Greenpeace-Gründungsmitglied: Klimawandel weder menschengemacht noch eine Krise

Am Dienstagmorgen dieser Woche war Patrick Moore, ein Gründungsmitglied der NGO „Greenpeace“, in der US-amerikanischen TV-Sendung „Fox & Friends“.

Im Fernsehen übte dieser deutliche Kritik an Politikern und Umweltkonzernen, die vor einer angeblich drohenden Klimakatastrophe durch CO2-Emissionen warnen.

Daß das vom Menschen emittiertes CO2 zu einer globalen Klimakatastrophe führe, sei „nicht nur Falschberichterstattung, sondern auch falsche Wissenschaft“. (fake news“)

Moore äußerte:

„Ja, natürlich ist der Klimawandel real. Es gibt ihn seit Anbeginn der Zeit. Aber er ist weder gefährlich noch vom Menschen gemacht.“

Der Klimawandel sei ein völlig natürliches Phänomen und die derzeitige moderne Warmperiode habe vor 300 Jahren begonnen, als die Kleine Eiszeit zu Ende ging. „Nichts, wovor man Angst haben müsste.“ Aber die Klima-Alarmisten leben davon, Angst zu machen. Die meisten Wissenschaftler, die von einer Krise sprechen, würden ihren Lebensunterhalt aus Regierungsaufträgen bestreiten.“

Weiter erklärte Moore:

„Es gibt Wetter und Klima überall auf der Welt. Und tatsächlich ist Kohlendioxid der Hauptbaustein allen Lebens.

Daher kommt die Kohle in einem auf Kohlenstoff basierenden Leben, und das ist jedes Leben zu Lande und zu Wasser.

Und es ist nicht nur das:

Ein bißchen Erwärmung würde mir selbst als Kanadier gar nicht schaden und die Menschen in Rußland hätten gegen ein paar Grad mehr auch nichts einzuwenden.“

Greenpeace Deutschland übrigens behauptet, daß Moore sich angeblich „von der Atomindustrie kaufen“ ließ. Moore war bis 1986 Präsident von Greenpeace Kanada. Greenpeace Schweiz trägt ihre Ansicht vor, daß Moore „ein bezahlter Botschafter der Atom-, Papier- und Gentechnik-Industrie“ sei.

(Bildausriß oben: Briefwechsel zwischen Greenpeace und Moore 1971)

Kommentar zur den Stahlzöllen der EU gegen die Schweiz

Die EU hat also öffentlich bekanntgegeben, daß sie Stahlzölle einführt.
Nicht nur gegen die USA, sondern auch gegen die Schweiz.

Das ist EU-Doppelmoral: Stahlzölle der USA kritisieren, aber selbst – gegen die Schweiz – welche einführen.

Man könnte verstehen, wenn die EU gegen die USA Stahlzölle einführt, weil dieses Land es auch gegen die EU-Länder tat.

Aber daß die EU einfach gegen die Schweiz nun Stahlzölle einführt, ansonsten aber Freihandel stets lauthals fordert, das ist unverständlich.

Warum Handelskrieg gegen die in punkto Stahlzöllen neutrale Schweiz?

Doch warum tut die EU das und führt auch gegen die in dieser Sache neutrale Schweiz plötzlich einen Handelskrieg?

Der Grund der Doppelmoral: Druck wegen Rahmenabkommen

Offenbar will die EU die Schweiz in punkto Rahmenvertrag weiter unter Druck setzen.
Und der Schweiz sagen: Seht ihr, hättet ihr schon den Quasi-EU-Beitritt unterschrieben mittels Rahmenvertrag, so wäre euch das nicht passiert.

Die EU wird immer weniger bedeutend für die Schweiz, zum Glück

Insofern ein Glück für die weltweit vernetzte Schweiz, daß der Handel mit der wirtschaftsschwachen EU immer weiter abnimmt und global zunimmt.

Remo Maßat

Mißbrauch und Pervertierung des Verfassungsschutzes Deutschland: Wo bleibt der Aufschrei der deutschen Journalisten?

