Nicolaus Fest zu „Flüchtlingen“ aus Sierra Leone, die in Deggendorf „streiken“

Der deutsche Politiker (AfD) Nicolaus Fest schreibt aktuell auf seinem Blog:

Rund 200 Versorgungssuchende aus Sierra Leone, einem laut UN durch und durch befriedeten Land, sind im beschaulichen Deggendorf in eine Art Streik getreten:

Sie weigern sich, Deutschkurse zu besuchen oder ihre Kinder zur Schule zu schicken. Grund für den Streik sind „negative Erfahrungen“ mit deutschen Behörden.

Dazu zählt die Ablehnung von Asylanträgen unter Hinweis auf die Dublin-Gesetze, auf fehlende Verfolgung oder als sonst „offensichtlich unbegründet“. Auch die ungenügende Medikamentierung gegen „spezielle Krankheiten“ wird gerügt – Sierra Leone ist seit Jahren eines der Hauptgebiete für Ebola, auch Aids ist verbreitet.

Und traumatisch bedrückend seien auch Abschiebungen nach Italien; dort drohe „schwere Folter“.

Doch selbst im bayrischen Sodom deutscher Behördenwillkür gibt es Momente des Glücks. Von den 40 Frauen, immerhin 20% der „Flüchtlinge“, sind 12 schwanger.

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Es ist so eine Sache mit der Armutsstatistik Schweiz

Aktuell kommt das Bundesamt für Statistik in Neuenburg wieder mit dramatischsten Zahlen.

6,9% der Schweizer Bevölkerung sind arm!

So die aktuelle Meldung des Amtes.

Armut Schweiz ist relativ

Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Armut ist relvativ: Deutschland, dessen Kanzlerin Merkel gerade die ganze Welt eingeladen hat, sich gratis versorgen zu lassen: Da haben nicht mal verhälnismäßig reiche Städte in Bayern (hier im Bild Augsburg) Geld, um Gehsteige in der Innenstadt intakt zu halten.

Wobei sich die „Armut“ in der Schweiz immer in Relation zum Durchschnitt berechnet.

Wer einen gewissen Prozentsatz weniger als der Durchschnittseinkommen hat, gilt als arm.

Nach dieser Art der „Armutsstatistik“ wird es also in der Schweiz immer Arme geben. Selbst wenn jeder Arme vermögend ist und im Vergleich zu anderen Ländern ein gutes Einkommen und eine gute soziale Sicherung hat.

Denn: Der allgemeine Lebensstandard in der Schweiz gehört nach wie vor zu den höchsten Europas.

Remo Maßat

Beschwerde der SVP gegen Radio SRF gutgeheißen +++ Knapper Nein-Entscheid zur Arena vom 21. Mai 2017

Arena-Moderator Jonas Projer versuchte Dr. Daniele Ganser ins Lächerliche zu ziehen

Im Rahmen ihrer heutigen öffentlichen Beratungen hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eine Beschwerde gegen einen Beitrag der Sendung „HeuteMorgen“ von Radio SRF zum Energiegesetz gutgeheißen.

Abgewiesen hat sie dagegen eine Beschwerde gegen die „Abstimmungs-Arena“ von Fernsehen SRF zur Energiestrategie. Ebenfalls – sehr knapp – abgewiesen wurden sechs Beschwerden gegen die viel-diskutierte „Arena“ von Fernsehen SRF über „Trumps Krieg gegen die Medien“.

Am Nachmittag behandelte die UBI Beschwerden zu zwei Sendungen, die im Vorfeld der eidgenössischen Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 über das Energiegesetz ausgestrahlt worden waren. Bei entsprechenden Ausstrahlungen gelten erhöhte journalistische Sorgfaltspflichten, um die Chancengleichheit der sich gegenüberstehenden Lager zu gewährleisten.

Ein rund zweieinhalbminütiger Beitrag der Informationssendung „HeuteMorgen“ von Radio SRF vom 2. Mai 2017 zu den Kosten des Energiegesetzes erfüllte diese Anforderungen nicht. Namentlich eine Aussage der Redaktorin, wonach die SVP mit ihren Kostenberechnungen „sicher nicht Recht hat“, war irreführend und parteiisch.

