Tag der deutschen Sprache: eine Straße bauen

Zum Tag der deutschen Sprache am morgigen 11. September ruft die DEUTSCHE SPRACHWELT Politiker und Bürger dazu auf, die Idee einer „Straße der deutschen Sprache“ zu unterstützen. Eine solche neu auszuweisende Ferienstraße könnte Fremdenverkehr und Sprachpflege miteinander verknüpfen.

Die Deutsche Sprachwelt, größte deutschsprachige Sprachzeitung und die Fruchtbringende Gesellschaft wollten zum Tag der Deutschen Sprache 2010 eine Straße bauen

Der Chefredaktor der Sprachzeitung, Thomas Paulwitz, erklärte: „Mehr denn je ist es notwendig, auf die deutsche Sprache neugierig zu machen und Begeisterung für sie zu wecken. Eine Straße der deutschen Sprache wäre ein guter Weg dazu.“

Der Kern der „Straße der deutschen Sprache“ könnte aus sprachpflegerischen und sprachgeschichtlichen Gründen in Mitteldeutschland liegen, also in den heutigen Bundesländern Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Die Sächsische Kanzleisprache und das Wirken Martin Luthers in diesem Gebiet haben das heutige Hochdeutsch stark geprägt.

Heute spielt in Mitteldeutschland die Sprachpflege wieder eine wichtige Rolle. In Sachsen-Anhalt zum Beispiel finden an diesem Wochenende die zentralen Veranstaltungen zum Tag der deutschen Sprache statt. Sie stehen unter der Schirmherrschaft des sachsen-anhaltischen Ministerpräsidenten und der Kultusministerin: Am Freitag ereignet sich im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt das „Festspiel der deutschen Sprache“ unter der Leitung von Kammersängerin Edda Moser. Am Samstag begeht im Spiegelsaal des Köthener Schlosses die Neue Fruchtbringende Gesellschaft einen Festakt mit der alljährlichen „Rede zur deutschen Sprache“. Der ehemalige Sächsische Staatsminister Hans Joachim Meyer spricht über „Kleid oder Haut – was ist uns unsere deutsche Sprache?“

In ersten Städten seien bereits Bürger und Politiker für die Idee der Ferienstraße gewonnen worden, zum Beispiel in Köthen, in der Konrad-Duden-Stadt Schleiz, in der Paul-Gerhardt-Stadt Gräfenhainichen und in der Sorben-Stadt Bautzen. Aber auch die Wartburg, Weimar oder Wittenberg könnten Stationen auf einer „Straße der deutschen Sprache“ sein. Auf dem „Köthener Sprachtag“ Ende Juni 2011 werden Sprachfreunde und Vertreter verschiedener Städte über die Ferienstraße beraten.www.Fruchtbringende-Gesellschaft.de


Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

Deutsche Sprachwelt:
http://www.Deutsche-Sprachwelt.de/berichte/pm-2010-09-10.shtml

„Menschliche Beziehung mit Widmer-Schlumpf nicht möglich“

Das Schweizer Fernsehen (Tagesschau) berichtet über den SVP-Bundesratskandidaten:

"Menschliche Beziehung zu Widmer-Schlumpf nicht möglich" (Bildschirmfoto: Schweizer Fernsehen)

Rime rechnet fest damit, daß die Bundesrätinnen Micheline Calmy- Rey und Eveline Widmer-Schlumpf nur noch ein Jahr im Amt sind. «Sollte ich in den Bundesrat gewählt werden, würde ich es ein Jahr lang mit den beiden sicher aushalten. Danach sind sie hoffentlich weg.» Er könne mit Widmer-Schlumpf keine «menschliche Beziehung unterhalten», sagte er im Interview. «Auch mit Micheline Calmy-Rey gibt es kein Auskommen.»

Deutschland: Käse, der nie schimmelt

In Westdeutschland wurde lange darüber gespottet, daß es in der DDR angeblich keine Arbeitslosen gab. Wer keine Arbeit hatte, dem wurde einfach ein Besen in die Hand gedrückt und er durfte den Hof kehren, spottete man.