Ein Spitzenpolitiker der Regierung in Deutschland, Ralf Stegner, gibt völlig offen zu, daß man den Verfassungsschutz als Kampfinstrument gegen die Opposition einsetzt.

Und Maaßen entfernt wurde, damit man die Behörde derlei mißbrauchen und pervertieren kann.

Aber aktuell herrscht zur offenen Äußerung Stegners, daß der Verfassungsschutz, der ja eigentlich die Verfassung, das demokratische System mit Regierung und Opposition schützen soll, als Kampfinstrument gegen die Opposition eingesetzt wird, nur eines:

Laute Stille.

Wenn solcherlei in Rußland oder China passieren würde, würden sich die Journalisten der deutschen Staats- und Konzernmedien die Finger wund-schreiben.

So oder so:

Wenn der Verfassungsschutz, der die Demokratie und Verfassung eigentlich schützen soll, gegen die Verfassung eingesetzt wird, ist dies ähnlich als wenn die Polizei zum Beispiel im Drogenhandel mitspielen würde.

Es ist nicht mehr rechtsstaatlich.

Remo Maßat

 

Journalisten der Leipziger Volkszeitung und die Merkel-Poller

Journalisten der Leipziger Volkszeitung regen sich zurzeit über Bemerkungen / Kritik auf, die auf sogenannten Merkel-Pollern am Leipziger Weihnachtsmarkt angebracht wurden.

Erstaunlich, daß die gleichen Journalisten sich nicht aufgeregt haben bei der Aufstellung der pott-häßlichen Betonpoller und über die Ursachen sich mokiert haben, warum es sowas plötzlich auf deutschen Weihnachtsmärkten braucht.

Das zeigt wohl einmal mehr, wiesehr die „Berichterstattung“ in Deutschland in Wirklichkeit eine Hofberichterstattung zugunsten der Altparteien geworden ist.

Kritischer Journalismus ist etwas anderes.

Es wäre glaubwürdiger gewesen, hätten sich die gleichen Qualitätsjournalisten über die Aufstellung der häßlichen Poller genauso aufgeregt und empört wie über die Kritik, die gegen deren Aufstellung auf die Betonpoller gesprüht wurde.

Bild unten: Bildschirmfotoausriß „Leipziger Volkszeitung“.

Uno-Migrationspakt: Nicht verpflichtend?

Nicht verpflichtend sei der Migrationspakt und somit egal, was drinsteht, ja daher völlig harmlos.

Dies wird von Befürwortern immer wieder vorgetragen.

84x steht im umstrittenen Pakt die Formulierung „Wir verpflichten uns„. Er soll aber angeblich nicht verpflichtend sein.

Nebenbei fragt sich:

10 Jahre wurde verhandelt wegen eines Paktes, der angelbich nicht verpflichtend ist?

Angela Merkel äußert das jedenfalls: „Er ist rechtlich nicht bindend, deshalb steht Deutschland dazu.“

Und außerdem fragt sich:

Warum unterschreibt man überhaupt einen Pakt, wenn er eh nicht bindend ist?

Wobei das nur ein Punkt von vielen ist, die wohl dazu führen, daß immer mehr Länder den sogenannten Pakt nicht unterzeichnen wollen.

Mehr zum Thema

Bericht im Staatsfernsehen SRF, warum der Migrationspakt verbindliche Elemente hat.

Bericht in den österreichischen Salzburger Nachrichten zum Migrationspakt bzw. dessen Ablehnung durch Österreich und Ungarn.

Schweiz zahlt erneut Milliarde: EU mit immer neuen Forderungen

Auszug aus dem Rundbrief „EU-no.ch“:

Der Bundesrat spendiert bedingungslos die zweite Kohäsionsmilliarde – die EU reagiert darauf mit Druck und Diktat.

Als hätte es noch eines weiteren Beweises bedurft für die naive Verhandlungstaktik des Bundesrats gegenüber einer immer frecheren EU.