Die UBI hat die Beschwerde der SVP deshalb mit sechs zu drei Stimmen gutgeheißen.

UBI: Umweltkomitee gegen Energiegesetz mußte nicht eingeladen werden zur Arena über Abstimmung Energiestrategie

Die Beschwerde eines Vertreters des „Umweltkomitees gegen Energiegesetz“ gegen die „Abstimmungs-Arena“ von Fernsehen SRF vom 28. April 2017 zur „Energiestrategie“ hat die UBI dagegen mit acht zu eins Stimmen abgewiesen.

Die UBI kam dabei zwar zum Schluß, daß Umweltaspekte in der Diskussion im Vergleich zu anderen Gesichtspunkten untergewichtet wurden. Da aber die wichtigsten Umweltfragen zumindest Erwähnung fanden und keines der beiden Lager durch diese Untergewichtung benachteiligt wurde, erachtete die UBI diesen Mangel als Nebenpunkt.

Der Umstand, daß die Redaktion keinen Vertreter des „Umweltkomitees gegen Energiegesetz“ in die „Abstimmungs-Arena“ eingeladen hatte, stellte keine Diskriminierung und damit auch keine rechtswidrige Verweigerung des Zugangs zum Programm dar.

Äußerst knapper Entscheid der UBI zu „Trumps Krieg gegen die Medien“

Bereits am Vormittag beriet die UBI während rund zwei Stunden über sechs Beschwerden gegen die Sendung „Arena“ über „Trumps Krieg gegen die Medien„, welche Fernsehen SRF am 24. Februar 2017 ausgestrahlt hatte. Die Glaubwürdigkeit der klassischen Medien stand im Zentrum dieser Diskussionssendung, die sehr turbulent verlief.

Ganz knapp kam die UBI mit Stichentscheid der Vizepräsidentin, welcher aufgrund des Ausstands des UBI-Präsidenten der Vorsitz oblag, bei vier zu vier Stimmen zum Schluß, daß die Sendung den Mindestanforderungen an den Programminhalt noch genügte.

Umgang mit Daniele Ganser „problematisch“

Arena-Moderator Jonas Projer versuchte ständig, Dr. Daniele Ganser ins Lächerliche zu ziehen und verhielt sich latent aggressiv

Arena-Moderator Jonas Projer versuchte ständig, Dr. Daniele Ganser ins Lächerliche zu ziehen und verhielt sich latent aggressiv

Der Umgang mit einem der Gäste, dem Historiker und Publizisten Daniele Ganser, erachtete die obsiegende Mehrheit der UBI zwar teilweise als problematisch, wie namentlich die Veröffentlichung einer E-Mail.

Daniele Ganser hatte jedoch Gelegenheit, zu gegen ihn erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen, so die UBi im knappen Entscheid. Dadurch wäre dieser problematische Umgang für das Publikum auch transparent und dieses konnte sich dazu wie auch zur Sendung insgesamt eine eigene Meinung bilden.

Die vier unterlegenen Mitglieder erachteten das Sachgerechtigkeitsgebot als verletzt, weil die Sendung tendenziös gewesen sei, indem durch die Gestaltung und Moderation die Glaubwürdigkeit von Kritikern der Medien in Frage gestellt worden sei. Redaktion und Moderation hätten sich bei dieser „Arena“, die sie selber betraf, zurückhalten müssen.

Moderator Jonas Projer verhielt sich äußerst aggressiv in der Sendung und versuchte, ihm mißliebige Meinungen und Gäste lächerlich zu machen. Die Sendung kann man auf dem Staatssender SRF oder anderswo im Internet ansehen.

Über die UBI

Die Entscheide der UBI können innert 30 Tagen nach Vorliegen der schriftlichen Entscheidbegründung mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden.

Die UBI ist eine außerparlamentarische Kommission des Bundes, die vom Churer Rechtsanwalt (und langjährigen CVP-Politiker) Vincent Augustin präsidiert wird und aus neun Mitgliedern besteht. Sie hat auf Beschwerde hin festzustellen, ob ausgestrahlte Radio- und Fernsehsendungen schweizerischer Programmveranstalter oder Publikationen aus dem übrigen publizistischen Angebot der SRG Bestimmungen über den Inhalt redaktioneller Sendungen verletzt haben oder ob eine rechtswidrige Verweigerung des Zugangs zum Programm bzw. zu einer Publikation vorliegt. Der UBI vorgelagert sind Ombudsstellen, die eine Vermittlungsfunktion einnehmen.