Daß immer mehr planwirtschaftliche Elemente in dem neuen „Gesamtdeutschland“ Einzug halten, zeigt sich an folgendem erschreckenden Beispiel aus Hamburg, über das die Seite Spottlight.ch berichtet:

Der Käse im "Real Life"-Supermarkt wird nie schimmeln (Archiv-Bild: Tilsiter.info)

Das Geld in den Kassen ist genauso unecht wie es die feilgebotenen Produkte sind.

Der Käse wird nie schimmeln, der er ist aus Plastik, in den Zigarettenpackungen steckt Papier und auch die Eier werden nie faul werden, denn auch die Eier sind Attrappen.

Dieser Supermarkt heißt dann “Real-Life-Markt”.

In diesem Supermarkt sollen Hartz-IV-Empfänger wieder zu einem geregelten Tagesablauf animiert werden und an ein mögliches Erwerbsleben gewöhnt werden.

Wenn die kreativen Arbeitslosigkeitsbekämpfungsbeamten genauso kreativ ans Streichen von unnötigen Vorschriften und erdrückender Bürokratie herangingen wie sie kreativ sind bei solchen Sachen, dann würde Deutschland aufblühen.

Schon wieder neues Gesetz bzw. neue Verfassungsbestimmung

Immer mehr Staat und keine Mäßigung in Sicht. Bürokratie-Terror erwürgt KMU-Unternehmer täglich ein stückweit mehr, umklammert die Bürger und anderen Einwohner der Schweiz täglich enger.

Täglich gibt es Pressemeldungen über neue Gesetze und Vorschriften. Wann kommt mal eine Meldung über die Streichung eines Gesetzes, einer Vorschrift oder eines Erlasses?

Wo soll das hinführen, wenn es immer mehr Gängelei und eine immer größere Gesetzes- und Vorschriftenflut gibt?

Immer mehr Gesetze und Vorschriften: Die Schweiz landet im kommunistisch anmutenden Überwachungs- und Gängelungsstaat

Bund und Kantone sollen sich für eine optimale Grundversorgung der Bevölkerung einsetzen, heißt es in der heutigen Bundesratsmitteilung zu einer angestrebten neuen Verfassungsbestimmung. Der Bundesrat stellt in Erfüllung einer Motion eine neue, allgemeine Verfassungsbestimmung zu diesem Thema zur Diskussion. Der Entwurf, den der Bundesrat am Mittwoch in die Vernehmlassung geschickt hat, hält die wichtigsten, bereits heute anerkannten Grundsätze einer bestmöglichen Versorgung der Bevölkerung mit den grundlegenden Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs fest.

Der Entwurf der neuen Verfassungsbestimmung geht auf eine Motion der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats zurück. Die vorgeschlagene neue Bestimmung erteilt den Gemeinwesen auf allen Staatsebenen den Auftrag, sich für eine möglichst gute Grundversorgung einzusetzen. Sie stellt aber keine Verfassungsgrundlage dar, aus der Ansprüche auf staatliche Leistungen abgeleitet werden könnten. Ebenso wenig verändert sie etwas an der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden. Die Bestimmung zählt einige wichtige Bereiche auf, wo sich die Gemeinwesen für die Grundversorgung engagieren müssen: Bildung, Wasser- und Energieversorgung, Abfall- und Abwasserentsorgung, öffentlicher und privater Verkehr, Post- und Fernmeldewesen sowie Gesundheit. Die Aufzählung ist gemäss der Vorgabe der Motion nicht abschliessend.

Der Entwurf konkretisiert zudem, was unter der Optimierung der Grundversorgung zu verstehen ist: Anzustreben ist, dass die Güter und Dienstleistungen in allen Landesgegenden und für die gesamte Bevölkerung zugänglich sind, dass sie in hoher Qualität zur Verfügung stehen, dass sie zu Preisen angeboten werden, die nach einheitlichen Grundsätzen festgelegt werden und für alle erschwinglich sind, und dass sie dauerhaft verfügbar sind.