Dieser folgte keine Stunde nach den Ausführungen des Schweizer Außenministers vor den Bundeshausmedien.

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Nicolaus Fest: „Über den Hirntod deutscher Medien“

In Deutschland ist die Flüchtlingsdebatte in vollem Gang, die Unzufriedenheit über Kriminalität und Ausbeutung der Sozialsysteme wächst.

Der deutsche Journalist und Politiker Nicolaus Fest kritisiert fehlende soziale Gerechtigkeit auf seinem Blog.:

„Wenn Deutsche nach 40 Jahren Arbeit Flaschen sammeln müssen, um über die Runden zu kommen, illegale Einwanderer aber Wohnung, Ausbildung und privatärztliche Vollversorgung auf Staatskosten erhalten, darf von einer “Gerechtigkeitslücke” ausgegangen werden.“

Es geht um die Positionen der Altparteien CDU-SPD-Grüne-Linke versus die Position der AfD, welche in Umfragen fortlaufend mehr zulegt.:

Soll Deutschland (Wirtschafts)-Flüchtlinge aus aller Welt grenzenlos (im doppelten Wortsinne) aufnehmen? Oder sondieren, wie es sämtliche anderen Länder weltweit tun. Von Saudi-Arabien über die USA, von China über Australien bis zur Schweiz oder Österreich.

Fest vergleicht im Zusammenhang mit dem Alleingang der Politik Deutschlands / Merkels in dieser Frage die Bild und AfD miteinander.

Auf seinem Blog schreibt er weiter:

Früher setzte BILD die großen Themen, heute tut es die AfD: Euro, EU, Islamisierung, Ausländerkriminalität, Herrschaft des Unrechts, Patriotismus respektive – als Gegenstück – die sehr fragliche Loyalität der hiesigen Türken.

Und schließlich das übergroße Thema der ‘sozialen Frage’, also der finanziellen Diskriminierung der Deutschen gegenüber Flüchtlingen, verbunden mit der Plünderung der Sozialkassen zugunsten parasitärer Existenzen aus fernen Ländern.

Alle die Themen, die vor der Bundestagswahl von den Altparteien als Hirngespinste und Verschwörungstheorien abgetan wurden, sind plötzlich jene, die den politischen Alltag von Union und SPD, von Grüne und Linke bestimmen:

Kreuze in Amtsstuben, Italienkrise, BAMF, Zurückweisung von Migranten, Özil & Gündogan, Susanna, EU-Spaltung, Altersarmut.“

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Digitalisierung: Ignazio Cassis lebt im Vorgestern

Überall ist die Rede von Digitalisierung.

Grußwort von Bundesrat Ignazio Cassis anläßlich der Generalversammlung der NZZ-Mediengruppe (Ausriß):

Bange Frage eines passionierten Zeitungslesers, der ich bin:

Wie lange kann ich solche Artikel noch auf Zeitungspapier lesen?

Wie lange gibt es die NZZ noch in gedruckter Form?

10 Jahre, 20 Jahre?

25 Jahre?“

Können Sie sich vorstellen, daß mancher Pferdkutschenfän sich bei Aufkommen des Autos die Frage stellte, ob 10 Jahre, 20 Jahre oder 25 Jahre er noch die Pferdekutsche nehmen kann?

Das archaische Ritual, Bäume zu fällen, um Papier aus ihnen zu machen, um dann Informationen auf dieses Papier zu drucken, ist vorbei bzw. geht gerade vorbei.

Genauso wie heute nicht mehr in Stein gemeißelt wird, wenn man was verkünden will.

Es passiert nicht über nacht, aber es passiert

Das passiert nicht über Nacht, nicht an einem Tag, genausowenig wie damals über Nacht die Pferdekutschen (die im Übrigens schneller waren als die heutige Postfinance, das nur nebenbei zum Thema Digitalisierung und Staatskonzerne…) von den Straßen verschwanden.