Fall Maria / Mord an Studentin aus Freiburg: Nicolaus Fest vs. Jabob Augstein

Luxuserbe Jakob Augstein schwadroniert im Spiegel von Rassismus. Die Rassisten meint er damit aber gar nicht.
Luxuserbe Jakob Augstein schwadroniert im Spiegel von Rassismus. Die Rassisten meint er damit aber gar nicht.

Luxuserbe Jakob Augstein schwadroniert im Spiegel von Rassismus. Die Rassisten meint er damit aber gar nicht. Sondern nach seiner Auffassung sind die, die Rassismus bekämpfen und kritisieren, dadurch Rassisten.

(rm) Der Mord an der Studentin in Freiburg durch einen minderjährigen sogenannten Flüchtling – oder um im Konzernmedien-Jargon zu spriche – einem Schutzsuchenden, diesen hielt das deutsche Staatsfernsehen ARD für unter den Tisch kehrbar.

Und wollte unter dem Vorwand angeblich nur regioinaler Bedeutung und des Täterschutzes zuerst nicht darüber berichten.

Das wäre niemals passiert, hätte ein Deutscher einen Ausländer auf so grausame Art und Weise ermordet.

Leute wie der Erbe Jakob Augstein schreiben unter dem Titel Tat und Wahrheit: „Deutschland steckt in der Rassismus-Spirale, daraus gibt es kein Entkommen.

Wer nun denkt, daß er damit den alltäglichen Rassimus gegen die Ureinwohner und friedliche Ausländer in Deutschland meint, täuscht sich. Er meint mit Rassismus nicht die rassistischen Gewalttaten sondern meint, daß die, die die rassistischen Gewalttaten kritisieren, Rassisten seien.

Augstein hat in der Tat eine eigene Wahrheit. Als Luxuserbe, den man nie im Zug sieht oder an Orten, die von wirklichem Rassismus geplagt sind.

Nicolaus Fest gehört wohl zu denen, die Augstein als angeblich rassistisch angreifen möchte, um von den wahren Rassisten abzulenken oder aus krankhaft verdrehter Ideologie. Dieser hingegen findet klare Worte zu den rassistischen Gewalttaten in Deutschland.

Ist nun jemand, der rassistisch motivierte Gewalttaten von Invasoren krisiert, ein Rassist?

Im nachstehenden Video kann sich jeder seine eigene Meinung bilden:

Anders Publizist und Politiker Nicolaus Fest, der sich dezidiert zum Mord an der freiburger Studentin Maria äußert:

Zur Wahl von Trump (und zu Florian Foos und anderen)

Linke Journalisten, Soziologen, Politikwissenschaftler und andere Weltverbesserer und Gutmenschen können es immer noch nicht fassen.

Dr. Florian Foos kann die Wahl nicht akzeptieren: "Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?" (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Dr. Florian Foos kann die Wahl nicht akzeptieren: „Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?“ (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Nicht „ihre“ Clinton, sondern der böse, böse Trump wurde gewählt.

Obwohl sie sich doch alle monatelang, ja schon seit letztem Jahr die Finger wundgeschrieben haben und das amerikanische Volk vor dem bösen Trump gewarnt haben.

Anstatt die Wahl und den Volkswillen der Amerikaner zu akzeptieren schreiben sie trotzig wie kleine Kinder in der alten Leier weiter.

So fällt etwa heute einem Dr. Florian Foos es nicht ein, die Wahl einfach zu respektieren.

Den Wählerwillen der Amerikaner zu achten.

Nein, Dr. Florian Foos vom Politikwissenschaftlichen Institut der Uni Zürich nicht besseres ein als den demokratischen Volkswillen als falsch und schrecklich zu geißeln. Zitat: „Nun müssen wir die Frage stellen: Wie konnte es dazu kommen?“

Müssen „wir“ das?