Der Bundesrat hatte sich gegen die Annahme der Motion ausgesprochen. Er ist nach wie vor skeptisch bezüglich der Einführung einer allgemeinen Verfassungsbestimmung über die Grundversorgung.

Teure Studien

Die Gesellschaft wandelt sich aufgrund von Einwanderung („Migration“) und dies kostet den Steuerzahler. Während Studien in vielen EU-Ländern, zuletzt Großbritannien, feststellten, daß es unterm Strich „keinen wie auch immer gearteten Nutzen durch Zuwanderung“ (x1: siehe unten) gibt, wurde in der Schweiz erneut eine Studie zu den gesellschaftlichen, wirtschaflichen und kulturellen Hintergründen der Migraten erstellt.

Heute veröffentlichte das Bundesamt für Migration (BFM) vier Studien zu den Migrantengruppen aus Portugal, Türkei, Kosovo und Somalia/Eritrea. Die erwähnten Studien geben einen Überblick zur Migrationsgeschichte, zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation sowie zu kulturellen Aspekten der jeweiligen Bevölkerungsgruppen.

Teure Studien

Teure Zuwanderungsstudien

Nach erfolgreicher Publikation der Pilotstudie zur srilankischen Diaspora in der Schweiz vom November 2007 hat das Bundesamt für Migration (BFM) vier weitere Studien zu verschiedenen Migrantengruppen in Auftrag gegeben. Es handelt sich bei diesen neuen Forschungsarbeiten um die in der Schweiz lebenden Personen aus Portugal, der Türkei, dem Kosovo und aus Somalia/Eritrea.

Die erwähnten Studien beinhalten kompaktes, gut verständlich geschriebenes Hintergrundwissen zur Herkunft, Kultur und Lebenssituation der jeweiligen Bevölkerungsgruppe. Sie richten sich in an Personen, die im beruflichen oder privaten Alltag mit Menschen aus diesen Herkunftsländern Kontakt haben.

(x1: Der umfangreiche «Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Einwanderung» erregte in England Aufsehen, weil die Studie der Regierung und der Mehrheit des Parlaments in einem wesentlichen Punkt widersprachen: «Entgegen den Behauptungen der Regierung und der Wirtschaft haben wir keinerlei Belege dafür gefunden, dass die Einwanderung der bestehenden britischen Bevölkerung irgendwelche ökonomische Vorteile bringt.»

Mediengau

Höchste Höhen, tiefste Tiefen:

In höchste Höhen sollte die Schweiz aufsteigen, ins Weltall. Und es rauschte kräftig im Schweizer Blätterwald und in den Fernsehern der Schweizer TV-Konsumenten.

Als herauskam, daß die vermeintliche Schweizer Astronautin eine 25jährige Lehrerin ist, kam es dann zu tiefsten Tiefen. Medialen Tiefen.

Die Weltwoche berichtet über das peinliche Mediengau-Ereignise (Bildschirmfoto: Artikel zur Sache)

Eine Besonderheit der Schweiz ist die Häufung von solchen medialen Tiefen, die im besten Fall bloß Zeitungsenten und im schlechtesten Fall Mediengau-Ereignisse sind.

Wie kann es immer wieder soweit kommen?

Solche Mediengäue entstehen, wenn nicht recherchiert wird, sondern um der heißen Geschichte willen nur noch einer vom anderen abschreibt und rasch auch von den Leserzahlen der tollen Geschichte profitieren will.

Eine Besonderheit ist allerdings nicht nur die extreme Häufung von Mediengau-Fällen selbst, sondern auch der Umgang damit, wenn sich Ereignisse als Mediegäue entpuppt haben.

Hier waltet auf einmal die Schweizer Diskretion. Manch ein Hochjubler der Geschichte bringt es nicht einmal fertig, sich danach zu der Sache gegenüber seinen Lesern oder Zuschauern (Schweizer Fernsehen) zu äußern.

Peinliches Totschweigen, auffallend „laute Stille“.

Das jüngste Ereignis war nun, daß die Schweiz angeblich mit der 25jährigen Barbara Burtscher im Weltraum vertreten sein sollte.