Und es heißt natürlich nicht, daß es auch heute noch einige Leute gibt, die die Kutsche mögen. Oder heißt nicht, daß nicht auch Leute (die Digitalfirmeninhaber sind wie ich) nicht alte Bücher sammeln dürfen und nicht gerne ein Buch aus Papier in die Hand nehmen dürfen.

Aber sich Sorgen machen über Digitalisierung? Sich Sorgen machen als der gleiche Bundesrat, der wenige Tage vor dem obigen Zitat noch fordert, daß die „Schweiz weltweite Führerin in Digitalisierung werden muß“ (siehe unten), daß man irgendwann die NZZ nicht mehr in Papier serviert bekommt?

Und im Übrigen ist es doch viel praktischer, wenn man Zeitungsartikel nicht mehr – so wie ich es füher noch tat – ausriß / ausschnitt und abheftete in Ordnern. Wenn sie interessante Inhalte enthielten. Heute speichert man sie einfach auf einer Festplatte. Spart sehr viel Platz die Digitalisierung. Viele Ordnerregale weniger.

Andere Sorgen…

Wenn ich solche Zitate über Sorgen von einem Bundesrat lese, entstehen bei mir andere Sorgen:

  • Wie steht es um die Vielfalt der Medien, die – Zitat Cassis in der gleichen Ansprache! – Zwillinge der Demokratie sind? Warum werden digitale Medien nicht gefördert, während die alten Rosse, die Papierzeitungen, massenhaft Millionen-Franken-Förderungen erhalten?
  • Wie steht es um die Digitalisierung der Schweiz? (siehe, vgl. Estland)
Sich Sorgen machen, wielange es die NZZ noch in Papierform gibt und gleichzeitig zu fordern, daß die Schweiz "weltweite Führerin in Digitalisierung" werden solle, das ist ganz schön schizo

Sich Sorgen machen, wielange es die NZZ noch in Papierform gibt und gleichzeitig zu fordern, daß die Schweiz „weltweite Führerin in Digitalisierung“ werden solle, das ist ganz schön schizo

Was bedeutet die Rede wenige Tage zuvor? Wußte er, was er sprach?

Und was bedeutet es, wenn der gleiche Mann, dessen Worte ich oben zitiert habe (kursiv / fett) dann diese Worte wenige Tage vorher von sich gegeben hat in Lugano an der Digitale21, diese Worte von sich gibt?

„Was aber kann die Schweiz konkret tun, damit sie weiterhin hervorragende Leistungen erbringen und sogar eine führende Rolle im vielversprechenden Bereich der Digitalisierung übernehmen kann?

Heute abend möchte ich über diesen Traum sprechen:

Die Schweiz wird weltweite Führerin im Bereich der digitalen Gouvernanz. Damit könnte unser Land seine Rolle als internationale Plattform festigen.“

Na, ganz sicher wird die Schweiz weltweite Führerin in Digitalisierung mit einem Bundesrat, dessen große Sorge es ist, wielange er die NZZ noch in Papierform lesen darf.

Ganz sicher.

Weiß Cassis eigentlich, wie er sich da widerspricht? Liest er die Reden vorher?

Entweder schreibt Cassis seine Reden nicht selber und hat gar nicht gemerkt, wie er sich bei den beiden wenige Tage auseinanderliegenden Anlässen widerspricht.

Oder er ist – mit Verlaub – doch einigermaßen schizophren?

Oder man müßte ihm ansonsten Unehrlichkeit und Doppelzüngigkeit unterstellen.

Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde.

Remo Maßat

Weiterführendes zum Thema:

Bündner Regierung – Im Internet noch nicht angekommen

„Bilaterale“: Komitee EU-No zur Verhandlungsführung des Bundesrats gegenüber der EU

Die aus Bundesbern unter Zeitdruck gesetzten Verhandlungen über den Abschluß eines «Rahmenvertrags» mit der Europäischen Union haben zwei profilierte Vertreter der Wirtschaftspublizistik zu einer aufsehenerregenden Stellungnahme zur bundesrätlichen Verhandlungsführung veranlaßt, berichtet das „Überparteiliche Komitee zum schleichenden EU-Beitritt“ (EU-No).