Wirklich?

Nein, im Gegenteil.

Wenn wir schon etwas „müssen“, dann das:

Wir müssen den Willen des amerikanischen Volkes respektieren.

Genauso wie wir ihn zu respektieren gehabt hätten, wenn Clinton gewonnen hätte.

Aber das geht natürlich nicht. Denn das amerikanische Volk hat sich erdreistet, anders zu wählen, als linke Journalisten, Soziologen, Politikwissenschaftler und andere Belehrer geraten haben.

Da erklärt man als ausländischer Belehrer dem amerikanischen Volk, wie es zu wählen hat und dann wählen die völlig anders.

Was erlaubt sich eigentlich dieses amerikanische Volk? Lesen die keine Schweizer Berichte von Politikwissenschaftlern? Und wählen einfach, wen sie wollen, auch, wenn ausdrücklich gewarnt wurde in jeder Schweizer Postille und Gazette? Von den Blättern des Politikwissenschaftlichen Institutes der Uni Zürich angefangen über sämliche Tamedia-, Ringier und Somedia-Publikationen?

Und die wählen einfach nicht, wie empfohlen?

Wo kämen wir da hin, wenn einfach gewählt wird, wen man will! Das geht ja gar nicht.

Und daher fällt nun z. B. auch der linke deutsche Spiegel über die schlimmen amerikanischen Arbeiter her, die mit (geringer) Mehrheit so schrecklich dumm waren, Trump zu wählen. Hätten sie mehrheitlich Clinton gewählt, wären die Arbeiter jetzt in den Medien ganz kluge, bodenständige und tolle Leute.

Und daher:

Journalisten sind vielmehr so dumm und verwechseln ihren Beruf mit etwas anderem: Sie haben die Wahrheit zu berichten, nicht zu politisieren und ihre politische private Meinung als die alleinseligmachende Wahrheit zu transportieren. Gleiches gilt für linke Soziologen und Politiwissenschaftler und was es sonst noch alles an sinnvollen Studienabschlüssen gibt. Sie sind keine Politiker, sollten nicht politisieren. Sondern Sachverhalte untersuchen.

Sich nicht entrüsten über ausländische Wähler („Wie konnte es soweit kommen?“), sondern sachlich und nüchtern untersuchen, warum Trump gewählt wurde, Clinton nicht.

Remo Maßat

EU-Forschungsprogramm «Horizon 2020» und die Schweiz

Auf der Webseite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gibt es eine eigens aufgeschaltete Graphik zur "Partizipation der Schweiz". Was fehlt ist eine Graphik "Zahlungen der Schweiz für das EU-Forschungsprogramm". Die Schweiz könnte dieses Geld effektiver und billiger anderswo einsetzen, wo es zudem weniger Forschungshemmnisse in Formu von Bürokratie gibt. Weltweit würden sich Länder über die Schweizer Millionen freuen.

Der Schweizer Bundesrat und zahlreiche Schweizer Politiker der Linken und der sogenannten „Mitte“ lassen immer wieder verbreiten, daß angeblich, wenn die Schweiz die jüngsten Volksentscheide zur Einwanderunge umsetze, daß dann die EU vom EU-Forschungsprogramm «Horizon 2020» und somit von Forschungs-Millionen in dreistelliger Millionenhöhe die Schweiz ausschließen würde.

 Da es offenbar keine Quelle gibt, die belegt, daß die EU je so-etwas angedroht hätte ist diese Drohung offenkundig eine Erfindung der Gegner einer (wenigstens gemäßigten) Steuerung der Einwanderung.

Offenbar wünschen sich diese politischen Kräfte, daß die EU so drohen würde und bereiten der EU gebetsmühlenartig durch ihre öffentlichen Äußerungen eine Einladung, ja man muß wohl schon sagen, Aufforderung, der Schweiz zu drohen.

Auf der Webseite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gibt es eine eigens aufgeschaltete Graphik zur "Partizipation der Schweiz". Was fehlt ist eine Graphik "Zahlungen der Schweiz für das EU-Forschungsprogramm". Die Schweiz könnte dieses Geld effektiver und billiger anderswo einsetzen, wo es zudem weniger Forschungshemmnisse in Formu von Bürokratie gibt. Weltweit würden sich Länder über die Schweizer Millionen freuen.