Eine besonders unrühmliche Rolle spielten Swissinfo und das Schweizer Fernsehen. Und: Das Totschweigen danach macht den Mediengau erst zu etwas, was man durchaus mit dem Wort Medienskandal oder Presseskandal betiteln könnte.

Nachzulesen in der Weltwoche vom 19. August: Zum Artikel

Äußerst umweltschädlich: Plastik

Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken.

Bildschirmfoto: Platic-Planet.de

In dem Film mit dem denglischen Namen PLASTIC PLANET sucht Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, weltweit nach Antworten und deckt erstaunliche Fakten und unglaubliche Zusammenhänge auf. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? Wenn Sie diesen Film gesehen haben, werden Sie nie wieder aus einer Plastikflasche trinken!

Plastik-Planet ist ein unterhaltsamer und investigativer Film, der zeigt, daß Plastik zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden ist.

Mit Plastikplanet reist man rund um den Globus und entdeckt eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, die aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat.
In Plastikplanet findet Regisseur Werner Boote erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Mit eindrucksvollen Beispielen, wissenschaftlichen Interviews und faszinierenden Begegnungen entlarvt Plastikplanet die schöne neue Plastikwelt.
Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt?
Bootes bunter und rasanter Kinodokumentarfilm geht jeden an – eine überraschende, packende und aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter.

Fazit:

Der Film ist aufschlußreich und sehenswert. Schade nur, daß der Autor, der sich gegen die Vermüllung durch Plastik starkmacht, die Sprache mit dengleutschem Globalesisch vermüllt.

Während die Schweizer Polizeien sich der EU anpassen und die Polizeiautos von Rot in Blau umgestalten, gilt für Fußgänger, namentlich für Kinder immer noch Rot als die sicherere Farbe. Daher heißt eine aktuelle Kapo-Meldung aus Graubünden „Ein roter Schulanfang für mehr Sicherheit“ anstatt etwa „Ein blauer Schulanfang für mehr Sicherheit“.

Wenn die EU-Mode ruft, bleibt die Sicherheit auf der Strecke (Foto: Polizeibericht.ch bzw. Kapo Basel)

Schade, daß die Erkenntnis, daß man Rot besser sieht als andere Farben, für Polizeiautos nicht mehr gelten soll.

Meldung der Kapo Graubünden auf Polizeibericht.ch

Schallplatten-Fest in Venthen nun alle zwei Jahre – Neuer Verein im Aufbau

Das traditionelle Disk-Fest (franz. “Fête du Disque“) in Venthen findet von nun an alle zwei Jahre statt.

Das Organisationskomitee und die Gemeinde Venthen (Venthône) haben zusammen beschlossen, die Veranstaltung nicht mehr jedes Jahr zu veranstalten.

In der Tat gibt es immer mehr Schallplattenausstellungen. Daher wird es für die Organisatoren immer schwieriger, das Publikum anzuziehen schreibt das Organisationskomitee und teilt mit:

Plattenfest (Fête du Disque) in Venthen nun alle zwei Jahre

Seit drei Jahren, haben wir das Angebot des Festivals erweitert, indem wir vor der Aussstellung einen kostenlosen Konzertabend organisiert haben, der die Kosten erhöhte. Trotz des Erfolges des Konzertabends, waren wir gezwungen weitere finanzielle Mittel zu besorgen, um die Kosten der zwei Festtage zu decken.

Im Moment arbeiten wir am Aufbau des Vereins “L’amicale du disque“ (Freunde der Schallplatten). Ein Verein, der im Jahr 2010 gegründet wurde. Dieser hat zum Ziel neue Finanzielle Ressourcen und das Bestehen der Veranstaltung langfristig zu sichern. Möchten auch Sie unserem Verein beitreten ? Kontaktieren Sie uns auf fetedudisque.venthone (ätt) gmail.com !

Wir sind davon überzeugt, eine tolle Ausgabe 2011 der “Fête du disque“ zu organisieren und freuen uns jetzt schon auf Ihre Teilnahme, so das Organisationskomitte des Anlasses.

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