Und schreibt weiter:
„Die Namen der Autoren verleihen der als «Gastkommentar» am 9. April 2018 in der NZZ erschienenen Stellungnahme hohes Gewicht: Gerhard Schwarz, Publizist, war früher Chef der NZZ-Wirtschaftsredaktion und danach Direktor von Avenir Suisse; Rudolf Walser war während vieler Jahre Chefökonom von Economiesuisse.“

Zum Bericht

 

Operation Libero und Braveheart / Mel Gibson

Die Operation Libero initiiert eine Operation Braveheart.

Berichten heute alle Medien.

Interessanter ist hingegen, was sie nicht berichten.

Operation Libero und Operation Braveheart / Mel Gibson: Andrea Willimann vom Blick ist nicht aufgefallen, mit wem und mit was für einem Film Flavia Kleiner dort wirbt? Wirklich?

Operation Libero und Operation Braveheart / Mel Gibson: Andrea Willimann vom Blick ist nicht aufgefallen, mit wem und mit was für einem Film Flavia Kleiner dort wirbt? Wirklich?

Die Operation Libero beruft sich bei ihrer aktuellen Reklame auf Mel Gibson als Schauspieler und seinen Film Braveheart.

Entweder ist Flavia Kleiner strunzdumm.

Oder sie hat nicht geschaut, mit wem und mit welchem Film sie dort wirbt.

Und entweder ist das keinem Journalisten aufgefallen oder alle verschweigen es absichtlich.

Worum geht es im Film Braveheart?

Wer auf Wikipedia nachliest, worum es in dem Film Braveheart geht, erfährt schnell, daß es um ein kleines Volk, die Schotten geht, welche vom Königreich England unterdrückt wurden.

Aber Frau Flavia Kleiner hat natürlich noch nie was von der Geschichte Schottlands gehört oder von Irland, der IRA und anderen von Vereingten Königreich England (United Kingdom) unterjochten Völkern.

Schottland und dessen Freiheit, darum geht es im Film Braveheart von Mel Gibson.

Ein Konflikt, der übrigens bis heute andauert. Genauso wie der Konflikt um Irland.

Die Paralellen zu heute

Schottland wurde von England (Vereinigtes Königreich Großbritannien) unterjocht. Im Film Braveheart geht es um bedingungslose Patrioten, die für die Freiheit Schottlands kämpfen.

Schottland wurde von England (Vereinigtes Königreich Großbritannien) unterjocht. Im Film Braveheart geht es um bedingungslose Patrioten, die für die Freiheit Schottlands kämpfen.

Schottland wurde damals von England unterjocht.

Ähnlich wie die EU heute versucht, die Schweiz zu unterdrücken.

Die Hauptfiguren des Films Braveheart sind bedingungslose Patrioten, die für ihr Land kämpften und gegen Fremdbestimmung.

Die Unterdrückungsstrategie vom großen Königreich England gegenüber kleineren Völkern wie den Schotten oder Walisern (Kelten), den Iren usw. ist vergleichbar:

Mit den Unterdrückungsversuchen der EU gegenüber kleineren Ländern wie Österreich (Grenzschließungen sollten untersagt werden im Zuge der Invasion von sogenannten Flüchtlingen) und natürlich auch mit Unterdrückungsaktionen gegen die Schweiz.

Rassistische Äußerungen noch und nöcher

„Braveheart Mel Gibson ist Vorbild für die Operation Libero“ schreibt Blick-Journalistin Andrea Willimann.

Ok?

Mel Gibson wurde – das weiß eigentlich jeder, auch Leute, die wenig Filme / Fernsehen schauen – bekannt aufgrund von fremdenfeindlichen Äußerungen. Und zwar derart heftige Äußerungen, daß es öffentliche Boykottaufrufe gegen ihn und seine Filme gab.

Also wenn die SVP mit so einem Mann werben würde, würden sich Journalisten jetzt die Finger wundschreiben und das SRF würde Sondersendungen über die „Entgleisungen“ der SVP bringen.