Auf der Webseite des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gibt es eine eigens aufgeschaltete Graphik zur „Partizipation der Schweiz“. Was fehlt ist eine Graphik „Zahlungen der Schweiz für das EU-Forschungsprogramm“. Die Schweiz könnte dieses Geld effektiver und billiger anderswo einsetzen, wo es zudem weniger Forschungshemmnisse in Formu von Bürokratie gibt. Weltweit würden sich Länder über die Schweizer Millionen freuen.

Nicht einmal auf der politisch äußerst links exponierten Lexikonsplattform Wikipedia ist von einem angedrohten Ausschluß der Schweiz zu lesen.

Außerdem würde es weltweit viele Länder geben, die bei einem Ausschluß sehr gerne mit der Schweiz zusammen forschen würden. Von China über Japan bis hin zu Rußland bis hin zu vielen anderen Ländern.

Auch auf der Webseite des Staatssekretatiats für Bildung, Forschung und Innovation wird im Übrigen die Behauptung, Horizon 2020 hänge davon ab, ob die Schweiz weiterhin die Einwanderung nicht kontrolliere, – unbelegt – kolportiert. Dort heißt es: „Die Frage, ob die Schweiz ab 2017 vollassoziiert oder aber in allen Horizon 2020-Programmbereichen in den Drittstaatstatus zurückversetzt wird, hängt von der Weiterführung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz und deren Ausweitung auf Kroatien ab.“

Von einer Sperrung von Geldern allerdings, wie im Schweizer Staatsfernsehen sätndig kolportiert, ist selbst hier keine Rede.

Dr. Schlüer, Herausgeber der konservativen Schweizerzeit, schreibt aktuell zu diesem Thema:

„Bern behauptet dies – und «10 vor 10» bietet regelmäßig all seine erreichbaren Heulsusen auf, auf daß sie mit belegter Stimme und demonstrativen Sorgenfalten diese Hiobsmeldung immer wieder in alle Schweizer Stuben hineintragen.

Woher bezieht Brüssel eigentlich all die Hunderte Millionen, welche die EU der Schweiz zu sperren androht? Unser Land überweist an die Gesamtsumme des EU-Forschungsprogramms nämlich mindestens den gleichen Betrag, den Schweizer Hochschulen von dort für Forschungsprogramme erhalten. Hält es der Bundesrat für unziemlich, Brüssel einmal zu erkennen zu geben, daß von der EU-Zentrale angedrohter erpresserischer Subventions-Stopp auch die Schweizer Beiträge an Brüssels Forschungsprogramme zum Erliegen bringen könnte?

Willkür

Und hat sich Bundesbern je in Brüssel formell danach erkundigt, auf welcher Rechtsgrundlage die EU-Finanzbürokratie der Schweiz Beiträge aus EU-Forschungsgeldern versagen will? Zwischen Bern und Brüssel ist schließlich ein bilaterales Forschungs-Abkommen in Kraft.

Ganzer Beitrag

250.000 Unterschriften für Initiativen?

Martin Landolt von der BDP will die Unterschriftenanzahl für Volksinitiativen auf 250.000 Unterschriften erhöhen.

Sicher ist es richtig, daß sich die Unterschriftenanzahl, die benötigt wird, an den Bevölkerungszuwachs anpassen sollte.

1971 benötigte man für eine Volksinitiative 1,3 Prozent Stimmen oder 50.000 Unterschriften.

Die Anzahl wurde von 50.000 auf 100.000 Unterschriften im Jahr 1977 gleich verdoppelt.

Das war dann ein prozentualer Anteil von 2,6 % Stimmenden, die gemessen an der Abstimmungsberechtigten-Anzahl benötigt wurden.

Aktuell ist der Anteil auf 2 Prozent gesunken, also minimal.

5% wie von der BDP gefordert, würde jedenfalls viele Anliegen von einer Volksabstimmung ausschließen.

Überall wird die Schweiz in der Welt beneidet um ihre Direkte Demokratie.

