzmassnahmen besser durchzusetzen und die Schnittstellenproblematik zu entschärfen, soll das Zivilgericht seinen Entscheid, soweit notwendig, der kantonalen Kriseninterventionsstelle (Polizei) sowie der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) mitteilen.

Im Sinne einer Begleitmassnahme will der Bundesrat mit den Kantonen zudem abklären, ob zusätzliche Schritte innerhalb der bestehenden Kompetenzordnung unternommen werden können, um den Schutz gewaltbetroffener Personen weiter zu optimieren.

Opfer entlasten

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 55a des Strafgesetzbuches müssen die Strafverfolgungsbehörden Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung, wiederholten Tätigkeiten, Drohung oder Nötigung in Paarbeziehungen sistieren und nach Ablauf von sechs Monaten einstellen, wenn dies dem Willen des Opfers entspricht. Der Bundesrat will nun den Entscheid über den Fortgang des Verfahrens nicht mehr alleine in die Verantwortung des Opfers stellen. Vielmehr soll die Strafverfolgungsbehörde neben dem Willen des Opfers auch weitere Umstände berücksichtigen. War die Täterin oder der Täter bereits gewalttätig, so soll das Verfahren zwingend fortgesetzt werden. Schliesslich soll das Opfer vor der Einstellung des Verfahrens noch einmal angehört werden.

Istanbul-Konvention

Weiter hat der Bundesrat am Mittwoch die Vernehmlassung über die Genehmigung der sogenannten Istanbul-Konvention des Europarates eröffnet. Das Übereinkommen ist europaweit das erste bindende Instrument, das Frauen und Mädchen umfassend vor jeglicher Form von Gewalt, inklusive der häuslichen Gewalt, schützt. So müssen psychische, physische und sexuelle Gewalt, Stalking, Zwangsheirat, die Verstümmelung weiblicher Genitalien sowie Zwangsabtreibung und Zwangssterilisierung unter Strafe gestellt sein. Die Konvention enthält zudem Bestimmungen über die Prävention und den Opferschutz. Die Schweiz hat das Übereinkommen am 13. September 2013 unterzeichnet.

Das schweizerische Recht verfügt bereits heute über die notwendigen Strafbestimmungen. Die Umsetzung der Präventions- und Schutzbestimmungen für Opfer fällt zu einem grossen Teil in den Kompetenzbereich der Kantone. Diese verfügen in der Regel ebenfalls bereits über die von der Konvention geforderten Instrumente. In einzelnen Bereichen sind noch vertiefte Abklärungen zu treffen, namentlich bei der Frage, ob genügend Schutzunterkünfte für Opfer vorhanden sind und ob das bestehende Angebot an Telefonberatungen allenfalls auszubauen ist.

Partnersuche im Internet…

… ist modern und immer mehr Menschen lernen sich über das Internet kennen.

Wer aber schonmal auf einer Partnerbörse aktiv war, stellt schnell fest, daß oftmals das Schöngetue beim Schreiben hinterher nicht der Realität entspricht.

Bildschirmfotoausriß: Chringels.ch

Bildschirmfotoausriß: Chringles.ch

So etwa, wenn man sich das erstemal trifft und die Person als eine völlig andere erscheint als die mit der man „getschättet“ hat auf dem Partnerportal.

So wundert es nicht, gibt es heute zahlreiche spezialisierte Portale. Angeblich oder tatsächlich florieren ja die Portale auf denen man eine schnelle unverbindliche Nummer kriegen kann, was wohl auch die Moral und Wertvorstellungen der heutigen Gesellschaft wiederspiegelt.

Alternativ dazu florieren aber auch Portale, auf denen Leute sich anmelden, die Beziehungen mit Werten suchen, wie etwa christliche Partnersuche für christliche Singles.

Chringles heißt die Partnerbörse und der Name ist wohl eine Zusammensetzung aus dem Wort Singels und Christ.

Das Portal wirbt: „Suchst Du einen Partner, mit dem Du Deinen Glauben teilen kannst? Dann bist Du bei Chringles.ch richtig. Finde hier christliche Singles, die auf der Suche nach einem gleichgesinnten Partner sind. Chringles.ch bietet seit 2009 die christliche Partnersuche in der Du nach verschiedenen Konfessionen suchen kannst.“

Jeder muß wohl für sich selbst entscheiden, was er will. Etwas Schnelles, Unverbindliches und Substanzloses oder was Ernstes.

Jedenfalls gibt es in der Vielfalt der Partnerbörsen für jeden etwas.

 

 

Empfangsgebühr: Keine Rückzahlung der Mehrwertsteuer

Empfangsgebühr: Keine Rückzahlung der Mehrwertsteuer. (Symbolbild)

Empfangsgebühr: Keine Rückzahlung der Mehrwertsteuer. (Symbolbild)

Die Mehrwertsteuer auf der Empfangsgebühr wird nicht rückwirkend zurückbezahlt. Zu diesem Schluss kommt das BAKOM, das gemeinsam mit der ESTV die Konsequenzen des Bundesgerichtsurteils analysiert hat, wonach die Gebührenzahlenden keine Mehrwertsteuer auf der Empfangsgebühr bezahlen müssen.

Das Bundesgericht stellte in einem Urteil vom 13. April 2015 fest, dass die Gebührenzahlenden keine Mehrwertsteuer auf die Radio- und Fernsehempfangsgebühr bezahlen müssen. Seither werden die Gebührenrechnungen ohne Mehrwertsteuer verschickt. Die Frage der Rückzahlung liess das Bundesgericht hingegen offen.

Einerseits wirkt grundsätzlich ein Urteil nur auf die am Verfahren beteiligten Personen. Aus Gründen der Rechtssicherheit wirkt sich andererseits eine Praxisänderung nur für die Zukunft aus. Deshalb wird die Mehrwertsteuer für den Empfang für Radio und Fernsehen vor April 2015 nicht zurückbezahlt. Bis zur Praxisänderung des Bundesgerichts hatte der Bund keinen Anlass, auf die Erhebung der Mehrwertsteuer auf den Empfangsgebühren zu verzichten. Dementsprechend hat der Bundesrat am 19. August 2015 zwei Vorstösse von Nationalrätin Sylvia Flückiger beantwortet (Motion 15.3416, Interpellation 15.3418).

Die Mehrwertsteuer wird seit deren Einführung im Jahr 1995 auf der Radio- und Fernsehempfangsgebühr erhoben und wurde bislang nie bestritten. Diese Frage wurde erstmals im Verfahren aufgeworfen, das nun in den Entscheid des Bundesgerichts vom 13. April 2015 mündete. Das Bundesverwaltungsgericht als Vorinstanz des Bundesgerichts hatte die Mehrwertsteuerpflicht zunächst bestätigt.

Die Schweizer Tierwelt neu entdecken

Mit Geodaten von swisstopo die Schweizer Tierwelt entdecken. (Symbolbild)

Mit Geodaten von swisstopo die Schweizer Tierwelt entdecken. (Symbolbild)

Mit Geodaten von swisstopo die Schweizer Tierwelt entdecken

Nach dem Erfolg der ersten drei Auflagen führt das Bundesamt für Landestopografie swisstopo eine neue Schatzsuche zum Thema «Schweizer Tierwelt» durch. www.schatz-karte.ch ist ein kostenloses Unterrichtsinstrument für Schulen, welches den Geografie Unterricht sinnvoll ergänzt und bereichert.

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