Zitat Wikipedia: „Gibson machte mehrfach mit homo- und xenophoben Äußerungen Schlagzeilen.“

Weiter heißt es:

„Besonders bekannt wurde eine seiner verbalen Entgleisungen, als Gibson kurz vor Erscheinen seines Filmes Apocalypto wegen Alkohols am Steuer von einer Polizeistreife festgenommen worden war und dabei antisemitische Äußerungen von sich gegeben hatte.

Dies führte zu heftigen Reaktionen in der Presse und in der Öffentlichkeit zu Boykottaufrufen seiner Filme.“

Zudem beschimpfte Gibson widerholt Journalisten.

Also das ist der „richtige Mann“ laut Flavia Kleiner / Operation Libero, um die No-Billag-Initiative zu bekämpfen?

Wirklich?

Nur mal ein Beispiel: Seiner Ex-Freundin sagte er: „Wenn du von einem Haufen Ni**er vergewaltigt wirst, bist du selbst schuld daran.“

Weiteres aus Wikipedia:

„Da er aber danach wiederholt Journalisten und Kollegen beschimpfte, gelang es ihm nicht, sich in der Öffentlichkeit zu rehabilitieren.

Einen Reporter bezeichnete er so am Ende eines Interviews als Arschloch (asshole);

Und als ihn der jüdische Journalist Sam Rubin befragte, unterstellte ihm Gibson, er sei voreingenommen (I assume you have a dog in this fight). Mit den daraus resultierenden Negativschlagzeilen kam Gibsons Hollywood-Karriere vielmehr nahezu zum Erliegen.

Die wenigen Filme, die er seither drehte, stießen beim Publikum auf weit weniger Resonanz als die vorherigen Produktionen.

Operation Libero + Braveheart / Mel Gibson: Sind Schweizer Journalisten der Konzern- und Staatsmedien wirklich so dumm?

Was sich doch auch fragt, ist, warum kein einziger Schweizer Journalist (Stand 16.1.2017, 19 Uhr) auch nur ein Wörtchen darüber berichtet.

Alle berichteten darüber, daß Flavia Kleiner und ihre Operation Libero mit Mel Gibson und Braveheart werben. Aber kein Journalist will etwas davon gewußt haben, worüber ich schreibe?

Kritiklos berichtet die Blick-Journalistin über die Braveheart-Aktion von Flavia Kleiner und ihrer Organisation Libero / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Kritiklos, als würde Andrea Willimann bei der Organisation Libero arbeiten, berichtet die Blick-Journalistin über die Braveheart-Aktion von Flavia Kleiner und ihrer Organisation Libero / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Wirklich?

Lügenpresse- bzw. Lückenpresse-Vorwürfe…

Alle Berichte sind kritiklos und ausschließlich lobhudelnd und positiv.

Komisch, über die Rassismus-Skandale von Mel Gibson haben die Journalisten sich immer die Finger wundgeschrieben. Sie müssen also alle ein wirklich schlechtes Gedächtnis haben.

Oder es sehr gut mit Flavia Kleiner und der Operation Libero meinen. Doch eben: gutgemeint ist nicht immer gut.

Einen Gefallen haben sie dem Journalismus damit jedenfalls nicht erwiesen.

Und so dürfen sich die großen (Staats)-Medien und die großen Medienhäuser nicht wundern, wenn sie sinkende Einschaltquoten und sinkende Leserzahlen haben.

Und gegenüber den Staats- und Konzernjournalisten die Vorwürfe von Lügenpresse bzw. Lückenpresse erhoben werden.

Denn das werden sie zurecht.

Was wäre, wenn…

Was wäre, hätte eine Organistaion anderer politischer Richtung es gemacht?

Wie schon geschrieben: Hätte die SVP oder die AUNS oder die EU-NO-Organisation Mel Gibson und Braveheart für ihre Werbung genommen, wären heute die Titelseiten und die Bildschirme voll mit empörtesten Rassismusvorwürfen. Und zwar garantiert.

Remo Maßat

 

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