Die Frage ist, ob man diese mit einer höheren Stimmen-Mindestzahl für Volksinitiativen, beschränken sollte.

Remo Maßat

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1. Mai in Zwickau: Zur (Un)-Glaubwürdigkeit von Heiko Maas

Der deutsche Justizminster Heiko Maas wurde in Zwickau vom Publikum ausgebuht und verließ schließlich fluchtartig den Ort.

In seiner Rede beschimpfte er sein Publikum und beklagte, daß ihm die Meinungsfreiheit nicht gewährt würde.

Weil er ausgepfiffen und ausgebuht wurde.

Ob komisches Demokratieverständnis oder ob er recht liegt, daß man nicht bei Reden demonstrieren darf in der Form, daß man buht und pfeift: Die Aussage aus seinem Munde ist unglaubwürdig.

Wenn dem deutsche Justizminister etwas an der Meinungsfreiheit liegt:

Wo waren seine Worte und wo war seine Empörung an den viel häufiger in letzter Zeit aufgetretenen und vielen teils von Staats wegen bezahlten Störer von AfD-Reden auftraten?

Insofern vielleicht einmal für das Demokratieverständnis und heilsam für Heiko Maas´Rechtsbewußtsein, wenn er selbst einmal am eigenen Leibe erfährt, wie es ist, wenn man nicht reden kann.

Komisch, daß er als Linker (SPD) erst jetzt sich empört, wenn es ihn persönlich betrifft. Aber nicht als Justizminister und angeblicher Demokrat, wenn es Rechte (AfD, Pediga) betrifft, die eine Rede halten wollen.

Wenn er es so empörend findet, was geschah bei ihm, warum hat er früher nie den Mund aufgemacht, als es bei anderen geschah?

Und:

Er kann von Glück sagen, daß seine Gegendemonstranten so friedlich waren und nicht so gewalttätig wie Gegendemonstranten, wie sie organisiert auftreten, wenn AfD-Politiker sprechen.

Denn:

Der Protest war laut aber auch friedlich.

Remo Maßat

 

 

 

 

„Alle Jahre wieder – Griechenland braucht Geld“

Griechenland braucht nochmal mehr Geld. (Symbolbild)

Griechenland braucht nochmal mehr Geld. (Symbolbild)

Zur Schuldenkrise in Griechenland erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel:

„Die Journalisten könnten es sich leicht machen und einfach wieder die alten Artikel der letzten Jahre hervorholen, ein paar Daten und Details ändern und fertig wäre der aktuelle Bericht zur griechischen Schuldenkrise. Es ist mittlerweile Jahr für Jahr die gleiche Dramaturgie. Griechenland ist pleite. Damit das nicht auch de jure eingestanden werden muss, Forderungen nicht abgeschrieben werden müssen, braucht das Land nochmal mehr Geld, um die Gläubiger zu bedienen. Bis zum Stichtag streiten sich dann die Vertreter der Troika medienwirksam über Konditionen und Bedingungen. Griechenland soll Reformen zusagen. Griechenland protestiert, sagt aber im letzten Moment zu. Alle feiern Merkel, die sich ‚durchgesetzt hat‘. Das Geld kann fließen. Ein halbes Jahr passiert gar nichts – und dann geht die Komödie wieder von vorne los.

Das einzige was sich tatsächlich ändert, sind die Haftungsrisiken. Sie steigen vor allem für den deutschen Steuerzahler stetig weiter, während private Spekulanten gute Gewinne machen, die Ihnen mit den sogenannten ‚Rettungsgeldern‘ ausgezahlt werden. Die Rettungsgelder kommen bei den Menschen im Übrigen nie an, sondern sind ein steuerfinanziertes Bali-Out von Großbanken.

Diese Farce, unter der die Griechen kurzfristig, die Deutschen langfristig zu leiden haben, muss endlich beendet werden. Griechenland braucht einen klaren Schuldenschnitt und muss in den organisierten Konkurs gehen. Nur so kann das hoffnungslos überschuldete Land in absehbarer Zeit wieder auf die Beine kommen. Mit jedem Tag, an dem man sich dieser Erkenntnis länger verweigert, wird diese Endloskrise für alle Beteiligten immer teurer.“

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